Ist es stromsparender, das Brötchen im Backofen oder auf dem Toaster aufzubacken? Erhitzt man das Teewasser günstiger auf dem Herd oder im Wasserkocher? Spart man Energie, wenn man die Waschmaschine…

Ist es stromsparender, das Brötchen im Backofen oder auf dem Toaster aufzubacken? Erhitzt man das Teewasser günstiger auf dem Herd oder im Wasserkocher? Spart man Energie, wenn man die Waschmaschine nachts laufen lässt, und wie kann ich insgesamt die CO2-Emission durch Stromsparen reduzieren?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Antworten auf diese Fragen zu finden. Man könnte stundenlang googeln und sich die Ergebnisse mühsam zusammen-recherchieren. Man könnte auch den Energieberater fragen, doch da braucht man für einen sinnvoll gestalteten Termin schon ein relativ konkretes Anliegen.

Kostenloses Computerspiel RED entlarvt Stromfresser

Wieso sollte man nicht spielend erfahren, wie man Strom im Haushalt sparen kann und dabei auch noch Spaß haben? Dies dachten sich auch die Experten des Fraunhofer-Instituts gemeinsam mit  der TU Ilmenau, dem Fraunhofer-Anwendungszentrum für Systemtechnik AST in Ilmenau, den Stadtwerken Ilmenau sowie der Friedrich Schiller Universität Jena. Gemeinsam entwickelten sie das Online-Spiel „RED“ (Renewable Energy Drama), das man kostenlos im Internet spielen kann unter:  www.residens-projekt.de.

Das Programm wendet sich an Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. Alltagssituationen lassen sich im Online-Spiel anschaulich darstellen. Interaktiv und aktionsorientiert erhält jeder Nutzer ein individuelles Feedback und kann mit der Software seine ganz persönlichen Stromräuber ausfindig machen. Dafür muss er nur 10 bis 15 Minuten investieren, denn länger dauert eine Spielrunde nicht.

RED informiert über Smart Meter

Bei RED wird der Anwender mit seiner Spielfigur Teil einer dreiköpfigen Familie. Er kann durch alle Räume des Hauses gehen und per Mausklick die üblichen Haushaltsaktivitäten durchführen. Klickt man auf ein Haushaltsgerät, öffnet sich eine Infobox und zeigt CO2-Verbrauch und Stromkosten je nach Gebrauch an und rechnet die Kosten für ein Jahr aus.

Ein zweites Modul erklärt, wie man mit einem Smart Meter, einem „intelligenten Stromzähler“, Energie einsparen kann. In Deutschland ist es seit 2010 gesetzlich vorgeschrieben, Smart Meter in Neubauten zu installieren. Sie messen den aktuellen Stromverbrauch, leiten dies ins intelligente Netz weiter und regulieren so das individuelle Stromangebot. Dem Verbraucher zeigen sie beispielsweise aktuelle Tarife an.

Am 29. September 2011 geht RED online. Das Smart Meter Modul folgt Ende des Jahres. Unterstützt wird das Projekt durch das Thüringer  Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Quelle:
Fraunhofer Institut

Bildnachweis: © Fraunhofer IDMT / Fraunhofer.de

1 Kommentar

  1. Ich erinnere mich an die Geobusiness Tagung in Mainz beim ZDF, wo der dlamaige Pre4sident der ADV versucht hat zu erkle4ren, warum man mit den Geodaten Milliarden verdienen kann. Das war nachher in der Diskussion eigentlich nur noch peinlich ffcr ihn. Eben verbohrter Verteidiger von Erbhf6fen im Kampf um Existenzberechtigungen. Der Artikel von ttm ist nicht Bildzeitung er ist eigentlich noch viel zu lieb geschrieben. Der erste Satz von AS macht klar. Der Autor ist ein Beamter. Man muss ja fragen, auch wenn man was positives verbreiten will . Wann hf6rt das endlich mal auf in diesem Land und wann merkt die Politik endlich, das man eine AdV fcberhaupt nicht braucht. Weil, einig sind die sich nicht untereinander, ich meine die c4mter der einzelnen Le4nder.Aber: Der Film ist echt gut. Ehrlich. Er ist ffcr fast alle Zielgruppen gut, denen man erkle4ren will, was Geodaten machen und welche Methoden notwendig sind ffcr die Erfassung. Kann man Mutti zeigen und auch in der Schule. Ist ein Pluspunkt ffcr die AdV. Verstanden habe ich aber nicht den Hinweis im Film auf das Thema Navigation. Das machen doch die Anbieter selber mit den Daten. Grade die AdV hat es doch verpasst hat wegen der Unkenntnis der potentielle Me4rkte ATKIS Daten routingfe4hig zu machen. Da haben dann andere die Milliarden gemacht. In Industrieunternehmen we4ren hier im Management Kf6pfe gerollt. Aber, man ist ja hoheitlich und nicht angreifbar. Als Politiker, der die enormen Etats der LVAb4s sieht wfcrde ich mich schon fragen, ob nicht einfach einiges durch OSM, BING oder Google ersetzen kann. Bin mal gespannt, ob bei der AdV wieder ein Schild steht auf einer Standparty Geschlossene Gesellschaft damit ja keiner dazu kommt der da nicht hingehf6rt.

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