Gravelbike, Cannondale, Topstone
Gravelbike, Cannondale, Topstone
Gravel bedeutet auf Englisch Schotter. Sprich das Rad fahren auf Schotter ist mit dem Begriff „Graveln“ gemeint. Ein Trend der sich im Fahrradmarkt, aber auch abseits der Straßen bemerkbar macht. Das besondere daran ist man kann so gut wie überall mit dem Rad hin. Wir nennen es auch „go-anyway“ Bike. Die Straßen werden immer hektischer und deshalb werden Schotterstraßen immer beliebter.

Gravel hier, Gravel da. Was bedeutet Gravel überhaupt und was bringt mir ein Gravel-Bike? Gravel ist das englische Wort für Schotter und das tun wir beim Gravel’n auch hauptsächlich – abseits der vielbefahrenen Straßen fahren. Gravel’n liegt voll im Trend und das aus keinem schlechten Grund. Es ermöglicht uns auf vielen unterschiedlichen Untergründen zu radeln und freier in der Routenwahl zu sein. Für mich war es immer schon reizvoll auf Schotter zu fahren, da wir hier im Burgenland nicht all zu viele Möglichkeiten für Mountainbike Routen haben und deshalb Gravel’n wirklich in Frage kommt. 

Unterschied zwischen Rennrad und Gravel-Bike

Es handelt sich also meist um ein Rad das aussieht wie ein Rennrad aber eigentlich kein Rennrad ist. Rennräder erkennt man als aller Erstes an dem speziell gebogenen Rennradlenker, den schmalen Reifen (Asphaltschneidern) und der doch sehr sportliche Sitzposition. Ein Gravel Bike hingegen bietet ausreichend Platz für breitere Reifen, welche am Schotter besser rollen, mehr Grip und auch deutlich mehr Komfort bieten. Den Rennradlenker findet man zwar auch am Gravelbike jedoch mit einer Besonderheit: Der Lenker besitzt einen speziellen Flair, sprich im Untergriff ist er breiter als im Obergriff. 

Was sich noch von einem gewöhnlichen Rennrad unterscheidet ist ganz klar die Übersetzung. Hier findet man viele Varianten, Hauptsache leichtere Gänge als am Rennrad. Wer noch mehr Komfort möchte, kann sich nach Modellen mit einer Federgabel umschauen, die machen mächtig Spaß. Das Gravelbike verbindet also teilweise Optionen vom Rennrad mit denen eines MTBs oder umgekehrt.

Gravel, Mountainbike, Sonnenuntergang
Dem Sonnenuntergang entgegen © Christina Neubauer

Das Besondere am Gravelbiken

Um nicht nur den hektischen Straßen zu entfliehen sondern auch Abwechslung und mehr Freiheitsgefühl in seine Leidenschaft zu bringen schwingt man sich auf das Gravelbike. Gravel’n bringt einfach den großen Vorteil mit sich, dass man nicht an asphaltierte Straßen gebunden ist und kreuz und quer fahren kann.  Mit dem Gravelbike kannst du einfach abbiegen wo und wann du möchtest. Natürlich muss man sich auch an gewisse Regeln und Vorschriften halten, sprich Fahrverbote für Radfahrer beachten, aber das muss man im Straßenverkehr natürlich genauso.

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schöne Schotterstraße Nähe Oggau im Burgenland © Christina Neubauer

Grundsätzlich kann man seinen Heimatort so auf neuen Wegen ergründen. Gerade im Burgenland gibt es so viele Möglichkeiten mit dem Gravelbike sich hauptsächlich auf Feldwegen und Güterstraßen fortzubewegen. 

Der Einsatzbereich erstreckt sich einfach um ein Vielfaches zum Rennrad und gerade in den Übergangszeiten oder im Winter sind wir gerne am Gravel Bike unterwegs, obwohl man sein Rad dann doch öfter waschen und pflegen muss. 

Gravel, Mountainbike, Sonnenuntergang
© Christina Neubauer

In den nächster Woche möchte ich euch zwei meiner Lieblingsrouten vorstellen – natürlich auf dem Gravelbike ;).