Burger, Fotocredit: Erik Odiin auf Unsplash
Burger, Fotocredit: Erik Odiin auf Unsplash
Vom Fast-Food-Essen zum Gourmet-Food – was einen guten Burger ausmacht und die besten Burger-Hacks!

Früher dachte man bei Burger an ein, zwei Brötchenhälften, dazwischen ein Fleischlaibchen, Salat, eine Tomatenscheibe, Gurken und eine leckere Soße. Heute gibt es so viele verschiedene Burgerkreationen, dass man gar nicht mehr mit dem Kosten nachkommt. Dabei nicht nur Burger mit Fleisch aller Art, sondern auch vegetarische und sogar vegane Alternativen. Die besten Kombis und Tricks für daheim verrate ich euch heute!

Burger Basics

Ein richtig guter Burger ist nicht nur einfach gehacktes Fleisch zwischen zwei Brötchenhälften mit ein wenig Grünzeug dazwischen. Mittlerweile haben gute Burger fast eine Art Kultstatus erreicht und sind vom Fast-Food zum Gourmetessen mutiert. Und dabei muss nicht immer Fleisch im Spiel sein. Oft hebt eine geniale Sauce den Burger von „So lala“ zu „Mmmmmmh“. Auch die Qualität des Brötchens macht viel aus. Im Idealfall sind es selbstgemachte Brötchen, fluffig und nicht zu trocken. Eine Scheibe würziger Käse, knuspriger Speck, karamellisierte Zwiebeln und dazu wahlweise Süßkartoffelpommes oder Chili-Cheese-Fries. Ihr seht schon, da gibt es viele Komponenten an denen man drehen kann, um einen guten Burger zu erhalten. Im Folgenden habe ich einige Ideen zusammen getragen:

Fotocredit: Haseeb Jamil auf Unsplash
Fotocredit: Haseeb Jamil auf Unsplash

Burger mit Fleisch

Burger mit Fleisch sind einfach Klassiker! Ob nun mit einem einzigen Fleischlaberl oder gleich zwei als Doppel-Cheeseburger, mit einem saftigen Steak oder als Surf and Turf mit Garnelen im Mix. In den letzten Jahren ist dann das Pulled Pork dazu gekommen, kürzlich auch Pulled Chicken.

Bei der Puristenversion reicht richtig gutes Faschiertes – also Bio-Fleisch in bester Qualität, mit etwas Salz zu einem Patty geformt. Ei, Semmelbrösel, Zwiebeln oder andere Zugaben braucht man nicht zwingend. Manchmal ist aber doch mehr mehr, wie zum Beispiel beim Rotkohl-Burger mit Rinderpatties, Walnuss-Buns, scharfer Meerrettichcreme und reichlich Petersilie. Das ist quasi die winterliche Version. Schreit das Fernweh, bereitet man einfach einen türkischen Köfte-Burger zu, bei dem ins Fleisch noch Schafkäse und Petersilie eingearbeitet werden.

Und Fisch

Auch Fischburger in verschiedenen Varianten schmecken. Mit Filets oder Laibchen oder auch hier mit Pulled Fish, alles ist möglich. Sogar einen schwarzen Tintenfischburger habe ich gefunden (den ich wohl mal ausprobieren werde, mein Sohn liebt das vielarmige Meeresgetier am Teller)

Vegetarische und vegane Burger

Burger ohne Fleisch müssen nicht langweilig sein, sogar ganz im Gegenteil. Aus Hülsenfrüchten und Gemüse werden oft die besten Burger gezaubert, gerne auch mit Portobello-Pilzen als Brötchenersatz oder ganz einfach zwischen zwei Salatblättern. Auch ein Bun auf Falafelbasis schmeckt sehr gut, gepaart mit Humus und Gemüse.

Sehr gut kann man auch einen Mexican Style Burger in vegetarischer Version machen, mit Bohnen, Mais und Guacamole. Oder italienische Burger mit Tomaten und Mozzarella.

Noch einen Schritt weiter gehen dann vegane Burger, in denen auch kein Ei verwendet wird. Soßen auf Mayonnaise-Basis fallen also schon einmal weg, dafür treten hier alle Arten von Salsas auf den Plan. 

