Fotocredit: Pixabay/StockSnap
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Sich Pflanzen in der Wohnung zu halten, ist groß im Trend. Sieht super aus und verschafft auch noch ein besonders angenehmes Raumklima. Doch wie sieht es aus, wenn die Grünlinge plötzlich alles hängen lassen?
Dieser Artikel wurde am 22. Oktober 2020 veröffentlicht
und ist möglicherweise nicht mehr aktuell!

Besonders im Winter – mit der Heizungsluft – leiden unsere grünen Mitbewohner oft. Du kennst das bestimmt auch, weder Standort noch Pflege ändern sich und trotzdem lassen die lieben Kleinen plötzlich alle Blätter hängen. Oftmals weiß man sich hier gar nicht so richtig abzuhelfen und die Panik steigt noch, wenn die ersten Blätter braun werden oder gar abfallen. 

Schnell geben wir uns selbst die Schuld und die einfachste Erklärung, die wir parat haben ist “ich habe einfach keinen grünen Daumen”. Doch mit diesen Tipps vom Pflanzendoc, schafft sogar der ungrünste Daumen seine Zimmerpflanzen am Leben zu halten und gut zu umsorgen. 

MIT DIESEN TIPPS ZU LANGLEBIGEN ZIMMERPFLANZEN 

1-WAS IST DAS BESTE GIEßWASSER? 

Fotocredit: Pixabay/annawaldl
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Wenn du jetzt dachtest, dass du einfach das Wasser aus der Leitung nimmst und gut ists, dann hast du falsch gedacht. Leitungswasser ist oft sehr kalkhaltig und das führt dazu, dass sich weiße Ränder auf der Erde bilden. Oft werden diese weißen Ränder dann fälschlich für Schimmelbildung gehalten. 

Um das zu vermeiden, solltest du zu weicherem Wasser greifen. Regenwasser ist hier die beste Option. Wenn du aber keine Chance darauf hast, das Regenwasser aufzufangen, kannst du dir auch mit Moos aus dem Wald Abhilfe schaffen. Einfach etwas Moos in deine Gießkanne geben und es als Filter wirken lassen. Das Moos entzieht dem Wasser Calcium, Kalk und Schadstoffe. 

Wichtig beim Gießen allgemein ist auch, dass du es nicht übertreibst. Informiere dich online oder in Ratgebern darüber welcher Standort sich eignet und wie viel zu Trinken deine Pflanzen wirklich brauchst. Meist ist tägliches Gießen nämlich gar nicht angesagt. 

2-DO YOU SPEAK PFLANZISCH? 

Hilft es wirklich mit seinen Pflanzen zu sprechen? Verstehen sie uns überhaupt? Es ist jedenfalls wissenschaftlich erwiesen, dass Pflanzen Schwingungen aufnehmen können und darauf auch reagieren. 

Sogar streicheln ist erlaubt, denn in der Natur übernimmt das der Wind. Auf der Fensterbank oder im Wohnzimmer stürmt es nun eher selten. Durch die Bewegung hältst du deine Pflanzen einerseits frei von Staub, der sich auf den Blättern absetzen kann. 
Die Bewegung hat aber auch zur Folge, dass die Pflanzen kompakter bleiben und nicht in die Höhe schießen. 

3-WANN UND WIE OFT DÜNGEN? 

Fotocredit: Pixabay/makunin
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Gießen ist super und wichtig. Aber immer nur zu gießen wird deine Zimmerpflanzen auf Dauer nicht gesund und munter halten. Pflanzen brauchen nicht nur Wasser – wie wir Menschen – sondern auch Nährstoffe. Hier kannst du dir merken “sobald die Uhren auf Sommerzeit umgestellt werden, beginne zu düngen; werden sie zurück gestellt, hörst du ebenfalls auf zu düngen”. 

Nach der Sommerzeit beginnt die Ruhephase für unsere grünen Mitbewohner. Am besten klappt das Düngen übrigens mit Flüßigdünger, den du einfach dem Gießwasser beimischst. Achte hier darauf, dass du einen nimmst, der speziell auf die Bedürfnisse von Zimmerpflanzen ausgerichtet ist. 

4-SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG CHEMIEFREI

Blattläuse sind wirklich unangenehme Zeitgenossen, die man auch nur schwer nur wieder los wird. Doch es gibt ein sehr einfaches Hausmittel, das ganz ohne Chemie auskommt und jede/r auch indoor anwenden kann: 

20ml Öl (Raps- oder Olivenöl) auf 1 L Wasser verdünnen. Am besten in eine Sprühflasche füllen und die betroffenen Pflanzenstellen damit einsprühen. Auf dem Schmierfilm haben die Läuse keine Chance mehr sich festzuhalten. Außerdem verklebt das Öl die Atemwege der Läuse und sie nehmen reißaus.

Dieses Mittel kannst du übrigens auch auf befallenem Gemüse anwenden, denn das Gemüse ist danach noch bedenkenlos zum Verzehr geeignet.