Nachhaltiger und bewusster Konsum bereichert in vielerlei Hinsicht

In den letzten beiden veröffentlichten Artikeln, gab es einen Einstieg in die Fair Fashion, also die sogenannte fair produzierte Kleidung. Heute schauen wir uns die Nachhaltigkeit in Bezug auf Kleidungsproduktion von einer anderen Seite an. Dabei stellen wir uns folgende Fragen:

  • Ist es nicht die nachhaltigste Möglichkeit, Kleidung gleich gar nicht produzieren zu müssen? 
  • Und somit Ressourcen und Energie zu sparen?

Diesen Aspekt kann man mit Hilfe der Second Hand – und Vintage Mode abdecken. In der letzten Zeit ist auffallend, dass sich der Trend wieder ganz in Richtung Vintage Mode bewegt. Die Besuche auf den wöchentlichen Flohmärkten werden mehr, einzigartige Kleidungsstücke, die nur in Vintage Läden gefunden werden können, gewinnen an Beliebtheit.

Der größte Vorteil der Vintage inspired Fair Fashion Kleidung ist wohl der, dass jene Kleidungsstücke schon produziert wurden, und nicht zusätzliche Ressourcen und Energie verbraucht werden müssen. Vintage Kleidung wird weitergegeben und weiterverkauft und ist somit schonender für die Umwelt

Bei der Textilproduktion entstehen durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern (gerade für die Energieerzeugung) Treibhausgasemissionen. Durchschnittlich werden für ein weißes Baumwoll-Long-Shirt 48 kg Treibhausgase pro 1 kg Produkt hergestellt.

Aber nicht nur die Treibhausgase haben negativen Einfluss auf Natur und Umwelt.

Laut WWF werden in Deutschland mehr als drei Prozent der Umweltauswirkungen durch privaten Konsum verursacht.

Quelle: WWF

Dabei können die Umweltauswirkungen entlang des gesamten Lebenswegs eines Textils entstehen: von der Gewinnung der Rohstoffe und der Herstellung der Fasern über die Textilproduktion, den Gebrauch bis hin zur Entsorgung.


Wusstest Du, dass für die Herstellung einer Jeans im Durchschnitt rund 8000 Liter Wasser benötigt werden? Diese Wassermenge würde rund 53 Badewannen (a 150 Liter) füllen, die bei Kauf von Second Hand Mode zumindest teilweise eingespart werden können.


Weiters ist bei Second Hand Mode durch aus bekannt, dass sie preislich vertretbar und für jedes Budget geeignet ist.

Ich habe vor allem anfänglich die Erfahrung gemacht, dass bei Fair Fashion oft das Vorurteil aufkommt, dass jene nachhaltig hergestellte Mode – oft auch Slow Fashion genannt- teuer sei. Ich kann jedoch Entwarnung geben, denn mit ein wenig Recherche auf den richtigen Webseiten, und Blogs, lassen sich einige Schnäppchen und Budgetfreundliche Marken finden.

Der dritte Vorteil, der mit Vintage Mode einhergeht ist der, dass ein Kleidungsstück meist nur noch als Einzelstück verfügbar ist. Wenn ich also beim Durchstöbern eines Flohmarktes etwas finde, dass meinen Geschmack trifft, ist durch aus möglich, dass ich das einzige Stück ergattere.

Zusammengefasst lässt sich über Vintage Mode also folgendes sagen:

  • nachhaltiger
  • Budget freundlich und leistbar
  • Ressourcen schonend
  • Umwelt freundlich
  • geringerer Wasserverbrauch
  • keine zusätzlichen Treibhausgasemissionen

Wenn Du nun auf der Suche nach einem Weg für einen nachhaltigeren und bewussteren Konsum bist, wie wäre es mit einem gemütlichen Spaziergang mit deiner besten Freundin oder deinem besten Freund über den Flohmarkt am Wochenende?

Dort lassen sich nicht nur einzigartige Schätze finden, sondern der Kauf solcher Produkte im Vergleich zu Erstware ist dabei noch um einiges Umwelt freundlicher und nachhaltiger.

 

Vanillaholica ist ein persönlicher Life und Style Blog aus Wien. Abgesehen von Fair Fashion Mode schreibe ich über Themen rund um den sogenannten Green Lifestyle. Eine Lebensweise, die durch pflanzenbasierte Ernährung, Slow Fashion, also fair produzierter Kleidung, als auch bewusstes Leben und Reisen, begründet ist. Vanillaholica ist seit Mai 2015 online, gewinnt durch vegane Rezepte und Tipps & Tricks zur Nachhaltigkeit und Fair Fashion Outfits als auch Inspiration Monat für Monat an neuen Lesern.

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