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		<title>“Energieferien” – was steckt dahinter?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 09:47:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Energieleben Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Semesterferien werden im Volksmund häufig auch Energieferien genannt. Der Grund dafür ist weitgehend in Vergessenheit geraten. Dabei ist die Einführung der Semesterferien im Winter noch nicht so lange her. 1973 war es, dass die Organisation Erdöl exportierender Staaten, die OPEC, die Fördermenge drosselte, um den Westen seine Abhängigkeit vom &#8220;schwarzen Gold&#8221; spüren zu lassen....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Semesterferien werden im Volksmund häufig auch Energieferien genannt. Der Grund dafür ist weitgehend in Vergessenheit geraten.</strong></p>
<p>Dabei ist die Einführung der Semesterferien im Winter noch nicht so lange her.<br />
1973 war es, dass die Organisation Erdöl exportierender Staaten, die OPEC, die Fördermenge drosselte, um den Westen seine Abhängigkeit vom &#8220;schwarzen Gold&#8221; spüren zu lassen. Unter dem Preisdruck des <a href="http://www.energieleben.at/sprit-sparen-die-autofreien-tage-der-70er-jahre/">Ölembargos</a> wurden in Deutschland und Österreich autofreie Tage eingeführt. Einmal pro Woche musste in Österreich der fahrbare Untersatz zuhause bleiben.</p>
<p><strong>Heizöl sparen</strong></p>
<p>Unter dem Titel &#8220;Heizöl sparen&#8221; führte die Bundesregierung auch schon im Februar 1974 Ferien zum Semesterwechsel ein, in der Mitte des Schuljahrs.<br />
Eine Woche weniger Heizen in unzähligen öffentlichen Gebäuden, das klingt tatsächlich nach Einsparung. Die Schulen wurden auch größtenteils mit Heizöl geheizt.</p>
<p><strong>Tourismus fördern</strong></p>
<p>Gleichzeitig jubelte aber die Tourismuswirtschaft über die neuen Energieferien. Und sie jubelt noch heute. Dank der Semesterferien ist nämlich der Februar die umsatzstärkste Zeit im Wintertourismus, ein regelrechter &#8220;August des Winters&#8221;.</p>
<p>Und der wird auch genutzt. Gestaffelte und auf ausländische Termine abgestimmte Ferienzeiten helfen, die Wintersporthotels über mehrere Wochen hinweg voll auszulasten. Zumindest, solange die <a href="http://www.energieleben.at/schneekanonen/">Schneekanonen</a> für ausreichend &#8220;weißes Gold&#8221; sorgen.</p>
<p><strong>Sparen oder tanken</strong></p>
<p>Vom Energiespar-Gedanken ist in den Semesterferien, wie wir sie kennen, gar nichts zu spüren. Was immer an den Schulen eingespart wird, der Reisezug in die Skigebiete verpulvert es verlässlich wieder. Kein Wunder also, wenn die meisten Österreicher mit dem Wort &#8220;Energieferien&#8221; spontan nicht Ressourcenknappheit, sondern im Gegenteil &#8220;Energie tanken&#8221; verbinden. Natürliche Rohstoffe hin oder her.</p>
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		<title>Verhindert die deutsche Regierung die Energiewende?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 06:59:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Marx</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadtwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Streit zwischen Wirtschafts- und Umweltminister und ein fehlender Masterplan sorgen f&#252;r Chaos bei den Planungen von Stadtwerken und Anlegern in Erneuerbare Energien. Steckt dahinter ein Plan, die Energiewende scheitern zu lassen? Streit der Lobbyisten oder Profilierungsversuche der Liberalen Eine wirkliche Wende in der deutschen Energiepolitik ist in Wahrheit nicht in Sicht. Es wird wie immer...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Streit zwischen Wirtschafts- und Umweltminister und ein fehlender Masterplan sorgen f&uuml;r Chaos bei den Planungen von Stadtwerken und Anlegern in Erneuerbare Energien. Steckt dahinter ein Plan, die Energiewende scheitern zu lassen?</p>
<p><strong>Streit der Lobbyisten oder Profilierungsversuche der Liberalen</strong></p>
<p>Eine wirkliche Wende in der deutschen Energiepolitik ist in Wahrheit nicht in Sicht. Es wird wie immer nur versucht, den &uuml;blichen Verd&auml;chtigen, den Energiekonzernen zu helfen, sich wirtschaftlich vertr&auml;glich auf eine CO2-&auml;rmere Energieversorgung umzustellen. Weiterhin werden Gro&szlig;kraftwerke mit fossilen Energietr&auml;gern, insbesondere Kohle geplant, mit dem Argument, die Atomkraft ersetzen zu m&uuml;ssen. Dabei werden die Gro&szlig;-Windparks in der Nord- und Ostsee nicht gerade gef&ouml;rdert, sondern durch den Streit &uuml;ber die erforderlichen Anschlussleitungen eher behindert. Es wird eine Effizienzinitiative diskutiert, die auch wieder die Gewinne der Konzerne &ndash; hier der D&auml;mmstoffhersteller &ndash; im Blick hat, statt einer wirklichen Effizienzsteigerung durch Verzicht &uuml;berfl&uuml;ssiger Stromfresser und einer intelligenten W&auml;rmenutzung. Der Ruf nach einer effizienten Technik soll wie bisher f&uuml;r Wachstum der Industrie sorgen. Dabei ist inzwischen so viel von dem Extruderschaum verbaut worden, dass damit die gesamte Bundesrepublik bedeckt werden k&ouml;nnte. &Uuml;ber die irgendwann f&auml;llige Entsorgung des giftigen Materials hat sich bisher kaum jemand Gedanken gemacht.</p>
<p><strong>Effizienzsteigerung braucht denkende Menschen</strong></p>
