Kurz gesprochen lautet die Antwort JA, unternehmerischer Erfolg und moralisches Handeln sind vereinbar. In der heutigen Zeit in der uns alltäglich immer mehr Problembereichen bewusst werden, die durch die Auswirkungen…

Kurz gesprochen lautet die Antwort JA, unternehmerischer Erfolg und moralisches Handeln sind vereinbar.

In der heutigen Zeit in der uns alltäglich immer mehr Problembereichen bewusst werden, die durch die Auswirkungen vordergründig profitorientierten unternehmerischen Handelns verursacht werden rückt die Moral im Unternehmen immer mehr in den Vordergrund.

In den nächsten Jahren wird keine renomierte betriebswirtschaftliche Ausbildungsstätte darin nachstehen erfolgreiche Fertigkeiten im Bereich Social Business zu entwickeln. Internationale „Superstars“ der Szene wie Muhammad Yunus leben vor und zeigen wie Allokation von Ressourcen, Erfüllung von Bedürfnissen und Lebensunterhalt für UnternehmerInnen und MitarbeiterInnen kreieren Hand in Hand gehen können ohne versteckte Kosten bei Umwelt oder anderen Menschen zu verursachen. Das neoliberale – „… the social responsability of business is to increase it´s profits“ (Milton Friedman) –  Konzept ist im medialen Diskurs stark angegriffen.

Die Corporate Social Responsability, – oder vereinfach und auch die Umwelt einbeziehend die Corporate Responsability – steht immer mehr im Vordergrund. Leider handelt es sich dabei oft noch um Feigenblätter einer Marketing-Maschinerie.

In der Werbe-Landschaft werden immer mehr kommunizierte Rechtfertigungen für Umweltbewusstsein, oder soziale Verantwortung sichtbar. Mensch wird kaum noch große Unternehmen finden, die keine karitativen Stiftungen, Awards, oder ähnliches als CSR-Statement – sei es nur als Feigenblatt – auf ihre Fahnen heften und mit den Lohas, (Life of Healthy and Sustainable) erobert eine völlig neue Käuferschicht mit Marktanteilen bis zu 25% den Markt.

 

 

Um zu der Ausgangsfrage zurückzukommen, unternehmerischer Erfolg  – gemessen an finanziellem Profit, gesunder Umwelt, einer lebensfreundlichen, gesunden und sozialen Umgebung, Lebensglück und Zufriedenheit – kann langfristig gar nicht anders als durch moralisches Handeln erwirtschaftet werden.

 

Die Wirtschaft muss letztlich dem Menschen dienen und „in the long run“ muss die Wirtschaft auch der Umwelt dienen, um für eine lebenswerte menschliche Existenz wichtige Ökosystem-Kreisläufe nicht dauerhaft zu schädigen – der bevorstehende Klimawandel sei nur ein Beispiel dafür.

 

 Veranstaltungstipp:

11. und 12. Mai

http://www.socialbusinesstour.com/tour/vienna-bratislava/

u.a.Muhammad Yunus

 

 

 

Video-Tip:

Mohammad Yunus zu Social Business

 

 

Literatur-Tip:

 

Kommunizierte Wirtschaftsethik – Helma Riefenthaler, (Dekanatsdirektorin Fakultät für Philosophie und Bildungswisenschaften, Universität Wien)

 

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