Mode  

5 Schritte, wie du ganz einfach von Fast Fashion auf Fair Fashion umsteigst.

In einfachen Schritten von Fast Fashion zu Fair Fashion.

Letzte Woche befassten wir uns mit dem Konsumverhalten und den Auswirkungen, die ein einzelner Kauf nicht nur für uns, sondern auch für die Umwelt haben kann. Heute folgt der zweite Beitrag in der Fair Fashion Serie, der 5 einfache Tipps und Tricks vorstellt, die den Einstieg bzw. Umstieg vereinfachen sollen.

 

 

#1: Überdenke dein Konsumverhalten

Meiner Meinung nach der erste Schritt, um fair und nachhaltig einzukaufen bzw. zu handeln ist es, das eigene Konsumverhalten zu überdenken. Nachdem ich mich mit der Thematik der Fair Fashion auseinandersetzte, ging ich bewusst einkaufen, und überlegte mir bei jedem Gegenstand, ob ich ihn wirklich benötige. Ist es ein Kauf eines Kleidungsstückes, der notwendig ist. Wie zum Beispiel der Kauf einer Winterjacke, wenn es im Winter kalt ist. Oder ist es ein Impulskauf, den ich nur tätige, weil mir gerade danach ist, und da ich die Jacke schön finde. Ebenso wichtig ist es zu beobachten, wieviel ich einkaufe, und wie oft ich einkaufen gehe. Durch solche Fragen wird einem erst das eigene Konsumverhalten klar, und führt dazu, es zu überdenken und somit zu ändern.

#2: Entscheide Dich !

Wenn ich nun bemerke, dass jene Jacke in die Rubrik des Impulskaufes fällt, muss ich eine Entscheidung fällen. Kaufen oder nicht kaufen. Dabei ist ein entscheidendes Argument natürlich, ob ich mit dem Kauf dieser Jacke Fast Fashion unterstütze oder Fair Fashion.

#3: Verzichte auf Fast Fashion

Es ist ein weit verbreiteter Mythos, dass Fair Fashion Kleidung, oft auch als Öko-Mode bezeichnet, nach Omas selbst gestricktem Pullover ausschaut. Das ist jedoch eindeutig FALSCH. Es gibt mittlerweile eine enorme Anzahl an leistbaren und günstiger nachhaltiger Mode, die nicht nur sozial und ökologisch gesehen gewisse Vorteile mit sich bringt, sondern dabei auch noch gut ausschaut. Ein paar Marken stelle ich unter meiner Fair Fashion Outfit Rubrik auf vanillaholica.com vor.

#4: Kaufe Fair Fashion

Nachdem du nun also dein Konsumverhalten analysiert und beobachtet hast, und dich in Babyschritten mit dem Thema der Fair Fashion auseinandersetzt, greife doch bei der Suche nach einer Jacke zu den grünen und nachhaltigen Alternativen. Meide bewusst schnelllebige Mode von Zara, H&M und Co, und gehe mit deiner Freundin an einem schönen Samstagnachmittag in die kleinen und feinen Öko Geschäfte in deiner Umgebung. Glaub’ mir, es ist von Vorteil in solchen Geschäften einzukaufen, denn solche Unique Pieces trägst dann nur du ;).


Fair Fashion bedeutet nicht, dass du nun deinen ganzen Kleiderschrank samt loswerden musst, und nur noch Fair Fashion Kleidungsstücke kaufen darfst. Das wäre alles außer nachhaltig, denn die nachhaltigste Mode ist immer noch jene, die gleich gar nicht produziert werden muss. Also kannst du guten Gewissens deine alten Fast Fashion Stücke tragen, mache dir doch beim nächsten Shopping Trip ganz bewusst Gedanken über deinen Einkauf, und was du damit auslöst und beeinflusst.


#5: Sortiere deinen Kleiderschrank

Ein weiterer Schritt, der mir persönlich sehr geholfen hat, mich bewusst, gezielt und direkt mit Mode zu befassen, war das sortieren und organisieren meines Kleiderschrankes. Gerade in Bezug auf Fast Fashion häufen sich oft viele Kleidungsstücke an, die man nicht mehr braucht, die ewig im Schrank hängen, und einfach nicht mehr getragen werden. Unsere Gesellschaft konsumiert mehr, als sie eigentlich benötigt, und das ist leider oft problematisch. Also nimm’ dir an einem grauen, regnerischen Tag einmal Zeit und sortiere deinen Kleiderschrank. Spende, verkaufe, oder tausche die Kleidungsstücke, die dir nicht mehr gefallen, oder die du nicht mehr trägst, und sorge somit für Ordnung. Die Beliebtheit der Flohmärkte steigt in den letzten Monaten wieder enorm an, also wieso nicht einen Teil ausmisten und verkaufen ?

Fair Fashion bedeutet nicht, dass du nun deinen ganzen Kleiderschrank samt loswerden musst, und nur noch Fair Fashion Kleidungsstücke kaufen darfst. Das wäre alles außer nachhaltig, denn die nachhaltigste Mode ist immer noch jene, die gleich gar nicht produziert werden muss. Also kannst du guten Gewissens deine alten Fast Fashion Stücke tragen, mache dir doch beim nächsten Shopping Trip ganz bewusst Gedanken über deinen Einkauf, und was du damit auslöst und beeinflusst.

 

Vanillaholica ist ein persönlicher Life und Style Blog aus Wien. Abgesehen von Fair Fashion Mode schreibe ich über Themen rund um den sogenannten Green Lifestyle. Eine Lebensweise, die durch pflanzenbasierte Ernährung, Slow Fashion, also fair produzierter Kleidung, als auch bewusstes Leben und Reisen, begründet ist. Vanillaholica ist seit Mai 2015 online, gewinnt durch vegane Rezepte und Tipps & Tricks zur Nachhaltigkeit und Fair Fashion Outfits als auch Inspiration Monat für Monat an neuen Lesern.

Vivien Belschner, 16.04.2018
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