<p>Die Erfahrungen aller Architekten seit der ersten W&auml;rmeschutzverordnung in den 70er Jahren haben gezeigt, dass die D&auml;mmung von Geb&auml;uden &auml;u&szlig;erst behutsam erfolgen muss. Bereits in den 90ern mussten &bdquo;&Uuml;berd&auml;mmte&ldquo; Geb&auml;ude saniert werden, ist die &bdquo;Schimmelproblematik&ldquo; in nachtr&auml;glich isolierten Bauten aus den 50er Jahren akut. Gleichzeitig wurde vers&auml;umt, W&auml;rme wirklich effizient zu nutzen, wird die Abw&auml;rme fast aller Kraftwerke in die Umwelt abgegeben. Allein diese W&auml;rme k&ouml;nnte fast die gesamte Republik beheizen.<br />Auch der Stromverbrauch ist seit den 70er Jahren, trotz mancher neuer Energiesparger&auml;te stetig angestiegen. Privathaushalte k&ouml;nnten sofort mindestens 30% Strom einsparen, wenn sie alle Ger&auml;te nicht im Standby-Modus belassen, sondern wirklich vom Netz trennen w&uuml;rden. In &ouml;ffentlichen Geb&auml;uden wurden automatisierte Systeme eingebaut, die Licht und weitere Verbraucher automatisch ein und ausschalten. Hier haben Langzeitstudien gezeigt, dass diese Konzepte auch wieder den Verbrauch nicht senken, sondern sogar zum Teil erh&ouml;ht haben. Eine Hand, die verantwortlich Licht und Verbraucher ein oder ausschaltet, ist da erheblich effizienter. <br />Auch die Allgemeinbeleuchtung in den St&auml;dten k&ouml;nnte sinnvoller gestaltet werden, so manche Sparprogramme waren bisher Tropfen auf hei&szlig;e Steine. </p>
<p><strong>Weniger Stromverbrauch, geringerer Absatz von &Ouml;l und Gas bringt weniger Gewinne</strong></p>
<p>Dass die Wirtschaftsparteien gegen ihr Klientel arbeiten, w&auml;re ohnehin zu sch&ouml;n um wahr zu sein. So ist auch nicht zu erkennen, dass diese deutsche Regierung ernsthaft an einer nachhaltigen Entwicklung interessiert ist. Es droht im Augenblick sogar auf ein Scheitern der Energiewende hinauszulaufen. (<a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-02/energieeffizienz-appell-antwort-hintze">http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-02/energieeffizienz-appell-antwort-hintze</a>).<br />Jedem Fachmann, ja jedem B&uuml;rger muss auffallen, dass sich das alte System der Gro&szlig;kraftwerke, bestehend aus Anlagen f&uuml;r die Grundlast und relativ schnell regelbaren Anlagen f&uuml;r die Spitzenlasten nicht mit einem Heer von nicht regelbaren und zudem noch nicht vorhersehbar arbeitenden Konzepten, wie Sonnen- und Windkraft kombinieren l&auml;sst. Dieses Konzept muss insbesondere deshalb scheitern, weil den regenerativen Quellen Vorrang im Netz einger&auml;umt werden soll. So passiert es, dass an sonnigen Tagen im Sommer allein die Photovoltaikanlagen den Strombedarf decken und die Gro&szlig;anlagen abgeschaltet werden m&uuml;ssten. Dann, wenn am meisten Strom gebraucht wird, in den Abendstunden, oder zur Mittagszeit sind Wind und Sonne nicht immer verl&auml;sslich zur Stelle. Ein funktionierender Mix dieser Stromanarchie kann nicht ohne ein umfassendes Gesamtkonzept gelingen. Eine weitere, letztlich totale Verkabelung auf allen Lastebenen wird die Folge sein m&uuml;ssen. Dieser stehen streitbare B&uuml;rger schon lange im Wege. Eine funktionierende L&ouml;sung ist somit auf lange Sicht nicht zu erwarten. Die Energiekonzerne werden weiter ihre Altanlagen &ndash; sowie neue fossile Kraftwerke &ndash; laufen lassen k&ouml;nnen. Am Ende wird dann auch die Kernkraft wieder ins Gespr&auml;ch kommen, weil eine CO2-Reduzierung nicht abzusehen ist.</p>
<p><strong>Nur die B&uuml;rger selbst k&ouml;nnen die Wende schaffen</strong></p>
<p>Das Heft des Handelns muss der Politik und damit den Konzernen aus der Hand genommen werden, soll eine wirkliche Wende zu einer nachhaltigen Energieversorgung erreicht werden. All die vielen, oft im Stillen entstandenen kommunalen Projekte zeigen, wie das Problem gel&ouml;st werden kann. Mit der &Uuml;bernahme, dem R&uuml;ckkauf der Strom- und Gasnetze und der stetigen Umstellung auf eine eigene, nachhaltige Energieerzeugung entziehen hunderte Kommunen den Monopolisten den Einfluss. Mit einer Kombination aus Biomasse, Wind, Sonne und Wasser schaffen sie sich eine f&uuml;r ihre Bed&uuml;rfnisse zugeschnittene Versorgung mit W&auml;rme, Strom, ja sogar mit Treibstoffen. Hochspannungsleitungen k&ouml;nnen hier abgeschafft werden, die gesamte Versorgung kommt mit dem vorhandenen Mittelspannungsnetz aus. Sogar Biogasanlagen, die das &ndash; eigentlich uralte &ndash; innovative BtE-Verfahren nutzen, k&ouml;nnen innerhalb weniger Tage an den W&auml;rme- oder Strombedarf angepasst werden. Eine &bdquo;Verweilzeit&ldquo; der Substrate im Fermenter von nur 15 Tagen &ndash; statt oft &uuml;ber 90 in den konventionellen und ineffizienten Anlagen &ndash; macht es m&ouml;glich, sich dem steigenden W&auml;rmebedarf in der &Uuml;bergangszeit anzupassen. Kleinere Gasmengen k&ouml;nnen einfach in Gasspeichern eingelagert werden, wie es fr&uuml;her, bei den regionalen Gasversorgern, den Stadtwerken &uuml;blich war. Ein Netz dieser kleinen Systeme kann letztlich hocheffizient und verl&auml;sslich jede Energieform zur rechten Zeit und ausreichend bereit halten.( <a href="http://www.getproject.de/bioenergie/verfahren/index.php">http://www.getproject.de/bioenergie/verfahren/index.php</a>). <br />Die gesamte Wertsch&ouml;pfung allerdings geht den Konzernen verloren. Milliarden von Euro werden nicht mehr aus den Regionen abflie&szlig;en, sondern die Kommunen sanieren und den B&uuml;rgern Kaufkraft &ndash; in der Region &ndash; verschaffen. <br />Das kann diese Regierung nicht ernsthaft wollen. Das widerspricht v&ouml;llig ihrem Programm.</p>
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		<title>Semesterferien im Wien Energie Haus</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 15:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Energieleben Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ferienzeit ist Ferienspielzeit: auch das Wien Energie Haus in der Mariahilfer Straße 63 bietet Programm für wissbegierige Kinder. Actionreiche, aufregende und lehrreiche Spiele rund um das Thema Energie warten auf den Nachwuchs. Entdecke die Energie! Wer sorgt dafür, dass du zu Hause immer ausreichend Energie zur Verfügung hast? Im Wien Energie Haus entdeckst du, wie...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ferienzeit ist Ferienspielzeit: auch das Wien Energie Haus in der Mariahilfer Straße 63 bietet Programm für wissbegierige Kinder.</strong></p>
