Die Masse macht uns krank. Zahllose Disziplinen der „Wissenschaft“ beschäftigen sich mit den Problemen, die Menschen im 21. Jahrhundert haben. Aktuell ist es die offensichtliche Veränderung des Klimas durch die…

Die Masse macht uns krank. Zahllose Disziplinen der „Wissenschaft“ beschäftigen sich mit den Problemen, die Menschen im 21. Jahrhundert haben. Aktuell ist es die offensichtliche Veränderung des Klimas durch die massive Einwirkung der „Zivilisation“. Statt einfach einen alten Schamanen um Rat zu fragen, suchen sie in den Hirnen der Menschen nach dem „asozialen Gen“, analysieren das Verhalten von Psychopathen (Menschen die sich massiv asozial verhalten), studieren den – angenommenen – Verlauf der Evolution, also der nachvollzogenen Geschichte ihres Lebens etc. Sie verlieren sich in Details, aber kommen ab und an auch zu erhellenden Erkenntnissen. Werden diese dann auch einmal umgesetzt, entsteht plötzlich eine ganz alte Harmonie, Nachhaltigkeit.

 

Ab 500 Mitgliedern funktioniert eine Gemeinschaft, ab 2000 ist sie zu groß

 

Es gibt eine „kritische Masse“ bezüglich der Größe von Gemeinschaften. Das ist eine Erfahrung, die so alt ist, wie die Zivilisation. Alle Kulturen, die auf dörflichen Agrargemeinschaften basieren – oder halt basierten – haben über Jahrtausende in einem harmonischen und stabilen Zustand existiert. So fast ganz Asien bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Dann wurden sie von „Nationen“ überrannt, die ihre Macht, aber eben auch ihre Aggressivität aus der Größe ihres „Systems“ bezogen. Alle alten Kulturen, wie die der Majas, der Khmer oder auch der Römer zerbrachen am Ende daran, dass ihre Machtzentren zu groß wurden, um noch in einem stabilen Verhältnis mit der Mitwelt zu überleben. Soziologen und Psychologen haben erkannt, dass zu große Gemeinschaften, die sich dann auch noch immer weiter „organisieren“ einerseits „den Überblick“ verlieren und andererseits den Menschen das Gefühl einer „Beheimatung“ nehmen. Viele Menschen sind in diesen Systemen überfordert, fühlen sich verloren und verlieren ihr Selbstvertrauen. Sie werden innerhalb der Organisation des „Großorganismus“ in Kleingruppen (Familien) isoliert und reagieren zunehmend aggressiv. Diese in der Masse verlorenen immer kleiner werdenden Familien bringen schließlich, eben aus ihren sozialen und damit seelischen Problemen asoziale Menschen hervor, die Psychologen „Psychopathen“ nennen. Diese wiederum nutzen uralte „Fähigkeiten“ um sich in der Großgemeinschaft „zu behaupten“, wobei sie aber das Gefüge und besonders ihre Mitmenschen massiv schädigen („der ganz normale Wahnsinn“: http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/lesezeit/169958/index.html). Sogenannte „Helden“ sind nichts weiter, als seelisch verarmte Wesen, die mit aller Macht um Anerkennung, Liebe, letztlich das alte harmonische Gefühl der Geborgenheit in der Gemeinschaft kämpfen.

 

Industriegesellschaften zerstören, ja fressen Menschen

 

Der Soziologe Jean Ziegler bezeichnete mit Recht die westlichen Industriegesellschaften als „kannibalistische Systeme“. Die Industrialisierung zerriss – und zerreißt noch heute – jahrtausendealte Gemeinschaften, riss die Menschen aus ihrer Heimat. Die lokalen und regionalen handwerklichen Betriebe werden zerstört und durch riesige Produktionsmaschinen ersetzt, in denen der einzelne Mensch vom Handwerker, der sein „Produkt“ mit Liebe und Qualität herstellt zum „Arbeiter“ degradiert, der mit dem Produkt, dass nun in der Masse hergestellt wird nichts mehr zu tun hat und letztlich immer mehr durch Apparate ersetzt wird, also völlig „überflüssig“ ist. Diese Systeme sind „entmenschlicht“ und können nur noch seelisch Zerstörte hervorbringen. Das gesamte Großsystem ist am Ende völlig damit überfordert, für die einzelnen Menschen überhaupt eine „Heimat“ herzustellen, kann sie nur noch irgendwie organisieren und mehr schlecht als recht verwalten. Schließlich „fressen diese Kannibalen auch noch ihre Kinder“ (http://www.tagesspiegel.de/politik/rechtsmediziner-klagen-kindesmisshandlung-an-deutschland-verleugnet-im-kollektiv/9405294.html).

