geradeaus_gravelrouten
geradeaus_gravelrouten
Abwechslung, Natur & schöne landschaftliche Aussichten, fernab von Verkehr. 

Unser erster Beitrag hat kurz angeschnitten, warum ein Graveln voll im Trend liegt. In unserer Serie geht es weiter mit den Top 2 meiner Lieblingsrouten. Einerseits eine kurze Gravel-Route die man schnell nach der Arbeit genießen kann, jetzt wo die Tage wieder länger werden.  Andererseits eine etwas längere Gravel-Route für eine entspannte Wochenendausfahrt. Beide Routen starten aus Eisenstadt, können aber natürlich von über all sonst aus gestartet werden. Bei beiden Routen steht Abwechslung, Natur & schöne landschaftliche Aussichten im Vordergrund. Fernab vom Verkehr und hauptsächlich auf Schotter. 

Gravel-Route 1: kurz & flach

Einer meiner liebsten „After-Work“ Routen, wenn nicht viel Zeit nach der Arbeit bleibt, aber es doch abwechslungsreich und Gravel sein soll. Die 55 Kilometer und 300 Höhenmeter bieten sich hierfür sehr gut an. Möglichkeiten für einige „Schlenker“ um noch mehr Kilometer zu sammeln gibt es genug. Das gut verzweigte Güter-/Feldwegnetz hier bei uns im Burgenland ist wie geschaffen für die Bedürfnisse eines Gravelbikers. Es werden immer wieder neue Abzweigungen genutzt um die Route interessanter, länger oder kürzer zu gestalten. Mein Lieblingsspot auf der Route sind definitiv die Schotterstraßen von Trauersdorf nach Siegendorf oder aber auch die schönen Ausblicke bei der Koglkapelle bei St. Margarethen. Hier kann man atemberaubende Sonnenuntergänge genießen.

Gravel-Route 2: lang & hügelig

Anstrengend? Ja. Abwechslungsreich? Definitiv.

Das Motto dieser Tour: graveln rund um das Leithagebirge. Eine Route die ich schon länger am Plan hatte und sich schlussendlich zu meiner Lieblingstour herausstellte. Die Route ist 106 Kilometer lang, zwar keine langen Anstiege aber immerhin stolze 1400 Höhenmeter. Also ein ständiges auf und ab. Von Eisenstadt weg fährt man die ersten 30 Kilometer auf Asphalt und Schotter außerhalb des Waldes. Bei Hof am Leithagebirge biegt man dann in den Wald um zur ersten Sehenwürdigkeit zu gelangen – die Ruine Scharfeneck – welche in der „Wüste“ versteckt ist. Die nächsten Kilometer verbringt man viel im Wald mit kleinen Anstiegen und coolen Bergab-Passagen. Ein weiteres Highlight ist dann kurz vor dem Wendepunkt die alte lange Straße, die aus Kopfsteinpflaster besteht. Man wird ordentlich durchgeschüttelt, aber es ist echt lässig zu fahren. Auf der anderen Seite des Leithagebirges fährt man ständig mit Blick auf den Neusiedlersee am Leithagebirge entlang. 

Bei der Routenwahl achte ich eigentlich immer auf Fahrverbote & erlaubte Moutenbike-Trails um Ruhezonen der Natur nicht zu stören. Viel Spaß beim Nachfahren 🙂