Das SitGo © SitGo
Das SitGo © SitGo
SitGo ist ein kleines, elektrisches Faltrad, das sogar am Zigarettenanzünder zu laden ist.

In der Stadt will man schnell und wendig unterwegs sein. Dazu braucht es ein kleines, mobiles Gefährt mit geringem Gewicht, das einfach zu bedienen ist und somit ständig verfügbar. SitGo will das alles sein: Ein Falt-E-Bike in kleinsten Dimensionen, reduziert auf das Notwendige, was das Fahren anbelangt. Dafür gibt es praktische Gadgets, die das Leben einfacher machen.

Zwischenruf: Das SitGo ist “eigentlich” kein E-Bike. Es hat nicht einmal Treter. Es ist ein kleines, faltbares Elektromoped mit einer Reichweite von 35–40 Kilometern und einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. Damit kann man sich problemlos auf allen Radwegen bewegen und hält mit der Geschwindigkeit der anderen RadfahrerInnen gut mit. Man benötigt aufgrund der Höchstgeschwindigkeit keine Zulassung und Anmeldung für das Rad. Rechtlich gesehen und von der Leistung her kommt es einem Elektroscooter nahe, da auch der Motor mit maximal 250W der Höchstgrenze von 600W innerhalb der Fahrrad-Beschränkungen zu liegen kommt.

Angenehm sind einige Details, die im Rad verbaut sind: Am Lenker ist eine rotierbare Smartphone-Halterung fix verbaut, über einen USB-Stecker lässt es sich auch gleich aufladen. Damit kann man auch stromintensive Apps wie die Echtzeitnavigation gut nutzen. Das SitGo selbst lässt sich überall aufladen: es existiert sogar ein Ladegerät für den Zigarettenanzünder im Auto. Eine volle Ladung wird man im Auto nicht durchführen, dauert sie doch im Schnitt 4–5 Stunden. Das Rad selbst wiegt 18kg, was im Vergleich zur Kompaktheit ein wenig viel klingt. Immerhin kann man es auch zusammengeklappt rollen. Bequem kann ich mir das Tragen aber nicht vorstellen. Eine Einschränkung gibt es im Steigwinkel: Je nach Gewicht des oder der FahrerIn wird dieser mit weniger als 15 Grad angegeben. Ob man damit in Wien auch die Berggasse hinauf kommt?

Im Augenblick läuft für das SitGo eine Indiegogo-Kampagne, nachdem die Herstellerfirma auf Kickstarter mit ihrer Finanzierung gescheitert ist. Laut Planung sollen die ersten Räder Ende des ersten Quartals 2016 ausgeliefert werden.

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