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F: Ich will meine Flüssiggas- in eine Hackschnitzelheizung austauschen. Gibt es da auch eine Förderung in der Steiermark?

A: In der Steiermark gibt es eine Direktförderung für Biomasse-Heizungsanlagen (Förderobergrenze € 1.400,- für Hackschnitzelanlagen). Hier die Links zum Infoblatt bzw. zu den Richtlinien.

Diese Förderung kann auch mit einer bundesweiten Förderung kombiniert werden: mit der Bundesförderung des Klima- und Energiefonds über die Kommunalkredit in Höhe von € 1.000,-.

F: Meinem Bruder wurde geraten, eine thermische Solaranlage auf dem Dach zu montieren. Welche Vorteile bringt das wirklich?

A: Thermische Solaranlagen bedeuten eine Entlastung für die Umwelt – es handelt sich ja um erneuerbare Energie und es fallen keine Emissionen an – und eine Entlastung für die übrige Heiztechnik im Haus. Je nach Größe und Leistungsfähigkeit der solarthermischen Anlage kann ein wesentlicher Anteil des Energiebedarfs für die Wassererwärmung und im Winter für die Raumheizung eingespart werden. Dazu kommt, dass der Wartungsaufwand für eine thermische Solaranlage minimal ist.

Anmerkung: energieleben.at widmet sich dem Thema “Schritt für Schritt zur thermischen Solaranlage” in einer eigenen Serie.

F: Ich möchte eine Energiespar-Ampel mit Funksensor am Ferraris-Stromzähler anschließen, um meinen Verbrauch zu kontrollieren. Darf ich das überhaupt?

A: Energiespar-Ampeln sind Home-Displays, die Informationen über den Verbrauch am Zähler über eine optische Schnittstelle erhalten. Der Sensor ist mit doppelseitigem Klebeband am Zähler befestigt. Da die Rotorscheibe und ein Teil des Sichtfensters des Zählers abgedeckt werden, ist eine Montage nicht erlaubt: Weder der Kunde noch der Netzbetreiber können dann nämlich direkt am Zähler kontrollieren, wie er arbeitet: Kommt die Scheibe bei Ausschalten in der richtigen Position zu stehen, Verhalten bei Einschaltung von Verbrauchern etc. Bei einem Zählertausch würde darüber hinaus womöglich irrtümlich auch die Schnittstelle vom Service-Techniker mit entfernt.
Ob die richtige Konstante eingestellt wird und damit richtige Werte übertragen werden, ist offen, auch ob die Datenübertragung von der Schnittstelle (ev. im zentralen Zählerraum) bis zum Display funktioniert. Das ist abhängig von den örtlichen Gegebenheiten. Eine gezielte Stromverbrauchsdiagnose auf Verbraucherebene wird ggf. auch sehr aufwendig für den Anwender.

Leider ist also derzeit bei Ferrariszählern keine Alternative zur dauernden Verbrauchsbeobachtung auf Zählerebene möglich, dazu wäre die Montage eines elektron. Zählers mit Impuls-Schnittstelle nötig – mittelfristig bieten aber neue Smart Meters solche Funktionalitäten.

Eine geeignete Alternative zur Verbrauchsbeobachtung sind derzeit sicher portable Verbrauchsmessgeräte wie EMUs (Energy Monitoring Units), die auch eine gezielte Verfolgung einzelner Verbrauchsgeräte und nicht nur eine Information über den Gesamtverbrauch der Anlage ermöglichen.

F: Wir haben eine komplett renovierte Dachgeschosswohnung bezogen. Obwohl wir heizen und heizen und heizen – im Kinderzimmer wird es einfach nicht richtig warm. Was können wir tun?

A: Vielen Dank für Ihre Anfrage.
Es ist schwierig für das beschriebene Problem eine Ferndiagnose zu stellen…
Man müsste noch so manches hinterfragen. Unter anderem:
1. Ist die darunter liegende Wohnung beheizt?
2. Wurde vom Installateur ein hydraulischer Abgleich durchgeführt?
3. Gibt es eine raumweise Heizlastberechnung bzw. Auslegungsblatt für die Installierten Heizkörper?
Am einfachsten ist es wenn Sie einen kostenlosen Beratungstermin im Wien Energie Haus vereinbaren.
Mariahilfer Straße 63, 1060 Wien
Tel.: +43 (1)58 200
Fax: +43 (1)58 200-9580
Öffnungszeiten:
Mo – Mi: 9 – 18 Uhr
Do: 9 – 20 Uhr
Fr: 9 – 15 Uhr

F: Wir wollen eine Kleinwindkraftanlage errichten. Wo kann man hier welche Förderungen beantragen?

A: Es gibt eine Förderung von der KPC (Kommunalkredit Public Consulting) sofern Sie Unternehmer sind. Genaue Informationen finden Sie unter diesem Link zu KPC.

F: Ich verbrauche von Jahr zu Jahr mehr Strom. An was kann das liegen?