<p>Actionreiche, aufregende und lehrreiche Spiele rund um das Thema Energie warten auf den Nachwuchs.</p>
<h3>Entdecke die Energie!</h3>
<p>Wer sorgt dafür, dass du zu Hause immer ausreichend Energie zur Verfügung hast? Im Wien Energie Haus entdeckst du, wie die Energieversorgung von Wien funktioniert und wie du Energie sparen kannst. Du führst Energie-Experimente durch, schweißt fantastische Objekte aus Gasrohren und mit dem richtigen Lösungswort wirst du Energieprofi.</p>
<p>Danach wartet schon Professor Kraft auf dich, bei dem du bei Spiel und Spaß deine eigene Energie unter Beweis stellst! Für Spannung ist gesorgt!</p>
<p><strong>Wann?</strong><br />
Montag, 6. bis Freitag, 10.2.2012<br />
10:00 &#8211; 15:00, Dauer ca. 1,5 Stunden</p>
<p><strong>Wo?</strong><br />
Wien Energie Haus<br />
1060 Wien, Mariahilfer Straße 63<br />
U3, 13A, 14A</p>
<p><strong>Info:</strong> Telefon <strong>58 200</strong> (Mo bis Fr von 9:00 &#8211; 15:00)<br />
<strong>Für Gruppen zugänglich!</strong></p>
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		<title>Radioaktivität in der Wohnung durch Radon</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 12:39:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Liel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
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		<description><![CDATA[Radioaktive Strahlung kommt in der Natur vor und sie ist überall. Wie bei so vielem macht die Dosis die Schädlichkeit aus. In Wohnräumen sollte man darauf achten, dass sich das radioaktive Edelgas Radon nicht in Wohnräumen anreichert. Die Entdeckung der Radioaktivität Der französische Physiker Antoine Becquerel (1852-1908) untersuchte Uranverbindungen und machte dabei eine gruselige Entdeckung:...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Radioaktive Strahlung kommt in der Natur vor und sie ist überall. Wie bei so vielem macht die Dosis die Schädlichkeit aus. In Wohnräumen sollte man darauf achten, dass sich das radioaktive Edelgas Radon nicht in Wohnräumen anreichert.</p>
<p><strong>Die Entdeckung der Radioaktivität</strong></p>
<p>Der französische Physiker Antoine Becquerel (1852-1908) untersuchte Uranverbindungen und machte dabei eine gruselige Entdeckung: Fotografische Platten verfärbten sich wie von Geisterhand ohne sichtbare äußere Einwirkung. In der Luft war eine Ionisierung messbar. Dabei trennen sich Elektronen von Molekülen, in dem Fall aus der Umgebungsluft. Für diesen Vorgang muss Energie aufgewendet werden. Aber woher kam diese Energie? Becquerel hatte die radioaktive Strahlung entdeckt.</p>
<p>Die 29-jährige Marie Curie (1867-1934) war damals seine Doktorandin. Sie übernahm die Aufgabe, die neu entdeckte Strahlung eingehender zu untersuchen. Mit ihrem Mann Pierre Curie (1859-1906)  fand sie zwei bis dahin unbekannte Elemente und gab ihnen das Attribut &#8220;radioaktiv&#8221;. Sie gab ihnen die Namen &#8220;Radium&#8221; und &#8220;Polonium&#8221; (nach ihrer Heimat Polen). Die langjährige Arbeit mit hoch dosierter Radioaktivität ging nicht spurlos an ihr vorbei, und sie starb im Alter von 66 Jahren an Leukämie. Die Nobelpreisträgerin hinterließ uns die Röntgentechnik.</p>
<p><strong>Was bedeutet &#8220;radioaktiv&#8221;?</strong></p>
<p>Als &#8220;radioaktiv&#8221; bezeichnet man Stoffe, deren Atome von selbst zerfallen. Dabei wird ionisierende Strahlung, Alpha-, Beta- oder Gamma-Strahlung, frei. Die Maßeinheit dieser Strahlung heißt Becquerel (Bq), wobei ein Becquerel bedeutet, dass in einer Sekunde ein Atom zerfällt.</p>
<p>Elemente wie Uran oder Radium kommen natürlich in Gestein vor. Daher gibt es radioaktive Strahlung überall. Ein Kilogramm Erde strahlt schon einige hundert Becquerel. Wir nehmen natürliche Radioaktivität sogar mit unserer Nahrung zu uns, beispielsweise durch Kalium.</p>
<p><strong>Was bewirkt radioaktive Strahlung?</strong></p>
<p>Egal ob Alpha-, Beta- oder Gammastrahlung, sie wirken auf den Körper auf dieselbe Art und Weise: Elektronen werden aus den Atomhüllen herausgeschleudert und es entstehen Ionen. Dies kann dazu führen, dass sich Körperzellen verändern. Die Folgen sind Erbschäden, Missbildungen oder Krebs. Die Stärke der Schädigung hängt nicht so sehr von der Strahlungsaktivität ab als von der Dosis. Daher können wir auch Kalium über die Nahrung zu uns nehmen, ohne zu Schaden zu nehmen. Kalium 40 hat zwar eine Strahlungsaktivität von 9.000 Becquerel, aber die Dosis in unseren Körpern ist so gering, dass es uns nichts anhaben kann.</p>
<p>Je höher aber die Dosis der Radioaktivität, desto stärker werden Körperzellen geschädigt. Man nennt sie die Äquivalentdosis und sie wird in Sievert (Sv) gemessen. Ein Sievert Alpha-Strahlung hat dabei dieselbe Auswirkung wie ein Sievert Beta- oder Gammastrahlung. Es gibt nur einen entscheidenden Unterschied: Alpha- und Beta-Strahlung dringen nicht durch unsere Kleidung, wohingegen Gamma-Strahlen durchdringen. So strahlen auch wir ständig radioaktive Strahlung nach außen ab, natürlich im geringen Maße.</p>
<p><strong>Radon – natürliche Radioaktivität</strong></p>
<p>Die stärkste natürliche radioaktive Belastung geht von dem Edelgas Radon aus. Es entsteht im Erdreich durch Zerfall von Uran. Nicht überall ist die Konzentration gleich hoch. In Deutschland kommt Radon in einigen Mittelgebirgen verstärkt vor. Doch in der freien Natur steigt die Konzentration natürlicher Radioaktivität nicht bis zu einem bedenklichen Maß an.<br />
In Gebäude kann dies schon anders aussehen: Radon gelangt durch undichte Fundamentplatten, Risse im Mauerwerk oder über Kabel- und Rohrdurchführungen in Innenräume. Hier kann es sich anreichern, wenn nicht ausreichend gelüftet wird. Da es aus dem Erdreich kommt, ist die Konzentration besonders in Kellerräumen hoch.</p>
