Energiepolitik  

Was ist Geothermie?

Als Geothermie wird die in Form von Wärme gespeicherte Energie unterhalb der Erdoberfläche bezeichnet. Diese Energie stammt in erster Linie von der Wärme des Erdkerns, der rund 6.000 Grad Celsius heiß ist.

Erdwärme kann sowohl direkt genutzt werden, etwa zum Heizen und Kühlen zum Beispiel mit einer Wärmepumpenheizung, als auch zur Erzeugung von elektrischem Strom oder in einer Kraft-Wärme-Kopplung.

Geothermie ist eine der innovativsten und umweltfreundlichsten Methoden zur Wärme- und Stromerzeugung. Erdwärme zählt zu den regenerativen Energien, da die Erde Tag und Nacht Wärme liefert. Eine Energieversorgung aus Geothermie ist CO2-neutral, sie ist effizient und stabil im Preis.

Unter dem Geothermie-Kraftwerk Aspern existieren in einer Tiefe von 5.000 Metern wasserführende Gesteinsschichten. Diese Schichten werden mit zwei Bohrungen erschlossen. Über die erste, tiefere Bohrung wird das 150°C heiße Wasser an die Erdoberfläche ins Geothermie-Heizkraftwerk befördert, wo ihm über Wärmetauscher die Energie entzogen wird. Das abgekühlte Wasser wird über die zweite Bohrung wieder in die Tiefe gepumpt, um die Balance im Untergrund stabil zu halten.

Infotage im Geothermiezentrum Aspern
Am Freitag, 27. Jänner und am Freitag, 24. Februar 2012, finden von 14 bis 19 Uhr wieder Infotage beim Geothermie-Zentrum Aspern statt. Hier erfährt man Wissenswertes zum Projekt und Zeitplan des neuen Geothermie-Kraftwerks Aspern
. Außerdem kann eine Ausstellung mit Gesteinsproben und Exponaten zur Bohrung besucht werden.

Wann: Freitag, 27. Jänner 2012, 14:00 – 19:00 Uhr und Freitag, 24. Februar 2012, 14:00 – 19:00 Uhr
Wo: Infocenter, Niklas-Eslarn-Straße, Kreuzung Hänischgasse, 1220 Wien

Energieleben Redaktion, 25.01.2012
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