Mobilität  

Teilen statt kaufen

Keine Lust auf hohe Anschaffungskosten, Wartung und Parkmieten? Dann ist Car-Sharing für Sie interessant.

Car-Sharing-Mietautos stehen an rund 200 Plätzen bereit. Als Kunde erhalten Sie eine Card, mit der Sie eines der Fahrzeuge öffnen und benutzen können. Brauchen Sie das Fahrzeug nicht mehr, können Sie es einfach an einem Standplatz stehen lassen. Der Stundentarif beträgt je nach Größe des Fahrzeugs beim österreichischen Anbieter Denzel 1,40 bis 4,95 Euro. Zwischen 23 und 7 Uhr zahlen sie nur 0,40 Euro pro Stunde.

Wenn Sie nicht mehr als 6.000 Kilometer pro Jahr fahren, können Sie laut einer Studie des VCÖ bis zu 249 Euro monatlich. Für rund 100.000 Österreicher ist das Auto-Teilen dieser Rechnung zufolge interessant. 16.000 Personen nutzen das Service bereits. Mit einer Kooperation mit der ÖBB konnte Denzel 1.000 Neukunden gewinnen.

In den USA hat die Rezession zum Car-Sharing-Trend geführt. Der Anbieter Zipcar konnte im Jahr 2009 seine Mitgliederzahlen um 70 Prozent auf 300.000 Personen erhöhen.

Quellen:

Denzel CarSharing

DiePresse.com

New York Times

Zipcar

Weitere Informationen:

Autofahren zum Gruppentarif

Bild: Zipcar

Energieleben Redaktion, 28.03.2010
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Kommentare

greysheep7, 15.04.2010

carsharing finde ich einen guten Anreiz auch mal auf das eigene Auto zu verzichten.
Oft ist der Grund weshalb man doch unbedingt meint ein eigenes Fahrzeug besitzen zu müssen ja doch „Aber wenn ich dann dort und dort hin muss bin ich ja aufgeschmissen!“ – auch wenn es nur ein paar Mal im Jahr ist.
Zugegeben – wenn man eine längere Fahrt (100km) und das Auto ein paar Stunden hat kommen da schon so an die 70 Euro zusammen (abhängig von Autogröße) – aber rechnet euch mal hoch wieviel ein eigenes Auto kostet wenn es nur herumsteht und nicht gefahren wird! 😉

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