Es soll die erste Uhr für das 21. Jahrhundert sein. Mit reduziertem Design und vielfältigen Möglichkeiten der Nutzung will Pebble Smartwatches aus dem Nischenmarkt herausholen und die Massen erobern.

100.000 US-Dollar war das Ziel der Entwickler von Pebble als sie auf Kickstarter Unterstützung für ihre Smartwatch Pebble suchten. Mehr als 10 Millionen US-Dollar sind es schlussendlich zwischen 11. April und 18. Mai 2012 geworden. Noch nie konnte eine Kampagne auf Kickstarter so viel Geld sammeln. 1.000 Pebble-Uhren wollte der Hersteller eigentlich erzeugen, bei über 85.000 verkauften Uhren wurden die Spenden-Slots geschlossen.

Was Pebble für die Liebhaber von Gadgets so interessant macht, ist die vielseitige Einsetzbarkeit, wie dieses Video zeigt. In Verbindung mit dem Smartphone und zahlreichen Apps wird Pebble zu einem Rad- oder Laufcomputer, das per GPS Geschwindigkeit, Distanz und Zeit misst. Die Musikwiedergabe des Telefons kann ebenso über die Uhr gesteuert werden wie man Navigationsanweisungen direkt auf das Armgelenk geschickt bekommt.

Hauptfunktion der Smartwatch ist die Benachrichtigung über Ereignisse am Smartphone. Pebble informiert über eingehende Anrufe, SMS, E-Mails oder Neuigkeiten auf Social-Media-Plattformen und leitet auch die Alarmfunktionen des Telefons für Kalender-Ereignisse weiter. Die Nachrichtentexte werden in voller Länge auf dem E-Paper-Display angezeigt.

Die Nachfrage nach Pebble ist weiterhin ungebrochen. Ab Jänner 2013 waren die ersten Uhren bereit für den Versand an die Unterstützer. Mittlerweile wird Pebble in den USA bereits über mehrere Elektronikketten verkauft, jedoch gibt es auch noch am Anfang der Jahres 2014 Zoll Probleme in manchen Ländern aus Europa.

Update: Mit einem neuen Design und einer größeren Funktionsvielfalt erinnert der im 2014 gelaunchte Pebble Steel am stärksten an einer klassischen Armbanduhr von allen derzeit erhältlichen Smartwatches. Innerhalb der offiziellen Pebble-App für iOS und Android ist ein eigenes App Store integriert, wodurch die Anbindung an zahlreichen Applikationen möglich ist. Unter anderen sind Pandora und Mercedes-Benz neue Partner, die nach Yelp und Foursquare speziell für das kleinere Pebble Display Apps entwickeln, die nur die wichtigsten zeitnahen Informationen dem Nutzer anbieten. Yelp ermöglicht beispielsweise nur die Durchsuchung der in der Nähe liegenden Restaurants, Lokalen oder Apotheken, um dann ihre Bewertung, Ort und Telefonnummer sowie Top-Bewertungen zu lesen.

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