BP ist es offenbar mehr als 3 Monate nach der Explosion der Bohrinsel “Deep Water Horizon” endlich gelungen, das lecke Bohrloch im Golf von Mexiko zu verschließen. In das provisorisch verschlossene…

BP ist es offenbar mehr als 3 Monate nach der Explosion der Bohrinsel “Deep Water Horizon” endlich gelungen, das lecke Bohrloch im Golf von Mexiko zu verschließen.

In das provisorisch verschlossene Bohrloch wurde bei dem “Static Kill” genannten Einsatz Schlamm und Zement gepresst, um es endgültig abzudichten. Ein ähnlicher Versuch – “Top Kill” – war Ende Mai noch gescheitert.

Nach “Static Kill” wird aber noch das Manöver “Bottom Kill” zum Einsatz kommen. Hierbei sollen durch Entlastungsbohrungen 5,4 Kilometer unter dem Meeresboden ebenfalls Schlamm und Zement in die Steigleitung gepumpt werden.

Nach den jüngsten Erkenntnissen der US-Behörden ist die verursachte Ölpest die größte Umweltkatastrophe dieser Art in der Geschichte. Seit dem 20. April flossen 5 Millionen Barrel (1 Barrel = 159 Liter) Öl ins Meer.

Ob “Static Kill” nun wirklich der Anfang vom Ende des Ölaustritts ist, bleibt abzuwarten, eine Erfolgsmeldung ist es aber allemal – und mit Erfolgsmeldungen aus dem Golf von Mexiko sind wir in letzter Zeit ja nicht gerade verwöhnt worden.

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