E-Bikes – Fahrräder mit zusätzlichem oder eingebautem Elektromotor – erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Energieleben hat die wichtigsten Fakten zum E-Bike zusammengetragen. Ein E-Bike ist ein Fahrrad mit zusätzlichem oder eingebautem…

E-Bikes – Fahrräder mit zusätzlichem oder eingebautem Elektromotor – erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Energieleben hat die wichtigsten Fakten zum E-Bike zusammengetragen.

Ein E-Bike ist ein Fahrrad mit zusätzlichem oder eingebautem Elektromotor, der über einen abnehmbaren Akku mit Energie versorgt wird. Pedelecs wiederum sind Elektroräder, deren elektrische Fahrunterstützung nur durch das Treten der Pedale abgefordert werden kann. Ein Elektrorad mit mehr als zwei Rädern wird als Leichtelektromobil bezeichnet.

Ein paar Details zum E-Bike

Es wiegt durchschnittlich 25 bis 29 Kilogramm und benötigt die Unterstützung des Motors, um bestmöglich lenkbar zu sein. E-Bikes können eine Geschwindigkeit von 25 km/h erreichen, werden diese überschritten, so muss sich der Motor automatisch abschalten. Das ist keine technische Grenze, sondern gesetzlich so festgelegt.

Es steht Hinterrad- oder Vorderradantrieb und Tretlagermotor zur Verfügung, wobei E-Bikes mit Mittelmotor am optimalsten sind. Die Elektro-Räder liegen preislich zwischen 1.400 bis 2.400 Euro, wirklich gute E-Bikes gibt es ab etwa 2.000 Euro.

Was man über den Akku wissen sollte

Die neuesten Akkus (Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus) punkten durch eine besonders große Reichweite, eine lange Lebensdauer und vermeiden den gefürchteten Memoryeffekt. Die Ladedauer beträgt je nach Akku zwischen drei und sieben Stunden.

Abhängig von der jeweiligen Unterstützungsstufe beim Treten schaffen die Räder Reichweiten bis zu 68 Kilometern. Teilweise sind bereits Räder erhältlich, die den Akku mit Bremsenergie wieder aufladen.

Förderung für E-Bikes

Die Stadt Wien hat im Jahr 2010 bereits 2.540 Käufer von E-Bikes finanziell unterstützt. Diese Förderung wurde nun bis Ende 2011 verlängert, wobei darin ab sofort auch Nachrüstungen mit einem E-Motor integriert sind. Gefördert werden E-Bikes, -mopeds und -motorräder mit maximal 300 Euro pro Fahrzeug.

Mit E-Bikes kann man wirksam Lärm- und Luftemissionen reduzieren und somit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten – wann steigen Sie um?

2 Kommentare

  1. Norwegen mit über 8,8% EV-Teilnehmern, dagegen Ö. mit nur etwa 0,2%, das wiederspiegelt den Zustand .
    Es mangelt an Wissen, nämlich Ö. als Gebirgsland hat den E-Bike Motor biszu 600 Watt beschränkt in D. dagegen mit nur 250Watt. Das ist ein Vorteil für Behinderte, denn diese können damit auf den Muskelantrieb verzichten und kommen auch über mittelmäßige Steigungen. Bei den Ladestationen schaut es leider noch düster aus und es sollten zumindest bei E-Werken mindestens zwei Steckdosen zur Verfügung stehen um da ein E-Bike Ladegerät anzustecken. zumeist handelt es sich um eine Ladeleistung vonetwa 0,1kWh um wieder nachhause zu kommen, wo der Akku über Nacht wieder voll wird. EIne Anregungt für die EVUs und den Verbund, zB. an den DoKaWes solche Steckdosen anzubieten!

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