<p><strong>Ist Radon gefährlich?</strong></p>
<p>Radon kann man weder riechen noch schmecken. Es lässt sich nur durch bestimmte Messgeräte nachweisen. Es kann sich in geschlossenen Räumen anreichern und haftet an Staubteilchen, die man einatmet. In der Lunge kann es zu Veränderungen der Körperzellen führen und schließlich Lungenkrebs verursachen.</p>
<p>Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt, Maßnahmen zu ergreifen, wenn eine Radon-Konzentration von über 100 Becquerel pro Kubikmeter festgestellt werden kann. Über die Radon-Konzentration einzelner Regionen gibt das örtliche Gesundheits- oder Umweltamt Auskunft.</p>
<p><strong>Radonbelastung – und jetzt?</strong></p>
<p>Hauseigentümer, die einen begründeten Verdacht auf eine hohe Radon-Konzentration haben, sollten Messungen durchführen lassen, um eventuell bauliche Maßnahmen ergreifen zu können. Mieter sollten sich im Verdachtsfall ihrerseits an die Hauseigentümer mit der Bitte um Messungen wenden. Für Messungen sind Gesundheits-, Umwelt- oder Bauämter zuständig.</p>
<p>Man sollte generell mehrmals am Tag stoßlüften, auch im Keller. Man kann auch eine Lüftungsanlage einbauen lassen, damit der Luftaustausch gewährleistet ist. Leitungen sollten genügend abgedichtet sein, genauso wie Risse in Mauerwerk oder in der Kellertür. Der Keller sollte gegen den Wohnbereich gut abgedichtet sein. Für Decken, Wände und Fußböden gibt es radondichte Folie. Eine punktuelle Radonabsaugung von außen durch einen Radonbrunnen oder die Verlegung einer Drainage unterhalb des Fundamentes zum Absaugen der Radonluft sind ebenfalls möglich.</p>
<p>Mehr Informationen und eine Radonpotenzialkarte von Österreich unter: <a href="http://www.lebensministerium.at/umwelt/strahlen-atom/strahlenschutz/radon/radonmessung.html">http://www.lebensministerium.at/umwelt/strahlen-atom/strahlenschutz/radon/radonmessung.html</a></p>
<p><em>Quellen:</em></p>
<p><em>Gesünder Wohnen – aber wie? Praktische Tipps für den Alltag; Hg.: Bundesamt für Strahlenschutz, Bundesinstitut für Risikobewertung, Umweltbundesamt, Berlin 2005.</em></p>
<p><em>Detlev Ganten, Thomas Deichmann, Thilo Spahl: Naturwissenschaft, Alles, was man wissen muss. München 2005.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Bildnachweis: © Heinz Ober/ Pixelio.de </em></p>
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		<title>Wenn Wohnräume krank machen</title>
		<link>http://www.energieleben.at/wenn-wohnraume-krank-machen/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 11:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Energieleben Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Gebäudebezogene Krankheiten&#8221; &#8211; was ist das? Die Krankheiten durch Belastungen im Innenraum sind kein Mythos: Sie sind klinisch klar definiert. Bekannteste Folge von Wohnraumbelastungen ist die Allergie. Innenraum-Allergien sind gerade in stark kultivierten Lebensräumen &#8211; wie etwa Großstädten &#8211; häufige Leiden. Zu ihnen zählen Allergien gegen Hausstaubmilben (die so genannte &#8220;Stauballergie&#8221;), Katzenhaare oder Schimmelpilze. Auch...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Gebäudebezogene Krankheiten&#8221; &#8211; was ist das? Die Krankheiten durch Belastungen im Innenraum sind kein Mythos: Sie sind klinisch klar definiert. Bekannteste Folge von Wohnraumbelastungen ist die Allergie.</strong></p>
<p>Innenraum-Allergien sind gerade in stark kultivierten Lebensräumen &#8211; wie etwa Großstädten &#8211; häufige Leiden. Zu ihnen zählen Allergien gegen Hausstaubmilben (die so genannte &#8220;Stauballergie&#8221;), Katzenhaare oder <a href="http://www.energieleben.at/schimmel-vermeiden/">Schimmelpilze</a>. Auch andere Haustiere können Allergien auslösen, in wärmeren Gegenden sogar Kakerlaken.<br />
Ihre Allergene gelangen in die Raumluft und führen zu allergischem Schnupfen oder allergischem Asthma.</p>
<p><a href="http://www.energieleben.at/was-steckt-in-unseren-waschmitteln/">Chemische Substanzen</a> wie Duftstoffe sind dagegen Allergene, die hauptsächlich bei <a href="http://www.energieleben.at/wenn-chemie-in-der-kleidung-allergien-auslost/">Hautkontakt</a> wirken.<br />
Im Laufe der Zeit können bei allergischen Reaktionen auch schrittweise weitere Allergene zu wirken beginnen. Beispiel: Allergische Reaktionen gegen Latex können zu einer Allergie gegen Feigenbäume führen.</p>
<p><strong>Allergene vermeiden</strong></p>
<p>Allergiker sollen Belastungen mit für sie spezifischen allergenen Substanzen meiden. Leicht gesagt, schwer umgesetzt.<br />
Besonders schwierig ist die Vermeidung des Kontakts mit Hausstaubmilben. Aber sogar da gibt es Maßnahmen, die Linderung versprechen: ein möglichst trockenes Raumklima schaffen; häufig Lüften; Kopfkissen, Stofftiere und dergleichen häufig waschen; auf Teppiche und Vorhänge verzichten und alle Matratzen allergendicht verpacken.</p>
<p><strong>Legionellose</strong></p>
<p>Eine weitere, seltenere (und vermeidbare) gebäudebezogene Krankheit ist die Legionellose, verursacht durch eingeatmete Legionellenbakterien. Quelle der Erreger sind schlecht gewartete Befeuchtungsanlagen. Auch verkeimte Sprudelbäder, Zierbrunnen und Duschköpfe können unter Umständen verkeimte Aerosole &#8211; winzige Wassertröpfchen mit Erregern &#8211; freisetzen.<br />
Was man dagegen tun kann: Putzen. Und <a href="http://www.energieleben.at/mussen-wir-wirklich-wasser-sparen/">Wasserleitungen durchspülen</a>.</p>
<p><a href="http://www.energieleben.at/kampf-dem-schimmel/">Kampf dem Schimmel</a><br />
<a href="http://www.energieleben.at/mussen-wir-wirklich-wasser-sparen/">Müssen wir Wasser sparen?</a><br />
<a href="http://www.energieleben.at/zimmerpflanzen-fur-wohnklima-und-wohlgefuhl/">Zimmerpflanzen fürs Wohlfühlklima</a></p>
<p>Foto: S. Hofschlaeger  / <a href="http://www.pixelio.de">pixelio.de</a></p>
