Leben  

Frutarismus – Ein fruchtiger Speiseplan

Frutarier essen nichts, was von Tieren kommt und nur bestimmte Teile von Pflanzen.

Vegetarier verzichten bekannterweise auf Fleisch, Veganer auf Fleisch sowie tierische Produkte wie Milch und Eier. Frutarier oder Fruganer sind eine spezielle Form des Veganismus: Sie ernähren sich ausschließlich von Früchten. Das englische Wort „Fruitarian“ ist ein Kunstwort, das sich aus „fruit“ (Frucht) und „vegetarian“ (Vegetarier) zusammensetzt.

Konkret versuchen Frutarier sich nur von jenen Teilen der Pflanzen zu ernähren, die geerntet werden können, ohne die Stammpflanze zu beschädigen. Dazu zählen unter anderem Obst, Beeren, Tomaten, Bohnen, Erbsen, Nüsse und Samen. Der Speiseplan ist also noch eingeschränkter als jener von Vegetariern und Veganern.

Frutarier verzichten auf Gemüsepflanzen wie Blätter, Stiele und Wurzeln sowie auf Getreide. Manche Fruganer wollen nicht auf pflanzliche Öle und Honig verzichten.
Die Gründe, sich frugan zu ernähren, sind ähnlich wie jene von Vegetariern und Veganern, vor allem ethische Gesichtspunkte stehen bei vielen im Vordergrund. Manche wollen einfach mit der Natur im Einklang leben oder haben religiöse oder spirituelle Gründe.

Der Frutarismus kann sich allerdings negativ auf die Gesundheit auswirken, weil nicht genügend Proteine, Vitamine, Kalzium, Zink, Eisen und Jod zu sich genommen werden. Vor allem Schwangere, Stillende, Säuglinge, Kinder, Kranke und Leistungssportler sollten daher auf diese Form der Ernährung verzichten.

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Energieleben Redaktion, 12.04.2011
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