Fotocredit: Pixabay/karosieben
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Jeder von uns hat einen, aber nicht alle kennen ihn oder wissen überhaupt, dass er existiert – der Biorhythmus.

Jede Jahreszeit, Ebbe und Flut, Tag oder Nacht, alles hat einen bestimmten Rhythmus und folgt diesem auch. Auch wir Menschen haben einen solchen Rhythmus und wenn wir mit ihm leben statt gegen ihn, dann haben wir viel mehr Energie und unser Leben bekommt eine große Portion mehr Leichtigkeit. 
Schlaf beispielsweise ist eigentlich nur eine Folge von Energiemangel bzw. aufgebrauchter Energie. Deswegen geht es uns oft so, dass wir nicht einschlafen können, weil wir zwar müde sind, aber unser Schlaf in diesem Moment nicht in unseren Biorhythmus passt. 

Doch wie finden wir unseren ominösen Biorhythmus? 

Ganz ehrlich: indem du nach innen hörst und dich ehrlich morgens fragst, wie es dir eigentlich geht. Ohne dir selbst zu sagen “eh ok”, sondern genauer hinzuschauen. Wie hast du geschlafen, bist du munter oder müde, voller Energie? 
Sehr wichtig ist es auch, dass wir Störfaktoren ausmerzen. Handy vorm Einschlafen ist beispielsweise ein No-Go, denn das helle Display gaukelt unserem Gehirn vor, dass es noch Tag sei und wir jetzt auf keinen Fall schlafen sollten. Gleiches gilt für Actionfilme oder aufregende Nachrichten vorm Einschlafen. Alles, was über die Augen in unser Gehirn gelangt, macht das Hirn wirklich voll – denn Bilder sind prägender für uns als beispielsweise Geräusche. 

Fotocredit: Pixabay/Bijka
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Die top Tipps für deinen verbesserten Biorhythmus 

1- AB INS DUNKLE 
Abends solltest du möglichst dieses blaue Licht von Displays und TV meiden. Nimm dir lieber ein feines Buch zur Hand oder ruhe deine Augen auch einfach mal aus. Wie gesagt, über die Augen nehmen wir die meisten Reize auf und unser Gehirn wird dadurch sehr voll und kann sich nur schwer entspannen. Immerhin versucht es all diese Reize zu verarbeiten. 

2- GOOD NIGHT, SLEEP TIGHT 
Unser Biorhythmus beschert uns nachts etwa alle 90 Minuten ein Schlaffenster, um wirklich tief und entspannt einschlafen zu können. Wenn du es also gewohnt bist um 23 Uhr schlafen zu gehen, dich aber wach hältst, kann es gut und gerne passieren, dass du erst um 00.30 Uhr wieder schlafen kannst und erst dann wieder richtig müde bist. 

Fotocredit: Pixabay/LUM3N
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3- SPORT IST KEIN MORD 
Ganz im Gegenteil, er kann dir super helfen, um von deinem Tag runter zu kommen und Abstand zu dem zu nehmen, was tagsüber los war. Am besten übst du bis spätestens 19 Uhr anstrengende Sportarten aus, danach kannst du auch gerne noch sanftes Yoga üben – beispielsweise Yin Yoga oder auch leicht stretchen. 

4- DAS ESSEN MACHT DEN TON 
Du kennst das bestimmt, wenn du spät abends noch isst, dann ist eigentlich alles zu schwer und wird dir Nachts im Magen liegen, wie man so schön sagt. Intermittent Fasting ist hier eine sehr gute Wahl, wenn du deinem Körper die Zeit geben willst, um wirklich runter zu fahren und nicht ständig mit Verdauung beschäftigt zu sein. 
Aber auch tagsüber solltest du beim Essen achtsam sein und wirkliche Pausen dafür nehmen, anstatt am Schreibtisch schnell schnell zu essen. Hier steht das Genießen im Vordergrund und die Achtsamkeit. 

In unserer Gesellschaft bleiben wir leider sehr häufig im Leistungsmodus stecken und haben verlernt, dass es für unseren Biorhythmus vor allem wichtig ist auch mal ins Off zu schalten und nichts zu tun. 
Optimal unterstützt du deinen Rhythmus also, wenn du auch öfter mal abschaltest und nicht ständig auf Vollgas läufst.