Schmutziges Licht? Nein. Der Begriff „Lichtverschmutzung“ bezeichnet das Phänomen, das den Bewohnern von Großstädten den Anblick des Sternenhimmels beinahe unmöglich macht: Das „Aussickern“ von künstlichem Licht, das die natürlichen Lichtquellen…

Schmutziges Licht? Nein. Der Begriff „Lichtverschmutzung“ bezeichnet das Phänomen, das den Bewohnern von Großstädten den Anblick des Sternenhimmels beinahe unmöglich macht: Das „Aussickern“ von künstlichem Licht, das die natürlichen Lichtquellen überstrahlt.

Lichtverschmutzung oder Lichtsmog entsteht vor allem in dicht besiedelten Gebieten – durch die nächtliche Beleuchtung von Straßen und Fenstern, durch Autoscheinwerfer, Positionslampen und Reklameleuchten. Über Ballungszentren entsteht als Folge von reflektierten Lichtpartikeln eine charakteristische „Lichtkuppel“. In der Luft verteilte Staub- und Rußpartikel, wie sie der Straßenverkehr erzeugt, verstärken den Effekt noch, weil auch sie Licht streuen und reflektieren.

Für Astronomen bedeutet die Lichtverschmutzung in Ballungszentren und entlang von Verkehrsadern, dass sie immer größeren Aufwand treiben müssen, um die Beobachtung von Sternen und Planeten aufrechtzuerhalten. Astronomen? Nicht so viele, nicht so wichtig – könnte man fälschlich annehmen.

Doch die Lichtverschmutzung zieht weitere Kreise. Mehr darüber erfahren Sie im zweiten Teil dieses Beitrags über die Folgen von Lichtverschmutzung für Mensch und Tier.

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