Vielen Dank für die netten Kommentare auf meinen gestrigen Beitrag, den Teil 1 von „Rad fahren geht nicht? Glaub ich nicht“ Eine richtige „Antwort“ habe ich auf die beiden angesprochenen…

Vielen Dank für die netten Kommentare auf meinen gestrigen Beitrag, den Teil 1 von „Rad fahren geht nicht? Glaub ich nicht“

Eine richtige „Antwort“ habe ich auf die beiden angesprochenen Probleme leider nicht parat – ich hänge mein Rad mit einer handelsüblichen, solide ausgeführten Spiralkette an. Für mein Rad ist Diebstahl aber eher kein Problem, hoffe ich (dazu etwas weiter unter mehr)

Die Rücksichtslosigkeit einzelner Autofahrer habe ich in Wien selbst schon einige Male erlebt. Ich versuche mit dem Rad noch defensiver zu fahren als ich es mit dem Auto mache. Das heißt unter anderem, dass ich auch dann sehr genau schaue, wenn ich eigentlich Vorrang hätte. Außerdem fahre ich soweit es geht auf Radwegen, auch wenn das einen kleinen Umweg für mich bedeutet. Das ist natürlich auch keine Patentlösung nach dem Motto „sollen die Radler halt besser aufpassen“ aber ich fühle mich dadurch etwas sicherer.

Aber nun zum zweiten Teil der häufigsten Gegenargumente zum Thema „Rad fahren“…

Teil 2 – „ein Rad ist teuer und wird doch nur gestohlen“ 

(Dass dieses Argument zum ersten Kommentar auf den ersten Teil passt ist wirklich reiner Zufall – ich habe alle Teile bereits in Grundzügen vorgeschrieben)

Ein Rad ist teuer in der Anschaffung. Möglicherweise. Denn wie bei allen Dingen sind nach oben hin kaum preisliche Grenzen gesetzt, meistens kommt man aber auch mit budgetfreundlichen Lösungen ganz schön weit.

Ich fahre in Wien zum Beispiel aus Prinzip kein neues Rad. Ist mir viel zu teuer und auch gefährlich, ich will nicht zu Fuß heim gehen müssen. Mein Rad kommt vom Flohmarkt. Vom Fahrradflohmarkt im WUK, um konkret zu sein. Jeden ersten Mittwoch im Monat findet ein Fahrradflohmarkt statt, von privat an privat. Um 60,- habe ich ein absolut tadelloses Fahrrad erstanden, das perfekt in Schuss ist und mich zuverlässig durch Wien trägt.

Mein letztes Fahrrad hatte ich ebenfalls von einem Flohmarkt. Es hatte mich 25,- Euro gekostet und dazu dann noch eine Dose Lack. Mit diesem Rad bin ich 4 Jahre lang gefahren, nahezu täglich. Der Vorteil von alten Rädern: der Wiederverkaufswert ist so gering, dass sich ein Diebstahl kaum lohnt. Vernünftig gesichert gehören sie trotzdem. Weitere Tipps hat Argus (den Verein lege ich allen Radlern in Wien ohnehin ans Herzen) – dort finden Sie, liebe Backerbse, auch die passenden Tipps zum Thema „welches Schloss ist sicher?“

Morgen geht es dann weiter mit Teil 3 dieser Mini-Serie…

3 Kommentare

  1. Liebe Podcasterin, vielen Dank für diesen Beitrag! Das mit dem Fahrradflohmarkt im WUK ist ein super Tipp, werde ich Aufsuchen 🙂 Danke auch für den Tipp mit Argus, habe von dem Verein noch nie gehört klingt aber sehr vernünftig! Na wer weiß vielleicht zähle auch ich schon bald zu den fleißigen Radlern (warte mal auf die nächsten Teile dieser Serie, vielleicht gibt es mir ja den nötigen Anstoß 😉 ) Alles Liebe Backerbse

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