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Wasserwirbelkraftwerk: Wie die Schweiz umweltschonend Strom produziert

Fische kommen flussaufwärts und flussabwärts vorbei.

In der Schweiz hat sich eine Genossenschaft einer spannender Art der Stromproduktion angenommen. Sie nennt sich Wasserwirbel und versucht besonders an Ökonomie, Ökologie und Soziales zu denken.

Wie geht das? Renaturierung, Revitalisierung und Fischdurchgängigkeit stehen bei all den von ihnen durchgeführten Projekten im Vordergrund. In der Schweiz stehen sehr viele Standorte für solche Wasserwirbelkraftwerke zur Verfügung, während sich der Stromverbrauch in der Schweiz in den letzten 50 Jahren vervierfacht hat. Eine ideale Kombination, um trotz größerem Bedarf auf umweltschonende Weise an mehr Energie zu kommen.

Kraftwerk

Wasserwirbelkraftwerke sind dabei kleine, robuste Flusskraftwerke, die ab einem Gefälle von etwa 0,7 Metern funktionieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie wartungsarm sind und für einen Dauerbetrieb über 50 oder gar 100 Jahre geeignet sind.

Kraftwerk

Man braucht für das Kraftwerk ein Becken und einen zentralen Abfluss über dem sich ein Wasserwirbel bilden kann, dieser treibt dann einen Generator an. Der dadurch produzierte Strom kann ins Netz eingespeist werden. 

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Quellen:

Text: via energiezukunft

Fotos: GWWK-Genossenschaft Wasserwirbel Konzepte Schweiz

Energieleben Redaktion, 23.07.2015
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