Biocombust
Biocombust
Das Projekt BIOCUMBUST stellt sich mit Plattform “backstage” vor.
Dieser Artikel wurde am 20. April 2015 veröffentlicht
und ist möglicherweise nicht mehr aktuell!

Das interdisziplinäre Projekt BIOCUMBUST, an dem Institutionen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz, wie die Universität Freiburg, beteiligt sind, befasst sich mit Vor- und Nachteilen der energetischen Nutzung von Biomasse und rückt dabei gesundheitliche Aspekte in den Fokus. So werden vor allem die bei der Verbrennung von Holz, Hackschnitzeln und Pellets erzeugten Partikel und die zurückbleibende Asche untersucht. Mit der Plattform “backstage” stellt sich das Projekt nun vor.

BIOCOMBUST untersucht Folgen der Biomasseverbrennung auf die Gesundheit

Biocombust

Das Team von BIOCOMUST hat mehr als 30 Kurzfilme produziert (Deutsch und Französisch), in denen die Wissenschaftler/-innen ihre Forschung erläutern. Eine der Leitfragen von BIOCOMUST ist, wie sich die Luftbelastung durch die Biomasseverbrennung auf die menschliche Gesundheit auswirkt. In den Filmen werden darüber hinaus weitere Hintergrundinformationen rund um das Thema Biomasseverbrennung geliefert. Es werden z. B. Vor- und Nachteile der energetischen Biomassenutzung beschrieben sowie verschiedene Brennstoffe und Verbrennungsanlagen vorgestellt.

Analyse von Biomasse und Verbrennungsanlagen

Um die Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit nachvollziehen zu können, analysieren die Wissenschaftler/-innen von BIOCOMBUST die gasförmigen Substanzen sowie die Fein- und Grobstäube aus der Biomasseverbrennung. Sie untersuchen die Partikel mineralogisch und chemisch und messen Größenverteilung sowie Massen- und Anzahlkonzentration. Die Beschaffenheit der Partikel wird zum einen im Zusammenhang mit der verbrannten Biomasse analysiert, aber auch in Abhängigkeit von der jeweiligen Verbrennungsanlage, um die Auswirkungen der Betriebsbedingungen auf die Emissionen herauszufinden.

Biocombust

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt von BIOCUMBUST liegt in der Nutzbarmachung von Rohastoffen aus der Biomasseverbrennung für die Zementproduktion. Für diese wird Klinker benötigt, dessen Herstellung sehr energieaufwendig ist. Die Zufuhr von Kalzium aus Asche würde den Energieaufwand reduzieren.

Link zur Plattform “backstage”: http://biocombust.eu/backstage

Quelle:

Universität Freiburg: Plattform zum Thema Biomasse ist online. Das grenzüberschreitende Projekt BIOCOMBUST gibt mit Filmen und Texten Einblicke in seine Forschung. 25.03.2015. http://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2015/pm.2015-03-25.43 (zuletzt aufgerufen: 20.04.15).

Bilder:  © BIOCOMBUST