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		<title>Die Geschichte vom Sterben für das iPhone</title>
		<link>http://www.energieleben.at/die-geschichte-vom-sterben-fur-das-iphone/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 14:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioBella Stranzl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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		<description><![CDATA[So mancher Jugendliche würde "sterben für ein iPhone". Was er nicht weiß: Die Herstellung des Iphones ist menschenrechtsverachtend. Die "Phone Story" zeigt wie Arbeiter ausgebeutet und in ihrer Gesundheit gefährdet werden. Apple strich die App natürlich schnellstens aus dem Programm, doch auf Android und Youtube lebt sie weiter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das sozialkritische <a title="zum Youtube Video &quot;Phone Story&quot;" href="http://www.youtube.com/watch?v=sSMSFLAsNzc" target="_blank"><strong>Anti-iPhone-Game</strong> <strong>&#8220;Phone Story&#8221;</strong></a> zeigt was die Produktion der beliebten Smartphones für die Arbeiter und die Umwelt bedeutet.</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600">Apple beauftragt umstrittene Fabriken in Asien</span></strong></p>
<p>Trotz untragbarer arbeitsrechtlicher Zustände lassen namhafte Unternehmen wie <strong>Microsoft (XBox) oder Apple (Iphone)</strong> ihre hochwertigen Produkte weiterhin beim umstrittenen Hardwarehersteller <strong>Foxconn in China</strong> produzieren. Erst Anfang Jänner drohten dort erneut 300 Arbeiter sich aufgrund der menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen vom Dach zu stürzen.</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600">Warum lässt man in Asien produzieren?</span></strong></p>
<p>Viele Elektronikhersteller lassen vorrangig in China produzieren. Dafür gibt es neben den weit geringeren Kosten aber auch noch andere Gründe. Auf kurzfristige Änderungen z.B. kann sofort reagiert werden und es sind jede Menge billiger Arbeitskräfte sofort verfügbar.</p>
<p><span style="color: #ff6600"><strong>1.) Höchstflexible Arbeitszeiten</strong></span></p>
<p>Flexible Anpassung in dem Ausmaß wie Asien es bietet, ist bei uns oder in den USA nicht machbar. Als Beispiel hört man immer wieder die Geschichte von den 8.000 Arbeitern, die kurz vor dem Launch des ersten iPhones mitten in der Nacht in ihren Schlafsälen geweckt wurden und mit “einem Keks und einer Tasse Tee” an die Fließbänder geschickt wurden, um in 12-Std-Schichten kratzfestere Gläser für das Apple iPhone zu produzieren. Steve Jobs hatte damals sein Prottyp-iPhone in der Hosentasche zerkratzt und wollte kurz vor Verkaufsstart ein neues Frontglas. Binnen 96 Std. betrug die Tagesproduktion 10.000 Stück!</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600">2.) Arbeitssuchende in hoher Zahl</span></strong></p>
<p>Für die Produktion den iPhone benötigt Apple 8.700 Ingenieure. Laut Analyse hätte diese zu finden in den USA etwa neun Monate gedauert. In Asien war das in nur 15 Tagen zu machen. Auch 3.000 Arbeiter wurden quasi über Nacht angeheuert. So viele Arbeiter in so kurzer Zeit zu finden, wäre in den USA unmöglich &#8211; und sie dann auch noch davon zu überzeugen, in Schlafsälen zu leben, würde sich wohl auch als schwierig erweisen.</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600">3.) Elektro-Komponente stets verfügbar</span></strong></p>
<p>Ein weiterer Faktor ist, dass in Asien viele Komponentenhersteller ansässig sind und somit kurzfristig benötigte Teile stets verfügbar sind anstatt erst ausfindig gemacht und besorgt zu werden, was wiederum zu Stehzeiten in der Produktion führen würde.</p>
<h3><a title="zum  Youtube Video" href="http://www.youtube.com/watch?v=sSMSFLAsNzc" target="_blank">Hier das Youtube-Video “Phone Story”</a></h3>
<p><a title="weiterführende Infos zur iPhone Story" href="http://phonestory.org/#coltan" target="_blank">mehr Infos zu Coltan, Selbstmorde oder Elektronikschrott hier.</a></p>
<h3>Übersetzung des Youtube-Videos &#8220;Phone-Story&#8221;</h3>
<blockquote><p>Hallo Konsument!</p>
<p>Danke für&#8217;s dabei sein. Lass mich Dir in unterhaltsamer Weise die Geschichte dieses Telefons erzählen.</p>
<p>Einst gab es Mineralien die im Inneren der Erde schlummerten. Eines dieser Mineralien, genannt Coltan, kann man in den meisten elektronischen Geräten finden.</p>
<p>Die größte Coltan-Abbau-Stätte befindet sich im Kongo, einem Land, zerissen von einem brutalen Bürgerkrieg.</p>
<p>Der konstant steigende Bedarf an Coltan führte eine Welle der Gewalt und Massaker im Kongo herbei. Militärische Gruppen versklavten Kriegsgefangene, oft Kinder, um das kostbare Material abzubauen.</p>
<p>Wie die meisten elektronischen Geräte, wurde dieses Handy in China produziert, in einer Fabrik, die die Größe einer Stadt hat. Die dort arbeitenden Menschen sind dem Missbrauch und der Diskriminierung ständig ausgesetzt. Sie arbeiten unter unmenschlichen Bedingungen und werden zu illegalen Überstunden gezwungen.</p>
<p>Innerhalb einer Zeitspanne von wenigen Monaten begingen über 20 Arbeiter Selbstmord, getrieben durch extreme Verzweiflung.</p>
<p>Sobald sie sich dieses Telefon gekauft haben, ist es neu und sexy. Sie haben Monate darauf gewartet. Keine Anzeichen für die beunruhigende Vergangenheit sind bemerkbar. Aber brauchen sie es wirklich ?</p>
<p>Natürlich! Viel Geld wurde ausgegeben um diesen Wunsch zu erfüllen. Sie brauchten etwas um ihren Status zu signalisieren, ihren dynamischen Lebensstil, ihre einzigartige Persönlichkeit. Genau wie jeder andere.</p>
