Der Salzburger Landwirt Josef Holzer zeigt mit verschiedenen Projekten, wie ein natürlicher Kreislauf durch Wassermanagement wieder in Gang gebracht werden kann.

Wenn eine Milliarde Menschen ohne Zugang zu sauberem Wasser leben, haben wir anscheinend den Umgang mit dieser natürlichen Ressource verlernt. Der Salzburger Landwirt Josef Holzer zeigt mit verschiedenen Projekten, wie ein natürlicher Kreislauf durch Wassermanagement wieder in Gang gebracht werden kann. In seinem neuesten Buch „Wüste oder Paradies“ widmet er sich dem brisanten Thema der zunehmenden Umweltkatastrophen, verursacht durch Fehler in der Land- und Forstwirtschaft.

Monokulturen, Überwaldung und industrielle Landwirtschaft haben die natürlichen Stauräume des Wassers zerstört. Durch die Anwendung technischer Anlagen wird das Erdreich seiner Speicherfunktion beraubt. Ausgetrocknete Böden können das Regenwasser nicht mehr aufnehmen, was zu Überflutungen und Erdrutschen im Winter sowie zu Dürre im Sommer führt.

Sepp Holzer hat sich zum Auftrag gemacht, die Nutzung des Regenwassers und das Haushalten mit Wasser, zurück ins Bewusstsein der Menschen zu bringen. Auf seinem Krameterhof hat der Landwirt erste Erfahrungen mit der Wiederherstellung naturnaher Lebensräume gemacht. Mittlerweile nimmt sich der Landwirt auf der ganzen Welt Projekte zum Wassermanagement an.

In diesem Video erklärt Holzer, die Renaturierung eines kargen Tals in Portugal. Ein mit dem vorhandenen Erdreich errichteter Damm hilft beim Speichern des Regenwassers, das dadurch langsam ins Erdreich sickern kann. Unter der Anleitung von Holzer gelingt es innerhalb weniger Jahre, einen kargen Landstrich in eine blühende Seenlandschaft umzuformen.

httpv://www.youtube.com/watch?v=2MJllVO3tLI

Holzer folgt mit seinem Denken dem Konzept der Permakultur, das ein Wirtschaften nach dem Vorbild der Natur beschreibt. Grundsatz der Permakultur ist Optimieren statt Maximieren. Alle Elemente eines System sind miteinander in einem natürlichen Kreislauf verbunden und wirken wechselseitig aufeinander ein. Dieses ursprünglich landwirtschaftliche Konzept wird mittlerweile auch bei der Energieversorgung, zum Beispiel beim Wohnbau, eingesetzt.

Die Verlosung der vier Exemplare von Sepp Holzers neuestem Buch „Wüste oder Paradies“ ist beendet. Die Gewinner werden per Email verständigt.

1 Kommentar

  1. Servus,sehe ich auch so, du gewinnst 3,2 mtr. Grundfle4che, ergo den Faktor 1,32 wie du auch aesherucgnet hast, plus die Stirnseiten aber die manchen das Kraut auch nicht fett. Wenn man die Aussage kurz fcberschle4gt kann es auch gar nicht funktionieren. Man stelle sich vor es wfcrde so sein, dann wfcrde jeder Industrielandwirt keine Felder sondern nur mehr Berge bestellen . Noch ein Wort zum Holzer Sepp, der Mann hatte eine Idee oder anders gesagt ein Problem, denn sein Betrieb taugte nicht ffcr die industrielle Landwirtschaft. Er musste sich was einfallen lassen. Diese Idee ist bekannt geworden und das vermarktet er jetzt und zwar ziemlich gut. Er redet zwar immer von Mischkulturen oder von Getreide im Wald aber wie man diese Frfcchte sinnvoll erntet das kann er nicht sagen. Er fe4hrt mit einem Bagger auf das Feld und gre4bt es um, ich bilde mir ein dass man diese Investition sinnvoller einsetzen kann. Noch ein Beispiel, er redet im Film davon, dass man das Hochbeet mit einer Fre4se bearbeiten soll, ffcr mich eher eine schlechte Idee weil meiner Meinung nach dadurch der Boden verschlammt. Was er fcbrigens in einem anderen Beitrag auch schon beste4tigt hat, Stichwort Teichbau.Der Holzer Sepp ist ffcr mich eher einen Anregung um nachzudenken ob unsere Landwirtschaft, so wie sie heute betrieben wird, richtig ist. Aber die Umgestaltung unseres Bodens finde ich nicht richtig. Mein Schwerpunkt liegt mehr auf den Pflanzen und zwar auf die, die (noch) frei sind. Denn der Boden gehf6rt uns, was darauf we4chst bald nicht mehr. dcbrigens, Danke ffcr den Filmlink, kannte ich noch nicht.GrudfStefan v. Hochfeld

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