Energieberater
F: Ich überlege neu zu bauen oder mir ein Haus anzuschaffen. Wie kann ich sicher gehen, dass die Energiekosten möglichst gering ausfallen?
A: Zur Beurteilung des Energiebedarfes von Wohnhäusern und Wohnungen wird der sogenannte Energieausweis herangezogen. In diesem wird eine Energiekennzahl in Kilowattstunden (kWh) pro m2 errechnet, welche den Vergleich des Heiz-Energiebedarfes, eingeteilt in Energieeffizienzklassen von A bis G, wie beim bekannten Kühlschrankpickerl ermöglicht.
Gute Voraussetzungen für einen guten Wert bieten: hoher Wärmedämmstandard, kompakte Bauform, moderne Fenster und Türen, sonnengerechte Ausrichtung des Hauses und der Fensterflächen, Solarenergienutzung, Komfortlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung und moderne und sparsame Heiz- und Warmwassertechnik (beispielsweise Wärmepumpen, Gas-Brennwertgeräte, Pelletskessel, Solarenergie, etc.).
Der Energieausweis ist sowohl für den Neubau verpflichtend, wie auch beim Verkauf oder der Vermietung von Häusern bzw. Wohnungen. Gute Werte beim Energieausweis lassen oftmals hohe Förderungen lukrieren, welche die Mehrkosten für die Energiesparmaßnahmen mehr als aufwiegen können und erhöhen den Immbobilienwert.
Ähnliche Artikel
-
Energieausweis
Salzburg ist Vorreiter in der Energiepolitik! Mit...
-
Kein Haus ohne Energieausweis – seit 2009 gilt es
Seit 2009 muss bei Vermietung oder Verkauf...
-
F: Wer verbraucht in meinem Heim am meisten Energie und wo kann ich daher am meisten einsparen?
A: Üblicherweise macht die Heizung den größten Energieverbrauch im Haushalt aus. Besonders...
-
Schritt für Schritt zum Energieausweis – Teil 2
In Teil 1 dieses Beitrags haben wir...








