Tiefkühlkost – praktisch, schnell zubereitet, lang haltbar. Aber was steckt eigentlich hinter den eisigen Magenfüllern unserer Tiefkühltruhe? Wie gesund sind sie wirklich und wie klimaschädlich? Macht Tiefkühlkost das Klima kalt?…

Tiefkühlkost – praktisch, schnell zubereitet, lang haltbar. Aber was steckt eigentlich hinter den eisigen Magenfüllern unserer Tiefkühltruhe? Wie gesund sind sie wirklich und wie klimaschädlich?

Macht Tiefkühlkost das Klima kalt?
Tiefkühlkost nimmt in der Ernährung des Normalverbrauchers 40kg jährlich ein – das sind 8% des Nahrungsbedarfs eines Jahrs. Die Produktion der kalten Tiefkühlfüller verursacht dabei die drei- bis vierfache Menge an Klimagasen, die bei der Produktion von frischen Lebensmitteln verursacht wird. In Punkto Umwelt erhalten Tiefkühlprodukte also ein dickes Minus. Und wie sieht es mit der Gesundheit und dem Nährwert aus?

Vitamine auf Eis
Eingefrorenes Obst und Gemüse verliert in einem Monat soviel an Vitamin C, wie herkömmlich Gelagertes an einem Tag verliert. Der Konsument greift am liebsten auf die eher ungesunden tiefgekühlten Fertiggerichte, Backwaren, Kartoffelprodukte und Eis zurück, Gemüse und Geflügel bilden das Schlusslicht im Einkaufswagen.

Sparen fängt im Eisfach an
Dass Fertigpizza aus dem Supermarkt nicht unbedingt gesund ist, ist wahrscheinlich jedem klar. Sparen fängt dort an, wo man seine wöchentliche Menge an Tiefkühlkost soweit reduziert, dass man auf die Strom fressende Tiefkühltruhe verzichten kann und stattdessen das integrierte Kühlfach des Eiskastens nützt.

Tipps für die tiefkühlfreie Vorratskammer
Lebensmittel, die lange halten und dabei auf das Tiefkühlfach verzichten können, sorgen dafür, dass man jederzeit auf ein frisch zubereitetes, abwechslungsreiches Mahl zurückgreifen kann:

  • Nudeln, Reis und Hülsenfrüchte
  • Getrocknetes Obst
  • Wein, Bier, Verdünnungssäfte und Säfte, Tee & Kaffee
  • Honig und Marmelade
  • Knäckebrot
  • Haltbarmilch
  • Pesto und Sugo aus dem Glas
  • Tomatenmark und Pomodori Pilati
  • Getrocknete Tomaten, Pilze, Kräuter und Eingelegtes

Quelle: Klaus Füsser, „Bin ich eine Klimasau?“, 2008 Riemann Verlag München, 150 – 151

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