Ich habe mich im Mai mit dem Thema “Kinderspiele” befasst und einige Anregungen gegeben, wie man mit einfachen Mitteln Dinge selbst machen kann: Seifenblasen Straßenkreide Knetmasse Jetzt ist am Wochenende…

Ich habe mich im Mai mit dem Thema “Kinderspiele” befasst und einige Anregungen gegeben, wie man mit einfachen Mitteln Dinge selbst machen kann:

Seifenblasen

Straßenkreide

Knetmasse

Jetzt ist am Wochenende unter Freundinnen die Diskussion entstanden, was es eigentlich umweltschutzmäßig bringt, diese bei uns recht einfach und günstig erhältlichen Dinge selbst zu machen.

Ich habe den Standpunkt vertreten, dass es einige deutliche Vorteile hat, wie zum Beispiel die Vermeidung von Transportwegen und unnötiger Verpackung und Kontrolle über enthaltene Inhaltsstoffe.

Später (wie immer in Diskussionssituationen) ist mir noch das beste Argument eingefallen, warum selbst machen kaufen um Längen schlägt: weil die Dinge eine andere Bedeutung bekommen.

Es ist für Kinder spannend, wenn aus einem weißen Pulver plötzlich bunte Knetmasse entsteht. Oder wenn sie selbst die Intensität von ihrer Straßenkreide bestimmen können, indem sie einige Tropfen Lebensmittelfarbe mehr oder weniger hinzufügen.

Die selbst gemachten Dinge sind wertvoller, eben weil sie selbst gemacht sind.

So wie kein gekaufter Hollersirup jemals auch nur annähernd so gut schmeckt wie der, den ich im Frühjahr von meiner Mama bekomme und wie kein Einrichtungshaus tischlermäßig mit meinem Papa mithalten kann, so sind die selbst gemachten Dinge einfach etwas Besonderes und werden dadurch zur raren Ressource.

Bemühen statt bezahlen – wenn das kein Anreiz zu einem konsumkritischen und umweltbewussten Leben ist…

Ich freue mich auf lebhafte Diskussionen – nutzen wir die Kommentarfunktion! 

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