Erstmals sind Erneuerbare Energien wichtigste Stromquelle in Deutschland. In den ersten neun Monaten dieses Jahres lieferten Wind, Sonne, Wasser und Biomasse mehr Strom als Braunkohle. Insgesamt machten erneuerbare Energien 27,7 Prozent…

Erstmals sind Erneuerbare Energien wichtigste Stromquelle in Deutschland.

In den ersten neun Monaten dieses Jahres lieferten Wind, Sonne, Wasser und Biomasse mehr Strom als Braunkohle. Insgesamt machten erneuerbare Energien 27,7 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms aus. Der Anteil der Braunkohle lag bei 26,3 Prozent. Windstrom war mit 9,5 Prozent am stärksten am erneuerbare Energie-Mix beteiligt, gefolgt von Biomasse (6,8 Prozent) und Solarstrom (6,8 Prozent).

Solarstrom wie von 20 Kernkraftwerken

An einzelnen Stunden lieferte die Sonne sogar mehr als ein Drittel des verbrauchten Stroms. Mit 24,2 Gigawatt Solarstrom wurde zu einem Zeitpunkt so viel Strom ins Netz eingespeist wie von 20 Kernkraftwerken. Das zeigen Aufzeichnungen des sogenannten „Agorameters“. Das kostenfreie Online Tool zeigt Live-Daten zur Stromerzeugung aus erneuerbaren und Konventionellen Energieträgern. Hier werden auch tagesaktuelle Daten zu Strom-Exporten und Importen in alle Nachbarländer sowie die aktuellen Preise an der Strombörse dargestellt. Man kann sich auch beliebige Zeiträume seit 2012 anzeigen lassen.

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www.agora-energiewende.de/agorameter 

Agora Energiewende ist eine Initiative der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation. Als Fachleute der Energiepolitik stellen sie sich den Herausforderungen und Fragen rund um die Energiewende, um diese voran zu bringen.

 

Titelbild: © Martina Liel

Quelle/Bildquelle Grafik:

Agora Energiewende: www.agora-energiewende.de

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