Multiresistente Keime fordern inzwischen mehr Todesopfer als Krebs oder irgendeine andere Krankheit. Sie sind zu der Bedrohung des 21. Jahrhunderts geworden. Es ist völlig egal, ob omnivor oder vegan, unsere…

Multiresistente Keime fordern inzwischen mehr Todesopfer als Krebs oder irgendeine andere Krankheit. Sie sind zu der Bedrohung des 21. Jahrhunderts geworden. Es ist völlig egal, ob omnivor oder vegan, unsere Nahrung ist dabei, uns zu vergiften und letztlich zu töten. Dabei zerstören wir nicht nur uns selbst, sondern sogar unseren Planeten. Seit Menschen begonnen haben, in den Kreislauf des Lebens einzugreifen, ist ihnen der Kontakt zu ihrer Mitwelt verloren gegangen und sie haben diesen Kreislauf empfindlich gestört. Wie eng der Organismus Mensch mit dem gesamten Kosmos verwoben ist, haben wir dabei völlig vergessen. Der größte Fehler ist, den Menschen nicht als Teil einer Gemeinschaft zu betrachten, sondern aus dieser zu isolieren. Wir sind nun einmal eine „lokale Ansammlung zahlloser Organismen“, wissenschaftlich ausgedrückt ein „Mikrobiom“ (http://www.human-microbiome.org/).

Jeder Mensch ist eine große Gemeinschaft, die sein Leben bestimmt

Vor einigen Jahren haben Wissenschaftler, Menschen, die gelernt haben, sich mit Scheuklappen immer kleineren Nischen des „Seins“ zu widmen, entdeckt, dass der Mensch nicht isoliert von der Mitwelt existieren kann. Jeder Mensch ist eine Gemeinschaft unzähliger Organismen und grundsätzlich von dem Wohlergehen, ja der „Laune“ seiner Mitbewohner abhängig. Stören wir diese Gemeinschaft, ja zerstören sie sogar, geht es uns schlecht, bis zum Tode des gesamten Systems Mensch.
Diese Supergemeinschaft, das Mikrobiom, besteht aus Lebewesen, die spezifisch zu einer „Gesamtkomposition“ gehören. Sie setzt sich zusammen aus dem „Erbmaterial“, also dem Grundbauplan der Eltern und ab der Zeugung und ersten Teilung der Zellen der immer größer werdenden Gemeinschaft aus sich zusammenfindenden Organismen. Im Moment der Geburt findet die nächste große „Besiedelungs- oder Zusammenfindungswelle“ statt. Diese ist natürlich davon abhängig, wo der Wirtsorganismus, der menschliche Körper, „das Licht der Welt“ erblickt, also beispielsweise am Äquator, im tropischen Regenwald, grundsätzlich anders, als in der Arktis. Von nun an bestimmt das Wohlergehen dieser Gemeinschaft das Wohlergehen des Menschen, des Wirts.

Es ist nicht gut, wenn der Mensch allein ist

Die „menschlichen Zellen“ allein können nicht leben, das ist eine Erkenntnis, zu der die Wissenschaft offenbar gelangt ist. Die „Verwertung“ der Nahrung, also die Energieerzeugung für den Organismus, erfolgt ausschließlich mit Hilfe der Mikroben, die sich in unserem Verdauungsapparat aufhalten. Werden diese entfernt, kann der Mensch „normale Nahrung“ nicht verarbeiten. Die Gemeinschaft Mensch ist aber auch in der Lage, das Gesamtsystem „am Leben zu halten“, also Organismen, die die Gemeinschaft stören, auszuschalten und auch Schäden im oder am System zu reparieren. Es ist letztlich ein harmonischer Austausch von Energie im System erforderlich, der für ein Gleichgewicht sorgt und damit das System stabil, also am Leben hält. Chemisch oder physikalisch ist das eine einfache Erklärung, biologisch oder medizinisch offenbar Neuland, aber natürlich wieder ein weiterer Beweis dafür, dass eine Sicht mit Scheuklappen ein Erkennen des „Seins“, der Realität oder der Welt unmöglich macht. Fortschritte in der Medizin, insbesondere der Pharmazie waren seit Beginn der „wissenschaftlichen Forschung“ Rückschritte in der Hinsicht auf ein „Verstehen“ der Zusammenhänge des Lebens. Es ging um ein Geschäftsmodell, mehr offenbar nicht. Mit den bisher entwickelten „Therapien“ wurde brachial in das empfindliche System eingegriffen und das Gleichgewicht zerstört, mit der irrigen Behauptung, eine Ordnung schaffen zu müssen, die fälschlich „Gesundheit“ genannt wird. Die Folge ist ein schutzloser und nun gegen „Angriffe“ hilfloser Mensch. Zudem ist das zerstörte Gesamtsystem auch oft nicht mehr in der Lage, die Balance im System zu erhalten, Fehlentwicklungen, wie zum Beispiel Wildwuchs (den wir „Krebs“ nennen) zu verhindern.

