Energieleben

Mobilität  

E-Tankstellen: Grundstein für die E-Mobility

tanke300

Was hindert uns alle daran, mit Elektroautos zu fahren anstelle der klassischen Autos mit Verbrennungsmotoren? Einer der wichtigsten Punkte dabei ist die bange Frage: Wo tanke ich mein Elektroauto auf?

Elektroautos sollte man im Grunde an jeder beliebigen Steckdose aufladen können, und davon gibt es ungezählte Millionen in Österreich. In der Praxis gilt es aber erst einmal zum richtigen Zeitpunkt eine zu finden, die man auch benutzen darf.

E-Tankstellen

Wie schnell und ob sich Elektroautos am Markt durchsetzen können, hängt also in besonderem Maße von einem dichten Netzwerk von öffentlichen E-Tankstellen ab. Dabei ist die Versorgungsdichte schon vorzeigbar. Ungefähr 3.010 Elektrotankstellen gibt es in Österreich – “gewöhnliche” Tankstellen für Benzin und Diesel mit Stand 2006 nur 2.800. Die Menge wäre also da; die Sichtbarkeit ist nur geringer.

Anstelle weithin erkennbarer, bunter Tankzentralen mit Flaggen und angeschlossenen Shops, Werkstätten und Waschanlagen, wie wir sie von klein auf gewohnt sind, üben sich E-Tankstellen in Bescheidenheit: Es handelt sich ganz einfach um relativ unauffällige Docking-Säulen am Straßenrand.

Die Auto-Stromtankstellen können je nach Lademöglichkeit des Autos genutzt werden. Neben dem Normalladevorgang mit den üblichen 230 Volt ist auch ein Schnelladevorgang mit 400 Volt möglich. Zum Tanken benötigt man eine Elektro-Tank-Karte von Wien Energie oder einem Partnerunternehmen der Austrian Mobile Power Plattform.

Online-Services wie http://www.elektrotankstellen.net/ oder http://www.e-tankstellen-finder.at/ sind unverzichtbare Hilfsmittel bei der Suche.

E-Tankstellen in Österreich

Aus Deutschland: Reportage zum Thema E-Tankstellen

Energieleben Redaktion, 07.03.2011

KOMMENTARE

Neue Stromtankstelle im Wiener Prater | Energieleben, 18.03.2011

[...] bilden den Grundstein für den Ausbau der E-Mobility. Theoretisch könnte man Elektrofahrzeuge an jeder Steckdose aufladen. Elektrotankstellen direkt [...]

ralf hritz, 22.03.2011

elektroautos sind gut und sauber, das problem ist nur:wir verbrauchen eh schon alle viel zu viel strom und wer möchte nach dem unglück in japan schon die alten akw`s bzw neue akw`s auf dauer haben….
vom ansatz her sicher richtig nur allein mit elektroautos wird das nicht funktionieren denke ich. dazu kommt das selbst wenn alle autos durch elektroautos eretzt werden können, im stau werden die genau so stehen wie jedes herkömmliche auto.wenn man die eine masse nur durch eine andere masse ersetzen will, am ende hat man trotzdem die gleiche masse die die straßen verstopft.neue ansätze im nahverkehr und ein deutlicher ausbau des netzes sind wohl dringend nötig.
ich freue mich auf eine lebhafte diskussion :-)

    Energieleben Redaktion, 23.03.2011

    Vielen Dank für diesen Beitrag! Wir rollen ihn am besten von hinten nach vorne auf. :)
    Hundertprozentig richtig ist: Öffentlicher Nahverkehr ist für Energie und Umwelt besser als Elektroautos.
    Allerdings gibt es Situationen, da kann man auf den Individualverkehr nur schwer verzichten. Beispiel: Transporte, Fahrten in abgeschiedenere Gegenden. Und im Stau schaltet so ein Elektroauto einfach ab, statt im Leerlauf weiter Sprit zu verbrennen. Diesen beeindruckenden Effekt merkt man schon in Hybridautos.
    Das Argument mit dem Strom wiegt am schwersten. Die technische Entwicklung ist da noch nicht abgeschlossen, es braucht auf der einen Seite noch mehr Effizienz bei der Umwandlung der Akkuladung in tatsächliche Fortbewegung, andererseits könnten erneuerbare Energien noch deutlich mehr leisten als bisher. Dann klappt es auch ohne die Atomkraftwerke. Auf die Propaganda der Betreiber braucht man jedenfalls nicht hereinzufallen: Unsere Zivilisation kann auch ohne Atomstrom weiter existieren.

Energie-Erlebnis-Tag an der Mariahilfer Straße | Energieleben, 23.03.2011

[...] derzeit noch bei stolzen 2.300 Euro pro Rad liegt. Dafür ist allerdings bis jetzt die Nutzung der Ladestationen und E-Tankstellen für elektrisch unterstützte Pedalritter [...]

Le-Leo, 09.06.2011

Ich hatte vor 30 Jahren schon einen Einfall : Warum macht man in Großstädten und auf Autobahnen nicht teilweise oder ganz , Netzartige Oberleitungen Für e-Autos , die eine E-ausfahrbare Kondacktantenne haben , wie beim Auto-Drom ,die dadurch versorgt werden und Teilgeladen ? Zusätzlich kann man auch Zuhause Laden , oder wie beim BILLA, so mit gibt es kein Problem mit der >>Reichweite <<. Viele würden in Städtischem Gebiet nie zusäzlich Laden müssen ! Zusätzlich ein kleiner Verbrennungsmotor, der Strom erzeugt für längere Strecken ohne Lademöglichkeit (als überbrückung für die nähere Zukunft).
Verechnung Monatlich -Halbjährlich über einen Verplomten Stromzähler in jedem Fahrzeug .( Oder Andere Möglichkeiten ).usw.,…..Autos laden wie bei der e-Zahnbürste ? eine Möglichkeit ! Und unkomplizirt !
Natürlich gehören Ladestationen mit Solarer energie plus Windenergie gespeist , zb. ein Einkaufszentrum ,wo die unmengen an verparkter Fläche mit Solar Überdacht werden können,(wie in Spanien zb.!) zusäzlich könten dazwischen Wind-Strohmerzeuger stehen . Und die Fahrzeuge würden im Schatten stehen, so mit auch weniger Energieverbrauch bei Klimeranlagenbenüzern .
Ganze Autobahnstrecken könnten mit Solarfeldern seitlich Bestückt werden als ein grosses langes e-Kraftwerk.
Möglichkeiten sind da ! Wir müssen Sie nur zu Nützen wissen ! usw.,..

Le-Leo, 09.06.2011

e-Dankstellen wie sie gepland sind , sind unschön , wär es ncht besser Platten im Boden unter Parkplätzen,
mann stellt das Fahrzeug darauf und gibt im Auto überden Bord-PC Laden ein , und das Fahrzeug Ladet sich wie bei ener e-Zahnbürste !?? e-Dankstellen verschandeln jedes Stadtbild sonst Noch mehr !

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