Wir haben nur mehr 30 Jahre Zeit, um die Energierevolution umzusetzen, sagt Energiepolitiker Hermann Scheer im Doku-Film “Die 4. Revolution”. Regisseur Carl A. Fechner zeigt darin Beispiele von großen und…

Wir haben nur mehr 30 Jahre Zeit, um die Energierevolution umzusetzen, sagt Energiepolitiker Hermann Scheer im Doku-Film “Die 4. Revolution”. Regisseur Carl A. Fechner zeigt darin Beispiele von großen und kleinen Unternehmen, die bereits auf erneuerbare Energien setzen.

Da ist der Unternehmer aus Los Angeles, der Elektro-Sportwägen produziert, die bei Promis und Politikern sehr gefragt sind. Oder ein junger Mann aus Mali, der die Stromversorgung in seinem Land ausbauen will und dafür Expertise und Finanzierungsmöglichkeiten sucht. Die Projekte, die Mut machen, lassen die Internationale Energie-Agentur aber kalt. Die Institution glaubt nicht daran, dass wir zu 100 Prozent auf alternative Energieformen umsteigen können.

Fechner hat mit “Die 4. Revolution” einen Einblick in eine mögliche Zukunft gegeben. Damit diese Zukunft greifbar wird, braucht es allerdings Unterstützung von Politik, Wirtschaft – und die ist momentan laut Scheer nicht gegeben. Die Verfilmung seines Buches “Energieautonomie” sei eine Wahrnehmungshilfe, meinte er bei der Filmpremiere im Wiener Gartenbaukino. “Ich mache große Filme für große Themen”, sagt Regisseur Fechner über sein Werk. Das Thema Energieautonomie wird uns in den nächsten Jahren auf jeden Fall noch begleiten.