Draußen wird es immer kälter, einheizen ist angesagt. Wer beim Heizen ein paar Tricks beachtet, spart Energie und schont die Heizanlage. Drei Dinge sind zu Beginn der kalten Jahreszeiten wichtig:…

Draußen wird es immer kälter, einheizen ist angesagt. Wer beim Heizen ein paar Tricks beachtet, spart Energie und schont die Heizanlage.

Drei Dinge sind zu Beginn der kalten Jahreszeiten wichtig: Das Heizsystem zu entlüften, den Wasserstand zu kontrollieren und die Heizung warten zu lassen. So kann die Heizung voll funktionsfähig in eine neue Heizsaison gehen.

Warten, Wasserstand und Entlüften
Das Heizsystem sollte jährlich von einem Installateur überprüft und gereinigt werden. Nur so kann es sparsam und umweltschonend funktionieren. Der Wasserstand erfüllt die Funktion, dass alle Heizgeräte, die am System angeschlossen sind, mit ausreichend Wärme versorgt werden. Ist er zu niedrig, muss Wasser nachgefüllt werden. Ausreichender Wasserstand garantiert einen optimalen Anlagendruck. Je größer der Abstand vom Heizkessel zum letzten Heizkörper ist, desto größer muss der Leitungsdruck sein. Wichtig ist, die einzelnen Heizgeräte vor jedem Winter zu entlüften. Luft im Heizungssystem kann bis zu 15% mehr Energie kosten.

Heiztipps
Durch ein paar Tricks lässt sich ohne großen Aufwand viel Energie und Geld sparen. Die Heizkörper sollten nicht verdeckt oder zugestellt werden. Trockenstangen mit nasser Wäsche schlucken bis zu einem Fünftel der Wärme. Möbel vor den Heizgeräten verhindern, dass sich die Wärme frei im Raum ausbreiten kann. Bodenlange Vorhänge, die die Heizgeräte verdecken, verursachen um 40% mehr Energieverbrauch und folglich Energiekosten. Wenn man in der Nacht die Rolläden und Rollos herunterlässt und die Vorhänge zumacht, entsteht ein isolierender Luftpolster. So kann man bis zu 15 Prozent Heizenergie sparen.

Heizung nicht ganz abschalten
In der Nacht braucht man die Heizungsventile nicht ganz zu drosseln. Die Zentralheizung senkt während der Nachtstunden die Temperatur automatisch. Dreht man die Heizkörper ganz ab, kühlen die Räume zu sehr aus. In der Früh wird dann sehr viel Energie benötigt, um die Wände wieder aufzuwärmen.

Richtig und regelmäßig lüften
Kurzes und regelmäßiges Lüften bei ganz geöffneten Fenstern verhindert, dass die Räume zu stark auskühlen. Auch können sich Schimmel und schwarze Flecken weniger leicht bilden, wenn regelmäßig gelüftet wird. Während der kalten Zeit sollte man zwei Mal täglich maximal fünf Minuten lüften. Je kälter es draußen ist, umso kürzer sollte man lüften, denn kalte Luft wird schneller ausgetauscht als warme.

Quellen
Material Wien Energie: 24h_Nr181_final.pdf, S. 16

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