Ein Forschungsprojekt der Tiroler Umweltanwaltschaft zeigt: Außenbeleuchtungen mit LED-Technologie retten Leben – zumindest die von Insekten. Nachtaktive Insekten werden von künstlicher Beleuchtung scheinbar magisch angezogen und verenden zu Tausenden durch…

Ein Forschungsprojekt der Tiroler Umweltanwaltschaft zeigt: Außenbeleuchtungen mit LED-Technologie retten Leben – zumindest die von Insekten.

Nachtaktive Insekten werden von künstlicher Beleuchtung scheinbar magisch angezogen und verenden zu Tausenden durch Erschöpfung oder durch die Hitze, die von den Lichtquellen abgestrahlt wird.

Jährlich sterben Milliarden von nachtaktiven Insekten durch künstliche Lichtquellen. Die Tiere werden von den Lampen geblendet oder ihr Orientierungssinn gestört. Sie fliegen von einem inneren Zwang geleitet die Leuchtkörper an und sterben schließlich, verbrannt oder entkräftet. Für den Artenschutz bedeutet die starke Nachtbeleuchtung vor allem in Europas Ballungszentren eine schwere Belastung dar.

LED und Metallhalognelampen im Test

Den Sommer 2010 über hat die Tiroler Umweltanwaltschaft in Kooperation mit den Tiroler Landesmuseen nun am Blasiusberg bei Völs verschiedene Leuchtmittel als Außenbeleuchtung getestet – und die Wirkung auf Nachtinsekten genau erhoben.

Getestet wurden zwei LED-Lampentypen und drei Arten von Metallhalogen Hochdrucklampen. Das Ergebnis spricht klar für die LED-Technologie.

21.000 Tiere, darunter unzählige Schmetterlinge, wurden von den Lampen angelockt. Während eine Metallhalogen-Leuchte 1.249 Schmetterlinge tötete, starben an der LED-Lampe nur 107 der Tiere.

Linktipp: Aktion „Die helle Not

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