Jeder dritte Neubau ist heute bereits mit einer Wärmepumpe ausgestattet. Diese Technik arbeitet hoch effizient, ist technisch ausgereift, benötigt wenig Strom zum Antrieb und arbeitet über Jahrzehnte hinweg zuverlässig. Wir…

Jeder dritte Neubau ist heute bereits mit einer Wärmepumpe ausgestattet. Diese Technik arbeitet hoch effizient, ist technisch ausgereift, benötigt wenig Strom zum Antrieb und arbeitet über Jahrzehnte hinweg zuverlässig. Wir zeigen Ihnen, wie Sie eine optimale Nutzung erreichen.

Achten Sie auf die Kennzahlen der Wärmepumpe
Eine sehr gute Kenngröße für die Qualität ist die Jahresarbeitszahl (JAZ). Das ist das Verhältnis zwischen der in einer Heizperiode erzielten Wärme und dem eingesetzten Strom. Die JAZ (Untergrenze mindestens = 3) sollte immer kleiner als die Leistungszahl sein und beschreibt die Energieeffizienz.

Die Leistungszahl gibt an, wie gut die Wärmepumpe im optimalen Betriebspunkt arbeitet, also nicht über das ganze Jahr gemessen. Üblicherweise wird die JAZ auf Basis des Betriebes über ein ganzes Jahr (bzw. über die Heizperiode) angegeben: JAZ = Abgegebene Wärme dividiert durch die zugeführte elektrische Energie.

Lesen Sie das „Kleingedruckte“
Informieren Sie sich über den Energieverbrauch durch Soleumwälzpumpen, das Abtauen des Kondensators sowie den Wärmeentzug aus dem Haus durch die Prozessumkehr beim Abtauen. Die Abtauverluste können dabei durchaus 10% des gesamten Verbrauchs an elektrischer Energie erreichen.

Monovalenter, bivalenter oder monoenergetischer Betrieb?
Ist die Wärmepumpe die einzige Heizung, so nennt man das „monovalenter Betrieb“. Bei „monoenergetisch betriebenen“ Wärmepumpen wird ein zweites Heizsystem verwendet – wie etwa ein Elektroheizstab. Der Betrieb des Elektroheizstabes ist allerdings sehr teuer, weil keine Umweltwärme genutzt wird (Elektro-Direktheizung). Die bivalente Betriebsart bedeutet, dass zwei unterschiedliche Wärmeerzeuger einander ergänzen.

Quellen:
http://www.energiesparhaus.at/energie/waermepumpe2.htm
http://www.energiesparhaus.at/fachbegriffe/arbeitszahl.htm
http://www.lgwa.at/waermepumpe.html
Zuletzt aufgerufen am 05.04.09