A: Während der Stromverbrauch von neuen Haushaltsgeräten laufend geringer wird und auch der vermehrte Einsatz von Energiesparlampen einen anderen Schluss zulassen würde, steigt tatsächlich der Stromverbrauch in vielen Haushalten von Jahr zu Jahr an.
Die Ursache liegt meist in der umfangreicheren Geräteausstattung bis hin zu Raumkühlgeräten sowie der unglaublich schnellen Verbreitung von Unterhaltungselektronik und Computern. Plakativ lassen sich TV-Geräte nennen, welche durch das Ansteigen von Verbreitung, Betriebszeiten und Gerätegrößen, sowie durch immer mehr stromverbrauchende Peripheriegeräte, wie SAT-Anlagen, DVB-T-Decoder, Digi-Receiver, Heimkinosets, usw., einen erheblichen Stromverbrauchsanstieg verursachen können.

F: Woher weiß ich, was ich im Vergleich zum Durchschnitt verbrauche und wie ich sparen kann?

A: Der EnergiesparCheck von Wien Energie lässt für alle registrierten User nicht nur die Einschätzung des eigenen Energieverbrauches und des Energiesparpotenzials im Haushalt zu, sondern stellt den eigenen Verbrauch in Relation zu Durchschnittswerten.
Damit können Sie sich selbst besser einschätzen und erhalten auch noch wertvolle Tipps, wie Sie Ihren Energiebedarf weiter senken können. Die Beraterinnen und Berater im WIEN ENERGIE-Haus stehen Ihnen zudem für ein individuelles Beratungsgespräch zur Verfügung. Außerdem können Sie den Online-Service http://www.energiesparcheck.at/ nutzen.

F: Wer verbraucht in meinem Heim am meisten Energie und wo kann ich daher am meisten einsparen?

A: Üblicherweise macht die Heizung den größten Energieverbrauch im Haushalt aus. Besonders bei Einfamilienhäusern ist eine gute Wärmedämmung diesbezüglich von großer Bedeutung.
In Wohnungen hat man meistens kaum Einfluss auf die Dämmung der Gebäudehülle. In diesem Fall sind richtiges Lüften mittels Quer- oder Stoßlüftung und zeitgemäße und gut gewartete Heiz- und Regelgeräte wichtig.
Während der Energiebedarf der Heizung durch immer bessere Wärmedämmung stark fällt, steigt der Warmwasserbedarf meist an und fällt daher immer mehr ins Gewicht. Gehen Sie bewusst mit Warmwasser um, nutzen Sie Wasserspareinrichtungen und – wenn möglich – Solarenergie.

F: Wie kann ich Solarenergie am besten nutzen?

A: Aktiv lässt sich die Sonnenenergie durch Sonnenkollektoren für Warmwasser und Heizung und durch Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung nutzen. Neuerdings stehen auch Anlagen für solare Kühlung zur Auswahl. Beträchtliche Energieeinsparungen, Langlebigkeit und Umweltfreundlichkeit sind Anlass für hohe Förderungen von Bund, Ländern und Gemeinden.
Im Prinzip haben aber auch alle jene die Möglichkeit die Energie der Sonne zu nutzen, welche nicht über eigene Dachflächen zur Montage der Sonnenenergieanlage verfügen. Jeder Sonnenstrahl der im Winter durchs Fenster dringt, heizt die Raumluft auf. Im Winter steht uns damit Gratisenergie zur Verfügung, welche uns beim Heizen hilft. Das setzt aber voraus, dass die Heizung durch Regelgeräte davon weiß und entsprechend reagiert.
Im Sommer ist hingegen der Wohnbereich vor Sonneneinstrahlung zu schützen um einen Kühlbedarf zu vermeiden. Beschattungseinrichtungen, wie Markisen, Rollos, vorspringende Dächer oder auch Pflanzen, sowie konsequentes Ausschalten unnötiger Beleuchtung und Elektrogeräte, sorgen dann für ein angenehmes Raumklima ohne Klimagerät.

Anmerkung: energieleben.at widmet sich dem Thema “Schritt für Schritt zur thermischen Solaranlage” in einer eigenen Serie.

F: Ich überlege neu zu bauen oder mir ein Haus anzuschaffen. Wie kann ich sicher gehen, dass die Energiekosten möglichst gering ausfallen?

A: Zur Beurteilung des Energiebedarfes von Wohnhäusern und Wohnungen wird der sogenannte Energieausweis herangezogen. In diesem wird eine Energiekennzahl in Kilowattstunden (kWh) pro m2 errechnet, welche den Vergleich des Heiz-Energiebedarfes, eingeteilt in Energieeffizienzklassen von A bis G, wie beim bekannten Kühlschrankpickerl ermöglicht.
Gute Voraussetzungen für einen guten Wert bieten: hoher Wärmedämmstandard, kompakte Bauform, moderne Fenster und Türen, sonnengerechte Ausrichtung des Hauses und der Fensterflächen, Solarenergienutzung, Komfortlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung und moderne und sparsame Heiz- und Warmwassertechnik (beispielsweise Wärmepumpen, Gas-Brennwertgeräte, Pelletskessel, Solarenergie, etc.).
Der Energieausweis ist sowohl für den Neubau verpflichtend, wie auch beim Verkauf oder der Vermietung von Häusern bzw. Wohnungen. Gute Werte beim Energieausweis lassen oftmals hohe Förderungen lukrieren, welche die Mehrkosten für die Energiesparmaßnahmen mehr als aufwiegen können und erhöhen den Immbobilienwert.

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