Wer im Keller, im Garten oder auf dem Dach eines Hauses eine Stromerzeugungsanlage betreibt, kennt das Einspeisen überschüssigen Stroms ins öffentliche Netz. Dazu gibt es aber auch eine Alternative.

buzzn, ein alternativer Weg der Stromverteilung, der sich selbst als „der erste Strom der Gemeinschaft“ beschreibt. Zielgruppe sind alle, die an ökologisch, ökonomisch und sozial sinnvollen Strom interessiert sind.

Wie funktioniert es?
Man muss sich anmelden, dabei kann bundesweit (in Deutschland) jede Person, die über einen eigenen Stromanschluss und Stromzähler verfügt, mitmachen. Eine Vermarktungsalternative, die sich an Betreiber kleiner Stromerzeugungsanlagen (< 100 kW) wendet.

Stromgeber erhalten hier einen Cent je kWh mehr als zuvor. Die Stromnehmer beziehen dann den Überschussstrom in ihren Haushalten oder ebenso in ihren Betrieben. Bezugsstellen der Stromnehmer, sowie die Einspeisestellen der Stromgeber, werden im sogenannten buzzn-Bilanzkreis erfasst. In der Regel bezahlen die Stromnehmer anschließend weniger als bei anderen Ökostrommarken, Stadtwerken oder den Regionalversorgern.

Im Fall eines Ungleichgewichts, vom eingespeisten und gebrauchten Strom, stellen die Netzbetreiber die Versorgung trotzdem sicher. Das Beziehen des Stroms ist so genauso sicher, wie bei jedem herkömmlichen Stromanbieter.

Auch geeignet ist diese Art der Stromversorgug beispielsweise für Energiegenossenschaften, die etwa Photovoltaikanlagen betreiben.

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