Ökostrom ist ja bekanntlich gut für die Umwelt. Aber wissen Sie eigentlich, was es genau damit auf sich hat? Was unterscheidet Strom von Ökostrom? Ökostrom nutzt der Umwelt Der Umweltschutz…

Ökostrom ist ja bekanntlich gut für die Umwelt. Aber wissen Sie eigentlich, was es genau damit auf sich hat? Was unterscheidet Strom von Ökostrom?

Ökostrom nutzt der Umwelt
Der Umweltschutz liegt in der Erzeugung. Ökostrom-Anbieter verpflichten sich, Ökostrom in den „Stromsee“ einzuspeisen – und zwar genauso viel, wie ihre Kunden verbrauchen. Der Stromverbrauch schwankt jedoch im Laufe des Tages. In der Früh, zu Mittag und am Abend ist er besonders hoch. Da Strom nicht gespeichert werden kann, wird zu diesen Spitzenzeiten das Verbundnetz vermehrt mit Strom aus unbekannten Quellen gespeist – durch ein europaweites Zertifikate-System kann dies auch atomarer und fossiler Strom sein. Was der Ökostrom-Anbieter in diesen Zeiten zu wenig an Strom einspeist, muss er entweder nachzahlen oder nachholen. Errechnet wird dies im Allgemeinen aus dem Jahrsmittel.

Mit Ökostrom ein klares Zeichen setzen
Mit dem Geld, das der Kunde für den Ökostrom zahlt, werden regenerative Kraftwerke erhalten und neu gebaut, also Anlagen, die aus erneuerbaren Energiequellen Strom erzeugen. Dies entspricht auch dem Anliegen von Umweltschutzverbänden. Sie meinen, dass die Umwelt nur dann langfristig profitiert, wenn die konventionellen Kraftwerke nach und nach von Ökostromkraftwerken verdrängt werden. Je mehr Nachfrage es an Ökostrom gibt, desto mehr werden auch Politik und Stromanbieter auf dieses Bedürfnis reagieren. Wer sich für Ökostrom entscheidet, setzt somit ein klares politisches Zeichen. Und er schützt das Klima, weil durch Stromerzeugung aus z.B. Wind- oder Wasserkraft keine CO2-Emissionen entstehen.

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kostrom (zuletzt geöffnet am 8.9.2008 um 21 Uhr 48)
http://energytech.at/pdf/elwog2000.pdf (zuletzt geöffnet am 8.9.2008 um 22Uhr)