<p>Bald wird ein neues Modell herausgebracht, welches dieses veraltet aussehen lässt, und sie werden es weggeben. Es werden Tonnen von hochgiftigem Elektronikschrott verursacht. Die sagen, dass sie es recyclen werden, aber es wird wahrscheinlich nur ins Ausland verschickt. An Orte wie Ghana, Pakistan oder zurück nach China. Dort werden die Materialien mit Methoden, die sowohl für die Gesundheit der Menschen, als auch für die Umwelt schädlich sind, verwertet. Teile des iPhone werden Wasser und Luft verschmutzen, andere werden für neue Produkte verwendet.</p></blockquote>
<p><em>Bildrechte: Artikelbild © Harald Wanetschka, pixelio.de</em></p>
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		<title>Umwelt oder Mitwelt – wir sind ein Teil davon, aber wollen es wohl nicht wissen</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 13:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Marx</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energiepolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Leser für Leser]]></category>
		<category><![CDATA[Mitwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit der Fehl&#252;bersetzung der Genesis f&#252;hlt sich der Mensch als Herr &#252;ber diesen Planeten, stellvertretend f&#252;r seinen Sch&#246;pfer. Diese Hybris kulminiert in der beispiellosen Zerst&#246;rung seiner Mitwelt. Die Erde untertan oder der Erde untertan FDP-Chef R&#246;sler sieht die Zukunft seiner neoliberalen Partei in der Forderung nach unbegrenztem Wachstum. Dabei ist das Ende des M&#246;glichen l&#228;ngst...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der Fehl&uuml;bersetzung der Genesis f&uuml;hlt sich der Mensch als Herr &uuml;ber diesen Planeten, stellvertretend f&uuml;r seinen Sch&ouml;pfer. Diese Hybris kulminiert in der beispiellosen Zerst&ouml;rung seiner Mitwelt. </p>
<p><strong>Die Erde untertan oder der Erde untertan</strong></p>
<p>FDP-Chef R&ouml;sler sieht die Zukunft seiner neoliberalen Partei in der Forderung nach unbegrenztem Wachstum. Dabei ist das Ende des M&ouml;glichen l&auml;ngst erreicht. <a href="http://www.zeit.de/2012/05/FDP-Roesler">http://www.zeit.de/2012/05/FDP-Roesler</a><br />&bdquo;Macht euch der Erde untertan&ldquo; war die korrekte Aufgabe f&uuml;r die junge Menschheit, gleich nach der Sch&ouml;pfung. Der Gru&szlig; mancher Naturv&ouml;lker: &bdquo;&hellip;f&uuml;r alle meine Verwandten&ldquo; schlie&szlig;t dann auch alle belebte und unbelebte Natur, die Mitwelt ein. Der irref&uuml;hrende Begriff &bdquo;Umwelt&ldquo; schlie&szlig;t leider wieder den Menschen erst einmal aus. <br />Erst wenn wir uns bewusst werden, dass wir ein auf Gedeih und Verderb mit allem Sein auf diesem Planeten, ja letztlich diesem Universum verbunden, verzahnt sind, werden wir bereit sein, eine nachhaltig sichere Existenz auch f&uuml;r uns Menschen zu erreichen. Bisher haben wir &ndash; seit mindestens 200 Jahren &ndash; uns als Gast gef&uuml;hlt, der ohne Skrupel alle Ressourcen dieser Welt ausbeuten darf. Der Irrglaube, dass unsere Intelligenz immer einen Weg weiter finden, erfinden wird, hat uns nie an die Folgen unseres Tuns denken lassen. Die Folgen der Industriealisierung, der Wegwerfgesellschaft, ja der Nutzung der Atomkraft werden kommende Generationen schon beseitigen k&ouml;nnen, war und ist die Haltung der fortschrittsgl&auml;ubigen Ingenieure, Wissenschaftler, letztlich der Industrie. Gleichsam eine Gruppe von Kindern, die darauf vertraut, dass der gro&szlig;e Bruder oder die allm&auml;chtigen Eltern schon jeden Schaden, jedes Problem beheben k&ouml;nnen. Das ist nicht nur naiv, es ist auch brandgef&auml;hrlich.<br /><a href="http://www.spektrum.de/artikel/1014469">http://www.spektrum.de/artikel/1014469</a></p>
<p><strong>Nicht die Menschen brauchen Wachstum, nicht die Mitwelt</strong></p>
<p>Der Mensch hat bereits auf jedem Flecken dieses Planeten seine Spuren hinterlassen, kaum ein Quadratmeter Erde wurde noch nicht betreten, umgew&auml;lzt. Arch&auml;ologen finden an immer abgelegeneren Orten Zeugnisse menschlicher Eingriffe. Die unber&uuml;hrte Natur, die Wildnis ist also nicht mehr aufzufinden, Millionen Arten in der Flora und Fauna sind bereits vollst&auml;ndig vertrieben. <br />Nat&uuml;rlich ist all das Teil einer Evolution, der Entwicklung des Lebens. Der Moment der L&ouml;sung vom Rest der Mitwelt geschah mit der Selbsterkenntnis, der Wahrnehmung des Ich, der Verabschiedung vom Du, vom Wir. Diese Wahrnehmung des Selbst beinhaltet allerdings noch lange nicht Intelligenz. Intelligenz bedeutet &bdquo;verstehen&ldquo; und &bdquo;ausw&auml;hlen, entscheiden&ldquo;. Das Verstehen ist der Entscheidung vorgelagert. Die zu treffende Auswahl ist also derart abgewogen, dass die Auswirkungen bedacht sind. So haben Spezies wie die Ratten seit Millionen Jahren auf der Erde in stetig wechselnden Umst&auml;nden &uuml;berleben k&ouml;nnen. Sie haben immer die richtige Entscheidung getroffen, die &Uuml;berlebensbedingungen richtig erfasst. Der Mensch ist davon noch weit entfernt.<br />Alles Leben ist miteinander verbunden, lebt voneinander. Diesen Umstand hatten Menschen eigentlich verinnerlicht, wie alle anderen Lebewesen auch. Bei allen &bdquo;naturnah&ldquo; lebenden V&ouml;lkern ist dieses Wissen noch vorhanden.</p>
<p><strong>&bdquo;Nihil est in intellectu, quod non antea fuerit in sensu&ldquo;</strong><br />(&bdquo;Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen war&ldquo;) (John Locke)</p>
