Wo man oft auch ansetzen kann etwas zum Energiesparen beizutragen ist das Unternehmen wo man arbeitet. Die Möglichkeit ein Klimabündnisbetrieb zu werden hat nicht nur Vorteile für den Planeten, sondern…

Wo man oft auch ansetzen kann etwas zum Energiesparen beizutragen ist das Unternehmen wo man arbeitet.

Die Möglichkeit ein Klimabündnisbetrieb zu werden hat nicht nur Vorteile für den Planeten, sondern auch für das Unternehmen selbst und natürlich die Mitarbeiter.

In meiner Firma zB finde ich das ganz spannend, weil ich so die Möglichkeit habe auch hier was zu ändern was für mich einerseits mehr Motivation für die Arbeit bedeutet und ich dadurch lieber hingehe als in einen Betrieb wo nicht auf Energieverbrauch und Energieeffizienz geschaut wird und andererseits natürlich auch etwas für die Firma in finanzieller und qualitativer Sicht bedeutet – insgesamt also eine win-win-Situation für alle Beteiligten.

Das heißt jetzt aber nicht, dass ich persönlich ein schlechtes Gewissen haben muss, weil ich vielleicht bei bestimmten Tätigkeiten mehr CO2 emittiere als meine Kollegen und dementsprechend blossgestellt werde (die Fahrt ins Büro ist beispielsweise so ein Punkt wo man oft schlechtes Gewissen bekommen könnte). Da fand ich das Gespräch mit unserem Ansprechpartner vom Klimabündnis sehr angenehm, weil es da vor allem um Anreize für die Mitarbeiter geht und nicht um das zur-Schau-stellen von schlechten Beispielen was ja eher abschreckender Natur ist.

Bei einem Rundgang durch den Betriebsstandort gemeinsam mit dem Klimbündnis-Betreuer findet man gleich einmal einige Dinge die man verbessern kann – und für die man auch einfach betriebsblind ist – und somit Energie und vor allem Kosten einspart. Als Beispiel ist da bei uns ein Teil der Beleuchtung, die genauso viel verbraucht wie ein Einfamilienhaus, dabei Kosten von ca. 500€ verursacht und eigentlich kaum relevanten Nutzen aufweist (abgesehen davon, dass sie auch aus arbeitspsychologischer Sicht eher suboptimal ist). Das wird unter anderem ein Hebel sein wo wir ansetzen werden.

Der erste Schritt in unserem Unternehmen ist also einmal gesetzt… jetzt warten wir einmal auf einen Bericht mit den aufgezeigten Massnahmen, die wir umsetzen können/werden. Bin schon sehr gespannt wie es weitergeht.

…to be continued…

LG,
Florian Scholz

Noch zur Info:

Wenn man also nun Klimabündnisbetrieb werden möchte muss man sich lediglich bei seiner Regionalstelle melden und dann geht es bald einmal mit einem ersten Beratungsgespräch inkl. Betriebsrundgang los.
Kann ich nur jedem empfehlen das bei seinem Vorgesetzten anzuregen. Die Kosten sind dabei Beratungstage-abhängig. Der erste ist umsonst, alle weiteren kosten ca. 100€ (der Rest ist gefördert) – das ist zumindest in Oberösterreich so, in anderen Bundesländern kann das etwas anders sein. Das kann man aber ganz leicht herausfinden indem man einfach mal nachfragt.

nähere Informationen unter
http://www.klimabuendnis.at/start.asp?ID=120099&b=364&b2=716&am=

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