Noch bis 30. Dezember 2014 findet sich im Gasometer Oberhausen, in Deutschland, eine 100 Meter hohe Installation, namens „320° Licht“ von URBANSCREEN ein, welche virtuelle Räume erzeugt.

Künstlerischer Höhepunkt einer vielfältigen Ausstellung ist die Installation „320° Licht„. Sie wurde von der Bremer Künstlergruppe URBANSCREEN gestaltet. Das kathedralenartige Aussehen des Gasometers nimmt sie zum Ausgangspunkt, für ein beeindruckendes Spiel mit Formen und Licht.

Wie der Name der Installation schon verspricht, wachsen und verändern sich in einem Radius von 320 Grad, auf der 100 Meter hohen Innenwand des Gasometers, grafische Muster.

Man erlebt so ein etwa 20 Minuten dauerndes, ständig fortlaufendes Wechselspiel zwischen realem und virtuellem Raum, bei dem sich der Gasometer in seine Strukturen aufzulösen scheint und dann aber doch immer wieder zu seiner klaren Form zurückkehrt.

Punkte, Linien und Flächen zeichnen hierbei die elementaren Bestandteile der umgebenden Architektur nach. Von der Eindimensionalität hin zur Dreidimensionalität entwickelt sich innerhalb der Inszenierung ein imaginärer Raum.

„Diese Schwerpunktsetzung bedeutet für uns einen konsequenten Verzicht auf konkrete Bildelemente, die in ihrer unauflöslichen Zeichenhaftigkeit immer auch auf externe Inhalte verweisen“, sagen URBANSCREEN.

„320° Licht“ wird mit 21 Projektoren umgesetzt. Und mit der rund 20000 Quadratmetern großen bespielter Fläche, gehört die Installation zu den größten und technisch anspruchsvollsten Innenraumprojektionen auf der ganzen Welt.

Fotos: Wolfgang Volz, Thomas Wolf

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