Blättergeister - Halloweendeko aus der Natur.
Blättergeister - Halloweendeko aus der Natur.
Blättergeister eignen sich nicht nur als Dekoration für Halloween, man kann sie auch als dekoratives Element für den Herbst auf den Fenstern kleben lassen. Denn Halloween kann man mögen, muss man aber nicht.

Bei uns zuhause gibt es keine geschnitzten Kürbisse, denn die sind nun mal zum Essen da und seit wir vor Jahren Äpfel verteilt haben – weil Zero Waste und gesund noch obendrein – kommen auch keine verkleideten Kinder mehr, um Süßigkeiten zu ergattern.

Aber immerhin steht die Deko für das extra Grusel-Feeling: einfach seit Mai keine Spinnweben mehr entfernen und die Untoten gruseln in Form von Blättergeistern vom Fenster herab.

Blättergeister – Deko aus der Natur, Fotocredit: Uli Eigentler

Man braucht für die Blättergeister:

  • Blätter – am besten Ahorn

  • Blumenpresse

  • schwarzen Stift

  • doppelseitiges Klebeband

So geht‘s:

Zuerst die Blätter in der Blumenpresse oder in einem dicken Buch pressen und dann mit dem doppelseitigen Klebeband am Fenster befestigen. Augen und Mund aufmalen – bohoo.

Blättergeister – Deko aus der Natur, Fotocredit: Uli Eigentler

Wissenswertes über Halloween

Warum wir Halloween überhaupt gefeiert? Das Fest des Grauens kommt ursprünglich aus Irland. Bereits vor Christus feierten die Kelten am 31. Oktober Samhain – sie dankten damit für die Ernte, feierten den Beginn der kalten und dunklen Zeit und den Anfang eines neuen Jahres. An diesem Tag, so glaubten die Kelten, konnte man in Kontakt mit den Toten treten.

Eine irische Legende erzählt, wie es zum Brauch des Kürbisschnitzens gekommen ist:

“Als ein Bösewicht namens Jack gestorben war, verwehrte ihm Gott den Zugang zum Himmel. Doch auch in der Hölle war Jack nicht willkommen, denn er hatte den Teufel zu Lebzeiten übers Ohr gehauen. Mit einem Stück Kohle, das er in eine ausgehöhlte Rübe legte, machte sich Jack auf die Suche nach einem Ort, an dem er bleiben konnte.”

Die Laterne gilt seitdem als Machtmittel, den Teufel und böse Geister fernzuhalten. Viele Iren wanderten in die USA aus und mit ihnen auch dieser Brauch. Allerdings war in den USA der Kürbis größer und leichter zu bearbeiten als Rüben und löste so die Rübe als Jack O’Lantern ab – wie die geschnitzte Laterne im englischsprachigen Raum genannt wird.

In diesem Sinne „I witch you a happy Halloween“.

Quelle: NDR.de / “Vom Totenkult zum Partyspass”