Das Öko-Institut in Freiburg hat unterschiedliche Reiseformen auf ihre Klimabilanz hin untersucht. Verglichen wurden Reisen mit Wohnmobil, Pkw und Flugzeug. Neben den Emissionen durch das Verkehrsmittel wurden dabei auch Treibhausgaswirkungen…

Das Öko-Institut in Freiburg hat unterschiedliche Reiseformen auf ihre Klimabilanz hin untersucht. Verglichen wurden Reisen mit Wohnmobil, Pkw und Flugzeug. Neben den Emissionen durch das Verkehrsmittel wurden dabei auch Treibhausgaswirkungen durch Übernachtung und Verpflegung berücksichtigt.

Campingplatz klimafreundlicher als Hotel

Das Ergebnis der Studie: Im Vergleich zu Flugreisen und Pkw-Reisen mit Hotelübernachtung ist der Urlaub mit dem Wohnmobil die klimafreundlichste Variante. Vor allem in den Sommermonaten. In dieser Zeit verursacht ein Wohnmobil etwa 1,5 Kilogramm CO2-Äquivalente. Im Hotel entstehen demgegenüber ganze 17 Kilogramm.

Je mehr Leute im Wohnmobil mitreisen und je kürzer die Strecke, desto besser ist es für das Klima. Reisen zwei Personen mit dem Auto und übernachtet auf dem Campingplatz, sind die CO2-Emissionen jedoch niedriger als die des Wohnmobils. Dieses schneidet dann aber wieder besser ab, sobald mehr als zwei Personen mitfahren.

Mit dem Bus zum Hotel

Möchte man auf den Komfort eines Hotels nicht verzichten, reist man besser mit dem Bus statt mit dem Auto. Die Emissionen verteilen sich dann auf viele Mitreisende, sodass die CO2-Belastung durch die Hotelübernachtung wieder relativiert wird.

Die Studie „Vergleichende Klimabilanz von Motorcaravanreisen – heute & morgen“ gibt es unter: http://www.oeko.de/oekodoc/1572/2013-428-de.pdf

Quellen:

http://www.oeko.de/aktuelles/presse/pressemitteilungen/dok/1567.php

http://www.oeko.de/oekodoc/1572/2013-428-de.pdf

Foto: Martina Liel

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