 

Das „Dorf in der Stadt“ kann eine Lösung sein

 

Die Erfahrung aus rund 5.000 Jahren „Zivilisation“ ist, dass die Großsysteme die Menschen und in gleichem Masse ihre Lebensgrundlage und die gesamte Mitwelt zerstören. Noch steigt die Zahl der asozialen Psychopathen, die immer mehr Macht an sich reißen rapide an. Sie lenken die „Politik“ der meisten Staaten, führen deren Konzerne und/oder meucheln einfach nur die Mitmenschen und ihre Kinder. Für einen außenstehenden Betrachter ein absurdes Schauspiel. Tausende „Fachleute“ in tausenden „Fachbereichen“ suchen permanent nach Wegen, die Schäden wenigstens einigermaßen zu begrenzen. Die Lösung, die auf der Hand und im evolutionären, kollektiven Gedächtnis aller Menschen vorhanden ist, würde allerdings ihr ganzes System und damit auch ihr Selbstverständnis in Frage stellen und sich als groben Unfug herausstellen. Es gilt unter anderem aber auch allein in Deutschland über 200.000 Kinder im Jahr vor massiven Schäden – durch ihre Eltern! – und über 350 vor dem Tode zu retten. Es gilt die Mitwelt zu retten und damit allen Lebewesen auf diesem Planeten eine Chance zu leben zu sichern. Der „Bullshit“ (lt. dem amerikanischen Philosophen Harry Frankfurt), den diese Fachleute zu retten versuchen, ist eben vollständiger Unsinn, eben das „kannibalistische System“.

In der Schweiz zeigen zum Beispiel engagierte Menschen, wie in städtischen Quartieren, die in Einheiten ab 500 Mitgliedern, also Bewohnern eines Bezirks, eine durchaus dörfliche Gemeinschaft bilden können, die sogar fast autark existieren kann, insbesondere aber wieder ein harmonisches Verhältnis zur Mitwelt erreicht (http://nena1.ch/, oder http://www.2000watt.ch/). Ähnliche Erfahrungen gibt es bereits in Berlin oder Hamburg, München und Frankfurt und natürlich in mittlerweile über 800 genossenschaftlichen Gemeinschaften in Deutschland. In diesen – alten – Gemeinschaften „verschwinden“ die Psychopathen in der Gruppe. Es gibt plötzlich weder einen Anlass, zum Psychopathen zu werden, sogenannte psychopathische Gene zu aktivieren, noch überhaupt eine Erfolgsaussicht für derartiges asoziales Verhalten. Alle Mitglieder kennen sich untereinander und sorgen füreinander. Unsinnige Strukturen, wie „Familien“ gehen in der Gemeinschaft auf, werden nicht mehr gebraucht. Alle Probleme, die „zivilisierte Staaten“ mit der „Versorgung“, also der Fürsorge für ihre Bürger haben, gibt es nicht mehr. Letztlich nutzen diese Menschen die Millionen Jahre alte Erfahrung, dass diese Gemeinschaften allein die Basis sein können, um nachhaltig zu existieren.

Derartige funktionierende und nachhaltig „harmonische“ Gruppen können dann in weiteren Einheiten ohne weiteres in einem gesunden Verhältnis nebeneinander und miteinander existieren. Die soziale Mutation „zivilisierte Industriegesellschaft“ hat sich schon lange als nicht sinnvoll herausgestellt. Es wird Zeit, dass wir der Evolution helfen, sie vollständig abzuschaffen.

 

https://www.energieleben.at/nachhaltigkeit-braucht-auch-eine-veranderung-der-familienstruktur/

https://www.energieleben.at/stop-talking-%E2%80%93-start-feeling-uber-40-000-kinder-klagen-an/

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