Mode  

Bits & Pieces über Fair Fashion

Was du schon immer über Fair Fashion wissen wolltest.

Bevor wir in die umfangreiche Thematik der Fair Fashion einsteigen, und ich etwas über fair produzierte und gehandelte Modestücke erzähle, stelle ich mich eben vor.

Ich bin Vivi, kreativer Kopf und Schreiberling hinter vanillaholica.com und lebe derzeit in Wien. Seit nun knapp zwei Jahren befasse ich mich mit dem Thema Fair Fashion, und habe mich daher sehr gefreut, die Möglichkeit zu bekommen, meine Erfahrungen, Tipps und Tricks in den kommenden fünf Wochen auf dem energieleben.at Blog zu teilen. Der Energieleben Blog ist durch das umfangreiche Spektrum an Themen einzigartig und ideal, um mehr Lesern die Fair Fashion Thematik zugänglich zu machen, und somit für mehr Bewusstsein auch im Bereich der Mode zu schaffen. 

„Kleider machen Leute!“

„Kleider machen Leute!“, pflegte schon meine Oma zu sagen, und da hat sie nach meinem heutigen Wissensstand auf jeden Fall recht. Welchen Umfang und welche Bedeutung diese Aussage jedoch hat, war mir bis vor ein paar Jahren nicht bekannt.

In der heutigen Konsumgesellschaft sind wir geprägt von schnell wechselnden Trends und von einem System, das es uns Konsumenten ermöglicht, unsere Garderobe im Wochentakt neu aufzufrischen. Die sogenannte Fast Fashion ist vorherrschend. Fast Fashion bedeutet, dass Mode schnell konsumiert wird und dementsprechend leider auch schnell weggeworfen wird. Diese Kleidungsstücke werden meist in Billiglohnländern wie Bangladesch oder Indien zu unmenschlichen Löhnen und Bedingungen produziert um sie in Europe ebenso billig verkaufen zu können.

2017 sind es durchschnittlich 40-70 Kleidungsstücke, die ein Durchschnittsbürger pro Jahr in Deutschland kauft.

Quelle. Vanillaholica.com

Die Arbeiter, die für solche Fast Fashion Giganten produzieren bekommen niedrige Löhne, müssen in unsicheren und instabilen Fabriken arbeiten, sind Chemikalien ohne Schutzkleidung ausgesetzt, und erkranken aufgrund der verheerenden Bedingungen.

In meinem Beitrag „Gib’s zu. Du liebst billige Kleidung & Fast Fashion und gibst einen Dreck auf Kinderarbeit !“ gehe ich auf jene Problematik genauer ein, und erläutere die Situation im Fast Fashion Kreislauf ein weniger genauer.

Uns interessiert nun wie wir als KonsumentInnen etwas gegen jene Situation tun können.

Fair Fashion & dessen Auswirkungen

Jeder Kauf eines Fast Fashion, also billig produzierten Kleidungsstückes, führt dazu, dass wir die oben erwähnte Situation unterstützen und fördern. Die Märkte werden unserer Nachfrage entgegen kommen und immer mehr, immer schneller produzieren.

Also liegt es in der Verantwortung eines jedem selbst, sich seiner Macht und seines Einflusses bewusst zu werden, und dies zu ändern.

Das Problem der schnellen Mode (Fast Fashion) kann daher also durch eine Änderung des eigenen Lebensstils bekämpft werden. Ich kann mich dazu entscheiden, jene „beschmutzte“ Mode nicht mehr zu konsumieren, oder sie allgemein weniger zu konsumieren, und somit bewusst mit meinem Konsumverhalten umzugehen.

Nun kommt die sogenannte Fair Fashion in’s Spiel.

Fair Fashion ist ganz kurz und knackig gesagt, das Gegenteil von Fast Fashion. Fair produzierte Mode, oft auch als Slow Fashion bezeichnet, um jenen Unterschied zur Fast Fashion zu verdeutlichen, steht für Bio-Materialien, nachhaltige Produktion, hochwertige Qualität, und soziale Rahmenbedingungen für die Fabrikarbeiter.

Bei dem Kauf eines Fair Fashion Kleidungsstückes entscheidet man sich als Konsument für weniger Pestizide, und somit den Schutz von Umwelt und Klima, besseren Arbeitsbedingungen für die Fabrikarbeiter, und einer längeren Tragbarkeit des Kleidungsstückes.

Ganz gegen den Trend der schnelllebigen Mode, wächst das Interesse an Fair Fashion, was dazu führt, das durch einfache Recherche im Internet mittlerweile per Klick fair produzierte Mode gekauft werden kann, oder Shops im Umfeld gefunden werden können.

Fair Fashion Guide

Die Arbeiterkammer aus Oberösterreich veröffentlichte diesbezüglich einen Fair Fashion Guide.

Es ist eine umfangreiche Sammlung an Fair Fashion Shops in Österreich, die nach strengen Kriterien überprüft wurde und somit den Einstieg an nachhaltig produzierter Mode vereinfacht.

 

Das war es von mir für den Einstieg in die Fair Fashion. Wenn du dich bis nächste Woche ein bisschen einlesen möchtest biete ich auf meinem Blog eine Auswahl an interessanten Artikeln bezüglich Fair Fashion.

 

Ansonsten melde ich mich nächste Woche mit 5 Tipps wie du noch einfacher von Fast Fashion auf Fair Fashion wechselst.

  

 

Vanillaholica ist ein persönlicher Life und Style Blog aus Wien. Abgesehen von Fair Fashion Mode schreibe ich über Themen rund um den sogenannten Green Lifestyle. Eine Lebensweise, die durch pflanzenbasierte Ernährung, Slow Fashion, also fair produzierter Kleidung, als auch bewusstes Leben und Reisen, begründet ist. Vanillaholica ist seit Mai 2015 online, gewinnt durch vegane Rezepte und Tipps & Tricks zur Nachhaltigkeit und Fair Fashion Outfits als auch Inspiration Monat für Monat an neuen Lesern.

Vivien Belschner, 10.04.2018
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