Wer sich mit Fitnessarmbändern oder Smart Watches nicht anfreunden kann, findet vielleicht mehr Gefallen an intelligenter Fitnesskleidung. Die Sensoren sind direkt in den Stoff integriert und leiten die Daten in Echtzeit an das Smartphone weiter – und sie sollen dabei genauer sein als Fitnessarmbänder.

An Profisportlern war in jüngster Zeit auffällig oft ein Kleidungsstück zu sehen, das einem Sport-BH ähnelt. Es handelt sich dabei um nichts anderes als um intelligente Fitnesskleidung, die biometrische Daten der Träger aufnimmt und besser analysierbar macht. Das kanadische Unternehmen OMSignal hat nun diese Idee in Oberbekleidung eingebaut.

In den Stoff sind leitende Fäden eingewoben, die elektrische Signale an eine kleine Box übermitteln, wo die Sensoren untergebracht sind. Die körperliche Aktivität wird mittels Gyroskop, Beschleunigungssensor und Magnetometer gemessen. Ebenso werden die Herzfrequenz sowie die Atmung durch Heben und Senken des Brustkorbs überwacht. Die Daten werden allesamt über Bluetooth an ein verbundenes Smartphone übermittelt. Zusätzlich gibt es eine App, die als persönlicher Fitness-Coach dient.

Nach dem ersten Hype der Fitness-Gadgets tauchte in letzter Zeit vermehrt Kritik auf. Die Nutzer bemängelten fehlende Genauigkeit der Messungen, selbst Geräte desselben Typs sind zu unterschiedlichen Ergebnissen gekommen. Außerdem können sich viele Sportler einfach nicht damit anfreunden, ein Armband zu tragen, geschweige denn es zu laden und zu synchronisieren.

So ein intelligentes Fitnessshirt hat natürlich seinen Preis. Ein Shirt plus Sendeeinheit wird mit umgerechnet rund 145 Euro veranschlagt. Die Shirts alleine kosten zwischen 75 und 100 Euro. Eine Akkuladung der kleinen Box soll für bis zu 30 Trainingseinheiten reichen.

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