Das Wetter ist schön, der Körper könnte ein paar Trainingseinheiten gebrauchen – was liegt da näher, als den täglichen Weg zur Arbeit oder zum Einkauf mit dem Fahrrad zurückzulegen? Wenn…

Das Wetter ist schön, der Körper könnte ein paar Trainingseinheiten gebrauchen – was liegt da näher, als den täglichen Weg zur Arbeit oder zum Einkauf mit dem Fahrrad zurückzulegen?

Wenn man diesen Vorschlag öfters macht oder – wie ich – in einem Blog einer größeren Leserschaft näherbringen will, hört man immer die gleichen Argumente, warum das im jeweiligen Fall nicht geht.

Deshalb habe ich eine „Hitliste“ der Gegenargumente zusammengestellt, von der ich in dieser Woche täglich ein Argument genauer unter die Lupe nehmen werde.

Teil 1 – „das dauert mir zu lange, ich habe in der Früh keine Zeit“

Das kann – je nach Situation – der Wahrheit entsprechen und richtig sein oder auch eine komplette Fehleinschätzung der Wegzeiten.

Wenn jemand 30 km mit dem Zug fahren muss und noch eine knappe Stunde mit den Öffis quer durch die Stadt dann ist das Fahrrad wahrscheinlich keine Alternative. Oder vielleicht nur für die Strecke zur Bahn. Ich kenne aber auch einen Sportler, der für sein Triathlon-Training genau so eine Strecke mit dem Rad zurücklegt. Täglich zwei Mal. Er spart sich so die Zeit fürs Training…

Lustigerweise hört man dieses Argument aber viel öfter innerstädtisch. Überdurchschnittlich oft von Leuten, die viel Wert darauf legen, mindestens 3x wöchentlich ins Fitnesscenter zu gehen um dort am Zimmerfahrrad (das nennt man mittlerweile sicher anders) das Cardiotraining runterzuspulen.

Der tägliche Weg zur Arbeit könnte – mit dem Rad zurückgelegt – durchaus das Fitnesscenter ersetzen. Bei einer durchschnittlichen Arbeitswegzeit von 20 Minuten würde man so 40 Minuten TÄGLICH trainieren. Oder über 3 Stunden pro Arbeitswoche.

Wenn man es als tägliches Training sieht ist es auch irrelevant, ob der Weg mit dem Rad möglicherweise um 5 Minuten länger dauert oder nicht. Meistens ist man mit dem Rad aber ohnehin schneller als mit Öffis oder gar dem Auto, zumindest wenn man Parkplatzsuche mit dem Auto oder die Wartezeit auf Bus und Bahn dazurechnet…

Was meinen Sie? Ich freue mich über lebhafte Diskussionen!
Morgen geht es dann weiter mit dem zweiten Argument gegen das tägliche Radfahren.

4 Kommentare

  1. Super Beitrag- allerdings muss ich gestehen, dass ich mich selbst nicht zu den fleißigen Radlern zähle- ich fühle mich am Rad zu unsicher um mich in den Straßenverkehr zu trauen, außerdem habe ich bedenke das Fahrrad ohne größere Sicherung öffentlich anzuhängen- hat da vielleicht jemand einen Tipp für mich? Bügelschloss? Fahrradkette? Was kann man nicht so leicht mit Zange zerstören? Danke Backerbse

  2. vorerst möchte ich mal anmerken, dass mir das thema sehr am herzen liegt und die beschreibung sehr treffend ist. innerstädtisch die wege per rad zurückzulegen ist sicherlich die beste variante. wären da nicht diese rücksichtslosen individuen in ihren blechkisten ;-( in vielen anderen städten europas funktioniert das im gemeinsamen strassenverkehr ohne größere probleme. warum nicht in wien?! darüber hinaus sollte sich über die infrastruktur das radnetz oder die abstellplätze betreffend gedanken gemacht werden. bin mal gespannt….

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