<p>Alle aktuellen Diskussionen &uuml;ber die Wege zu der Energiewende m&uuml;ssen aus Unwissenheit gef&uuml;hrt sein, will man nicht B&ouml;swilligkeit, Unvernunft unterstellen. Der Weg, der im Augenblick beschritten wird, f&uuml;hrt jedenfalls nicht in die richtige Richtung, erzeugt immer wieder Probleme, Sch&auml;den und nicht zuletzt Gegenwehr bei den Menschen. Es k&ouml;nnte im schlimmsten Fall sogar darauf hinauslaufen, dass in K&uuml;rze wieder entschieden wird, doch auf die Atomenergie zur&uuml;ckzugreifen, da ja bisher keine nennenswerte Einsparung bei den CO2-Emissionen zu erkennen ist. Eine gesicherte Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien scheint jedenfalls nicht in Sicht zu sein.<a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-01/kapazitaetsmarkt"><br />http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-01/kapazitaetsmarkt</a><br />Dazu geh&ouml;rt die Ratlosigkeit bei der Einf&uuml;hrung der Elektromobilit&auml;t. Es fehlt erkennbar das nachhaltige Gesamtkonzept, das angeblich in &bdquo;demokratischen L&auml;ndern nicht verlangt werden kann&ldquo; (Umweltstaatssekret&auml;r Becker). Der Markt wird wie gewohnt den einfachsten Weg, den Weg der Konzerne gehen, die l&auml;ngst darauf warten, ihre alten Konzepte wieder hervor zu holen.<br /><a href="http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,812312,00.html">http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,812312,00.html</a><br /><a href="../elektroautos-oder-biosprit-%E2%80%93-oder-besser-beides/">http://www.energieleben.at/elektroautos-oder-biosprit-%E2%80%93-oder-besser-beides/</a></p>
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		<title>Aktionstag: Glas im Wien Energie-Haus</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 11:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Energieleben Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[3000 Jahre steirisches Glas]]></category>
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		<category><![CDATA[Glas]]></category>
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		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Donnerstagnachmittag im Wien Energie-Haus steht als Aktionstag ganz im Zeichen der laufenden Ausstellung &#8220;3000 Jahre steirisches Glas&#8220;. Zentrales Thema: Die Steiermark und Deutschlandsberg. Der Eintritt ist frei. Zum Aktionstag zur Ausstellung &#8220;3000 Jahre steirisches Glas&#8221; gibt es am Donnerstag, 02. Februar 2012, zusätzlich zur laufenden Ausstellung Schmankerl und Musik aus der Region. An Ständen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Donnerstagnachmittag im Wien Energie-Haus steht als Aktionstag ganz im Zeichen der laufenden Ausstellung &#8220;<a href="http://www.energieleben.at/ausstellung-3000-jahre-steirisches-glas/">3000 Jahre steirisches Glas</a>&#8220;. Zentrales Thema: Die Steiermark und Deutschlandsberg. Der Eintritt ist frei.</strong></p>
<p>Zum Aktionstag zur Ausstellung &#8220;3000 Jahre steirisches Glas&#8221; gibt es am Donnerstag, 02. Februar 2012, zusätzlich zur laufenden Ausstellung Schmankerl und Musik aus der Region. An Ständen können regionale Spezialitäten verkostet und schöne Glasprodukte gekauft werden. Einige außergewöhnliche Programmpunkte laden ein:</p>
<p><strong>Glasgravur</strong><br />
Vorführung durch Rosemarie Rosenball-Steinwender – Glasgravur Rosenstein<br />
<strong>12.00 bis ca. 13.00 Uhr</strong> und <strong>15.00 bis ca. 16.00 Uhr</strong><br />
Bringen Sie ihr eigenes Glas mit und lassen Sie sich kostenfrei Ihren Namen eingravieren.</p>
<p><strong>Glasperlenkunst </strong><br />
Vorführung durch Nina Panholzer – Glasperlenunikate.at<br />
<strong>13.00 bis ca. 14.00 Uhr</strong> und <strong>17.00 bis ca. 18.00 Uhr</strong><br />
Erleben Sie die Faszination Glas live und sehen Sie, wie handgedrehte Glasperlen heutzutage hergestellt werden.</p>
<p><strong>Glasbläserei</strong><br />
Vorführung durch Christian Mann – GTW Glastechnische Werkstätte Wien<br />
<strong>14.00 bis ca. 14.30 Uhr</strong> und <strong>16.00 bis ca. 16.30 Uhr</strong><br />
Wenn Sie schon immer mal wissen wollten, mit welch’ Geschick und Präzision die Glasbläsermeister arbeiten, dann lassen Sie sich diese Vorführung nicht entgehen.<br />
<strong><br />
Vortrag Glasofen-Ausgrabungen</strong><br />
Glashütte Stift Stainz (ca. 1635-1640) – Archeo Norico<br />
<strong>14.30 bis ca. 15.30 Uhr</strong> und <strong>16.30 bis ca. 17.30 Uhr</strong><br />
Bei einem spannenden Vortrag von Mag. Andreas Bernhard (Archäologe, Archeo Norico–Burgmuseum Deutschlandsberg) erhalten Sie interessante Einblicke in die Arbeit der Archäologen bei den Ausgrabungen eines der besterhaltenen Glasschmelzöfen des frühen 17. Jhd. in Mitteleuropa am Reinischkogel bei Stainz/Stmk.</p>
<p><strong>Gewinnspiel zur Ausstellung</strong></p>
<p>Beantworten Sie direkt im Wien Energie-Haus die Gewinnfrage <a href="http://www.energieleben.at/ausstellung-3000-jahre-steirisches-glas/">in der Ausstellung</a> und gewinnen Sie einen von vielen Preisen. Zum Beispiel ein Wochenende im 4-Stern-Hotel in Deutschlandsberg, Glasperlenketten von Glasperlenunikate.at, Gutscheine vom Steirisch Pub, einen Geschenkkorb mit steirischen Spezialitäten der Gemeinde Deutschlandsberg oder Gläser von J. &#038; L. LOBMEYR.</p>
<p><strong>Wo:</strong><br />
Wien Energie-Haus:<br />
Mariahilfer Str. 63,<br />
1060 Wien<br />
<strong>Wann:</strong><br />
Donnerstag, 2.2.2012<br />
ab 12:00 Uhr</p>
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		<title>Ein Drache erzeugt Windenergie</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 09:55:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Energieleben Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tech]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Energie]]></category>
		<category><![CDATA[erneuerbare Energie]]></category>
		<category><![CDATA[green energy]]></category>
		<category><![CDATA[Kite]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltige Energieformen]]></category>
		<category><![CDATA[Ökostrom]]></category>