Burger for Future – Nachhaltigkeit im Brötchen

Billigfleisch, Mayonnaise mit Eiern aus Käfighaltung und Pestizid-Gemüse. Auch beim Thema Burger kommt man nicht daran vorbei die Qualität der Nahrungsmittel unter die Lupe zu nehmen. Es ist nämlich so: Die besten Burger werden aus hochwertigem Bio-Fleisch gemacht, das schmeckt einfach immer. Und der Rest?

Viele Zutaten können auch im eigenen Garten gefunden werden. Tomaten, Salat, Zwiebeln, aber auch Gewürze wie Basilikum oder Petersilie. Gerade bei vegetarischen Versionen nimmt man, was man hat und zaubert daraus ein Gemüselaibchen. 

Doch nicht nur daheim wird Wert auf Nachhaltigkeit gelegt, Konsumenten achten mittlerweile einfach mehr auf die Qualität der Nahrungsmittel, wie diese verarbeitet werden und wie der Nachhaltigkeitsgedanke hier mit einfließt – auch bei großen Ketten. Diese sind also in den letzten Jahren zunehmend bemüht kleine Schritte in die richtige Richtung zu machen: „Wir machen nicht alles gut. Aber vieles besser“, verspricht zum Beispiel McDonald’s in seinem Nachhaltigkeitsbericht, der seit 2011 jährlich veröffentlicht wird. Verpackungen werden optimiert und auch auf die Qualität der Zutaten wird immer mehr geachtet. Burger King beginnt damit nach und nach die Parkplätze mit Stromtankstellen zu bestücken. Kleine Schritte, die hoffentlich in den nächsten Jahren noch mehr werden!

Fotocredit: Zac Cain auf Unsplash
Fotocredit: Zac Cain auf Unsplash

Die besten Burger-Hacks

Um einen besonders guten Burger zuzubereiten gibt es einige Tricks. Neben der Verwendung hochwertiger Zutaten können diese einen Burger von gut zu wow befördern. 

  • Vor dem Braten der Fleischlaibchen oben eine Mulde hinein drücken. Dadurch sammelt sich der austretende Fleischsaft darin und wird wieder aufgenommen, anstatt in die Pfanne oder den Grill zu laufen. Die Laibchen werden dadurch saftiger.
  • Wie beim Steak gilt auch für alle Arten von Laibchen: Sie sollten nur einmal umgedreht werden. So geht am wenigsten Saft verloren.
  • Verwende Kräuter! Nicht nur in den Saucen, auch als Auflage beim Grillen wird das Aroma gut angenommen, vor allem von Rosmarin, Salbei und Thymian.
  • Soll das Brötchen trocken bleiben und nicht den Saft von Fleisch und Gemüse anziehen, eignet sich dafür am besten Ciabatta Brot oder etwas in Richtung Baguette. Auch das Brot zu toasten kann helfen, weil es dann an sich schon weniger Feuchtigkeit enthält. Und: Eine fettige Soße auf Mayonnaisebasis auf das Brot zu schmieren bildet eine natürliche Barriere.

Es ist also Burgerzeit

Bei meinen Recherchen sind mir noch ein paar Kreationen besonders ins Auge gestochen, zum Beispiel der Elvis-Burger: Mit Speck, Erdnussbutter und gebratenen Bananen. Auch einen Burger im Asia-Style mit Sojasprossen, eingelegtem Ingwer und Sojasoße kann ich mir gut vorstellen. Zur Jahreszeit passt auch der Wiesn-Style mit Sauerkraut und Co., am besten gepaart mit Smokey Mayonnaise mit kleinen Speckstücken. An der Soßenfront haben mich am meisten das Basilikum-Chili-Ketchup und die Pfirsich-Curry-Soße angesprochen. Wie anfangs schon erwähnt, heben diese vermeintlichen Kleinigkeiten einen Burger auf Kultstatus. Ich habe also nun einige Rezeptideen für die nächste Zeit und bin schon gespannt, welcher Burger meiner Familie am besten schmecken wird!

Quellen:
Watson, 18.07.2016, Oliver Baroni: „14 Hamburger-Variationen, die du diesen Sommer über Essen MUSST
 Springlane, Frederik Wußler: „14 grandiose Burger, die du nicht im Burgerladen um die Ecke bekommst
Off the path, Sebastian Canaves, „Bester Burger der Welt – 9 Blogger verraten ihre Geheimnisse
Mc Donalds, „Nachhaltigkeitsmanagement
Burger King, „Stromtankstellen

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