Kleine Heimnetzwerke (NAS) sind laut Öko-Institut Freiburg umweltfreundlicher als Onlinespeicher (Clouds). Ein Film, drei Geräte – Heute kann man es sich aussuchen, ob man ihn im Fernsehen, auf dem Computer…

Kleine Heimnetzwerke (NAS) sind laut Öko-Institut Freiburg umweltfreundlicher als Onlinespeicher (Clouds).

Ein Film, drei Geräte – Heute kann man es sich aussuchen, ob man ihn im Fernsehen, auf dem Computer oder auf dem Smartphone anschauen möchte. Um den Film zu speichern und alle drei Geräten auf ihn zugreifen zu lassen, kann man entweder einen Online-Speicher, eine sogenannte Cloud, nutzen oder die Daten auf einem lokalen Netzwerkspeicher ablegen. Laut Öko-Institut ist die zweite Variante die umweltfreundlichere.

Nimmt man beispielsweise eine DVD mit einem Datenvolumen von 4,7 Gigabyte und speichert sie online, verursache man damit 55 Kilogramm CO2-Äquivalente. Legt man ihn hingegen auf einem energieeffizienten Heimnetzwerk ab, entstünden gerade mal 150 Gramm. Zudem sei der lokale Netzwerkspeicher auf Dauer kostengünstiger.

Energieeffizienter Netzwerkepeicher oder externe Festplatte

Bei der Anschaffung  eines kleinen Netzwerkspeichers solle man auf die Energieeffizienz achten. Effiziente Geräte mit zwei Festplatten verbrauchten im Jahr etwa 58 Kilowattstunden; Weniger effiziente Modelle kämen auf den doppelten Verbrauch. Das Öko-Institut empfiehlt weiterhin, dass eine Netzwer-Standby-Funktion vorhanden sein und der Betrieb des Gerätes möglichst leise sein sollte.

Bei Datenspeicherung ohne Vernetzung mehrerer Geräte wird die Anwendung einer einfachen externen Festplatte empfohlen. Dabei bräuchten 2,5 Zoll-Modelle etwa zwei Drittel weniger Strom als 3,5-Zoll-Modelle. Geräte mit USB-Kabel seien energiesparend, da sie nicht den empfohlenen Wert von 2,5 Watt überschritten.

Quelle: Öko-Institut: Zu Weihnachten effiziente Technik verschenken. 28.11.2012.

Bildnachweis: © Katharina Bregulla / Pixelio.de

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