Photocredit: pixabay.com/ArmbrustAnna
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Eine Betrachtung der Risiken und Nebenwirkungen von Tiny Living.

Durch das Leben in einem Tiny House sind wir nicht nur herausgefordert, minimalistischer zu leben. Es gibt auch so einige andere Auswirkungen, die sich erst bei der Betrachtung des größeren Bildes über längere Zeit erkennen lassen.

In früheren Beiträgen habe ich bereits die Gründe für das Leben auf kleinem Raum und wie wir durch den Ausbau eines Containers fürs Leben lernen können, habe ich bereits einige Aspekte des Wohnens auf wenig Raum behandelt.

Diesmal beleuchte ich die Langzeit-Auswirkungen vom Leben im Tiny House.

Mehr Zeit in der Natur

Da der Raum, in dem wir uns befinden wie der Name schon sagt klein ist, passiert es meist automatisch, dass wir mehr Zeit draußen in der Natur verbringen. Speziell im Sommer, wenn es ohnehin recht warm ist, ist es draußen viel angenehmer.

Egal ob wir zum Lesen uns in den Garten setzen, oder draußen essen oder sonst etwas tun. Mit einem Tiny House verbringen wir mehr Zeit draußen. - Photocredit: pixabay.com/StockSnap
Egal ob wir zum Lesen uns in den Garten setzen, oder draußen essen oder sonst etwas tun. Mit einem Tiny House verbringen wir mehr Zeit draußen. – Photocredit: pixabay.com/StockSnap

Aber auch generell – also auch im Winter – habe ich eine höhere Interaktion mit der Natur rund um mein Tiny House beobachtet

Mehr Einfallsreichtum

Wenn wir nur wenige Dinge zur Verfügung haben, weil wir ja nur einen kleineren Raum haben, wird unser Einfallsreichtum viel öfter in Anspruch genommen, und wir trainieren somit Lösungen zu finden für kleine und größere Probleme, die auftreten. Diese Fertigkeit kann uns auch in vielen anderen Bereichen im Leben dienen.

Aufmerksamkeit für Details

Je weniger Platz und Dinge wir haben, umso mehr können wir uns auf die Details fokussieren. Das bedeutet einerseits, dass wir genauer darauf achten, wie wir Dinge tun und was wir in welcher Form dazu brauchen. Andererseits öffnet es aber auch generell die Beobachtung und Aufmerksamkeit, weil wir weniger äußere Einflüssen ausgesetzt sind, und wir daher wieder mehr wahrnehmen und aufnehmen können.

Je einfacher ein Haus gebaut ist, umso leichter ist es auch für Laien, diverse Dinge selbst zu reparieren, und einfache Lösungen für Probleme zu finden. - Photocredit: pixabay.com/TiBine
Je einfacher ein Haus gebaut ist, umso leichter ist es auch für Laien, diverse Dinge selbst zu reparieren, und einfache Lösungen für Probleme zu finden. – Photocredit: pixabay.com/TiBine

Fazit

Viele Dinge die wir tun haben nicht nur direkte, sofort erkennbare Auswirkungen. Das gilt sowohl für das Leben in einem Tiny House wie auch das Leben in einer Wohnung oder einem großen Haus. Aus meiner Sicht ist es sehr hilfreich, in regelmäßigen Abständen zu beobachten, was das Leben in einer gewissen Umgebung, mit einem gewissen Umfeld mit mir macht. Welche Tätigkeiten sich verändert haben, welche ich nicht mehr erledige, welche ich vermehrt mache. Und mit diesen gewonnenen Informationen können wir bessere Entscheidungen treffen, welches Lebensumfeld uns gut tut, und welches nicht (mehr) dienlich ist.

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