Was die Medizin nicht zerstört hat, vernichtet nun die Lebensmittelindustrie

Evolution ist die Anpassung einer Gemeinschaft an neue Mitweltbedingungen. Diese können sich radikal ändern, durch „Naturereignisse“ oder eben jetzt durch gewaltsame Eingriffe der Menschen. Fatal ist es, wenn dieser Eingriff die Gemeinschaft direkt angreift. Das kann ein – für die Gemeinschaft – neuer Organismus sein, also eine „neue Krankheit“ oder die Zerstörung von Mitgliedern oder schlimmstenfalls der gesamten Gemeinschaft. Gegen neue Krankheiten kann sich die Gemeinschaft oft behaupten, wenn sie möglichst vollzählig ist. Wird sie jedoch gewaltsam dezimiert, wird der Wirt – also der Mensch – immer anfälliger gegen die kleinste Störung. Genau dies geschieht seit gut 150 Jahren durch übertriebene Hygiene und brachiale chemische Angriffe der Pharmazie und zuletzt durch eine völlig unsinnige Nahrungsmittelerzeugung. Lebensmittel, die chemisch verseucht sind, ob durch Zusätze oder durch eine substanzielle Zerstörung schon auf dem Acker oder im Stall führen der Gemeinschaft nicht mehr die Energie zu, die sie benötigt bzw. zerstören im schlimmsten Fall wiederum Mitglieder oder gar ganze Mitgliedergruppen. So geschwächt wird der Mensch immer anfälliger.
Das gesamte Wohlbefinden hängt von der Harmonie des Mikrobioms Mensch ab. Das Gleichgewicht, das sich in Abhängigkeit von dem Ort und der Lebensweise eingestellt hat, muss möglichst erhalten bleiben. Sogenannte seelische Störungen, von Stress bis zu einem „Trauma“, bedeuten energetische Angriffe auf die Harmonie. Umgekehrt ruft eine falsche Ernährung, also eine Störung des Energiehaushalts der Gemeinschaft Stress hervor. Das System muss immer im Zusammenspiel mit allen „Mitwirkenden“, also auch den lokalen Einflussfaktoren betrachtet werden, das ist das gesamte Energiegleichgewicht an irgendeinem Ort. Aus irgendeinem Grund dieses Gleichgewicht zu stören, sei es aus „ethischen“ Erwägungen (Stichwort: vegane Ernährung) oder eben um gegen „Krankheiten“ vorzugehen ist „Bullshit“.
In Millionen Jahren haben sich überall auf diesem Planeten Gemeinschaften eingerichtet. Die Idee, derartige Bedingungen beliebig verändern zu können, ist tödlicher Unfug.

http://www.zeit.de/kultur/film/2015-04/10-milliarden-film-doku
http://www.tasteofheimat.de/magazin
http://www.zeit.de/kultur/film/2011-09/rezension-taste-the-waste
http://www.natur.de/de/20/Pilz-Pflanzen-Freundschaft-statt-Kunstduenger,1,,1638.html
http://www.natur.de/de/20/Pflanzenschutz-mit-Duft-statt-Gift,1,,1633.html
http://www.forum-csr.net/News/8602/75ProzentdesweltweitenSaatgutsinderHandvonzehnKonzernen.html
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/die-ackerrendite-investieren-in-landwirtschaft-13546189.html
http://www.arte.tv/guide/de/045233-000/wir-sind-was-wir-essen
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/multiresistente-keime-mehr-tote-durch-keime-als-durch-krebs-a-1036778.html

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