		<category><![CDATA[Windenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Windkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Windkraftwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Windkraft steckt noch sehr viel Potenzial. Die Firma KiteGen versucht, einen Flugdrachen für die Erzeugung von elektrischer Energie einzusetzen. Das System soll kostengünstig und rasch aufbaubar sein. Es ist ein innovatives Verfahren im Bereich der Windkraft, das flexibel einsetzbar ist. Das System nutzt die konstant hohen Windgeschwindigkeiten zwischen 500 und 1.000 Metern Seehöhe...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Windkraft steckt noch sehr viel Potenzial. Die Firma <a href="http://www.kitegen.com/en/?page_id=48">KiteGen</a> versucht, einen Flugdrachen für die Erzeugung von elektrischer Energie einzusetzen.</strong></p>
<p>Das System soll kostengünstig und rasch aufbaubar sein. Es ist ein innovatives Verfahren im Bereich der Windkraft, das flexibel einsetzbar ist. Das System nutzt die konstant hohen Windgeschwindigkeiten zwischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Troposph%C3%A4re">500 und 1.000 Metern Seehöhe</a> aus.</p>
<p>Der italienische Mechatroniker Massimo Ippolito hat sein Konzept dem Wassersport <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kitesurfen">Kitesurfen</a> entnommen. An einem Schwenkarm sind zwei an Spulen befestigte Kunststoffseile angebracht, die den Flugdrachen (Kite) je nach Windstärke und -richtung bewegen. Während der Traktionsphase bewegt sich der Flugdrache mit dem Wind und zieht damit an einem am Boden angebrachten Generator. Erreicht der Drache die maximale Distanz zum Generator, wird er automatisch in eine stabile Position gebracht und Richtung Erde gezogen. In dieser Phase kann am meisten Energie gewonnen werden.</p>
<p><strong>Minimale Eingriffe in die Natur</strong></p>
<p>Herkömmliche Windturbinen sind durch Standortfaktoren sowie der Bauhöhe und der damit zusammenhängenden Stabilität nur begrenzt einsetzbar. Der Kite Gen (Kite Generator) ist sowohl in windarmen Gegenden als auch in Höhen bis zu 10.000 Meter einsetzbar. Durch den  <a href="http://www.kitegen.com/en/?page_id=48"></a> <a href="http://www.kitegen.com/en/?page_id=48">KiteGen Stem</a> können große Mengen Energie in höheren Luftschichten mit einem minimalen Eingriff in die Umwelt gewonnen werden. Windstärkemessungen in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Troposph%C3%A4re">Troposphäre</a> haben ergeben, dass in 800 Metern Höhe durchschnittliche Windgeschwindigkeiten von 7,2 Metern pro Sekunde herrschen und damit eine spezifische Stromleistung von 205 Watt je Quadratmeter möglich ist.</p>
<p><strong>Testlauf</strong></p>
<p>Der Protoyp wird derzeit in der italienischen Region Asti getestet. Neun Generatoren ergeben dort eine durchschnittliche Spitzenleistung von 27 Megawatt. Eine Konfiguration mit 100 Megawatt Spitzenkapazität würde die Produktion von 500 Gigawattstunden im Jahr erlauben. Damit könnten 86.000 Haushalte versorgt werden.</p>
<p><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Zl_tqnsN_Tc">www.youtube.com/watch?v=Zl_tqnsN_Tc</a></p></p>
<ul>
<li><a href="http://www.energieleben.at/alternativen-zur-atomkraft-wind/">Alternativen zur Atomkraft: Wind</a></li>
<li><a href="http://www.energieleben.at/neue-okostromtarife-in-osterreich/">Neue Ökostromtarife in Österreich</a></li>
<li><a href="http://www.energieleben.at/windenergie-im-weinberg/">Windkraft im Weinberg</a></li>
</ul>
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		<title>Solarenergie auf der Piste</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 18:56:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Liel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leser für Leser]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Outdoor]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>

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		<description><![CDATA[In der nächsten Saison soll er schon auf den Markt kommen – der Solar-Skihelm. Entwickelt wurde er vom Fraunhofer IZM gemeinsam mit der TU Berlin und Firma TEXSYS. Neu daran ist, dass sich die Solarzellen ohne Stabilitäts- und Leistungsverluste an die Krümmung eines Helmes anpassen und so direkt integriert werden können. Die Skiausrüstung als kabelloses...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der nächsten Saison soll er schon auf den Markt kommen – der Solar-Skihelm. Entwickelt wurde er vom Fraunhofer IZM gemeinsam mit der TU Berlin und Firma TEXSYS. Neu daran ist, dass sich die Solarzellen ohne Stabilitäts- und Leistungsverluste an die Krümmung eines Helmes anpassen und so direkt integriert werden können.<br />
<strong><br />
Die Skiausrüstung als kabelloses Kommunikationssystem</strong></p>
<p>Mit der Solarenergie des Helms können beispielsweise Kopfhörer oder Headstets betrieben werden.  Smartphones oder MP3-Player können über Bluetooth angeschlossen werden. Eingehende Anrufe kann man mit dem passenden Bluetooth-Handschuh entgegennehmen. Auch der MP3-Player lässt sich mit dem Handschuh steuern.</p>
<p>Ein Nachladen aus dem Stromnetz ist überflüssig, die Energieversorgung aus den Solarmodulen ist ausreichend. Wird der Helm nicht genutzt, können mobile Geräte direkt über den Akku aufgeladen werden, dessen Funktionalität von -30°C bis +60°C gewährleistet ist.</p>
<p><strong>Solarenergie für viele Outdoor-Bereiche</strong></p>
<p>Die neue Technologie kann in vielen Outdoor-Bereichen eingesetzt werden wie in Radhelmen, Reithelmen oder sonstigen Bekleidungsstücken. Besonders interessant sind die Solarmodule dort, wo bereits Headsets zum Alltag gehören, wie beispielsweise bei Helmen von Rettungskräften.</p>
<p>Die Skiausrüstung als kabelloses Kommunikationssystem dank Solarenergie. James Bond wäre neidisch.</p>
<p><em>Quelle und weitere Informationen: Fraunhofer IZM: <a href="http://www.izm.fraunhofer.de/de/news_events/tech_news/solarhelm_liefertstromaufderskipiste.html">Solarhelm liefert Strom auf der Skipiste</a>, 23.1.2012</p>
<p>Bildquelle: <a href="http://www.izm.fraunhofer.de">Fraunhofer IZM</a></em></p>
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