Leben  

Energie sparen beim Wäschewaschen

Kalt waschen schützt die Umwelt.

Wäschewaschen

90 Prozent der Energie geht beim Wäschewaschen ins Erhitzen des Wassers. Was wäre also, wenn wir unsere Schmutzwäsche künftig mit kaltem statt mit erhitztem Wasser waschen würden? Dieser Frage geht der Blog treehugger.com nach.

Dabei sind die Blogger auf ein paar kuriose Vergleiche gekommen. Unsere Wäsche mit Warmwasser statt mit Kaltwasser zu waschen hat dieselben Auswirkungen wie zwölf Kilometer mit dem Auto zu fahren oder wie Herstellung und Transport eines Sixpacks Bier.

Hochgerechnet auf ein Jahr – der US-Durchschnittshaushalt wäscht jährlich sagenhafte 392 Waschmaschinenladungen – hat diese Entscheidung weitreichende Auswirkungen. Diese Menge an Waschladungen mit Warmwasser entspricht rund 54 000 gefahrenen Autokilometern.

Kalt waschen

Wäscht man die Wäsche hingegen mit kaltem Wasser, so reduziert sich der Stromverbrauch auf die Energie, die nötig ist, um die Waschmaschine zu betreiben. Das sind laut treehugger.com ungefähr 0,24 kWh. Das entspricht nur etwas mehr als 320 gefahrenen Autokilometern. Enorme Energieeinsparungen bringt außerdem eine Waschmaschine mit möglichst hoher Energieeffizienzklasse. Dieses Beispiel zeige vor allem eines deutlich: Kleine Alltagsentscheidungen haben – übers Jahr gesehen – enorme und vor allem sehr positive Auswirkungen auf die Umwelt.

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Quellen:
Text: Beitrag auf Treehugger
Foto: KK

Energieleben Redaktion, 24.02.2016
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