Eine Alternative zu offenen Kaminen sind Heizkamine und Kaminöfen: umweltfreundlicher, schonender für den Geldbeutel und trotzdem genauso romantisch. Draußen rieselt der Schnee, drinnen knistert das Feuer, am Kaminsims liegen Wollsocken…

Eine Alternative zu offenen Kaminen sind Heizkamine und Kaminöfen: umweltfreundlicher, schonender für den Geldbeutel und trotzdem genauso romantisch.

Draußen rieselt der Schnee, drinnen knistert das Feuer, am Kaminsims liegen Wollsocken zum Trocknen. Romantisch ist ein offener Kamin allemal – umweltschonend und sparsam jedoch nicht. Der Brennstoffnutzungsgrad ist gering, die Emissionen gewaltig – der Wirkungsgrad liegt gerade einmal bei 20 Prozent.

Den offenen Kamin umbauen lassen

Wer einen offenen Kamin hat und auf den umwelt- und Geldbeutel-freundlicheren Heizkamin umsteigen will, kann sich seinen offenen Kamin umbauen lassen. Meist wird dabei eine Warmluftkassette in den Feuerraum des Kamins geschoben. Durch diese Maßnahme steigt der Nutzungsgrad von zehn bis 20 auf bis zu 70 Prozent. Neben der Konvektionswärme, die durch die Aufheizung der Luft entsteht, kann durch den zusätzlichen Einsatz von Kacheln auch Strahlungswärme gewonnen werden. Um eine sauerstoffreichere und nicht zu trockene Atemluft zu erhalten, ist es besser, sich für ein Frischluftsystem statt eines Umluftsystems zu entscheiden: Die verbrauchte Raumluft wird durch die Zuluftöffnung der Ofentür ins Feuer gesaugt und durch den Schornstein nach draußen geblasen.

Um romantische Stunden vor knisterndem Feuer zu verbringen, gleichzeitig zu sparen und die Umwelt zu schonen, sind Heizkamine und Kaminöfen im Gegensatz zu einem offenen Kamin mit Sicherheit die bessere Entscheidung.

Quelle: Kurt Jeni, „Das neue Buch der Kamine und Kachelöfen“, Blottner Fachverlag Taunusstein, 2004, Seite 32-43