Das Ozonloch – jeder kennt es. Das vor 21 Jahren beschlossene Montrealer Protokoll minimiert die Hauptverursacher FCKWs und hilft so, die Ozonschicht zu schützen. Ein Loch über der Antarktis In…

Das Ozonloch – jeder kennt es. Das vor 21 Jahren beschlossene Montrealer Protokoll minimiert die Hauptverursacher FCKWs und hilft so, die Ozonschicht zu schützen.

Ein Loch über der Antarktis
In 20 bis 25 Kilometern Höhe, in der Stratosphäre, hält die Ozonschicht den größten Teil aggressiver UV-Strahlung der Sonne zurück und schützt damit das Leben auf der Erdoberfläche. Anfang der 80er Jahre entdeckte man in genau dieser Höhe ein Loch in der Ozonschicht über der Antarktis – entstanden durch einen starken Abbau des „O3“. Die Schicht wird dünner und dünner, bis sie die Strahlung bis an die Erdoberfläche durchlässt, was schwere Auswirkungen auf den Menschen und die Natur hat.

Fluorchlorkohlenwasserstoff
Kurz: FCKW. Vor allem in Produktionsprozessen und als Kältemittel eingesetzt, ist es Hauptverursacher des Ozonabbaus. Um zu verhindern, dass das Ozonloch weiter wächst, ist eine Reduktion dieses Stoffes nötig. Und genau damit befasst sich das Montrealer Protokoll.

Das Montrealer Protokoll, Hoffnungsträger der Ozonschicht
1987 wurde der erste, wichtige Schritt Richtung Klimaschutz und Ozonschicht gesetzt. Das Montrealer Protokoll und seine Folgeabkommen zielen auf die Minimierung der Produktion und Verwendung von FCKWs und anderer ozonabbauender Substanzen – ein wichtiger und vorsorgender Schritt. Zwar bleiben die Substanzen aufgrund ihrer langen Abbauzeiten noch einige Jahrzehnte in der Atmosphäre, nach und nach lösen sie sich aber auf und die Ozonschicht hat Zeit, sich zu erneuern, um weiter ihr schützendes Schild um die Erde zu legen.

Quelle: Klaus Füsser, „Bin ich eine Klimasau?“, 2008 Riemann Verlag München, 213 – 214

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