Am 24.Juli fanden die Save the World Awards in Zwentendorf statt, wo das einzige österreichische Atomkraftwerk steht, das nie in Betrieb genommen wurde. Auf dem hochkarätigen Event wurden die Gewinner…

Am 24.Juli fanden die Save the World Awards in Zwentendorf statt, wo das einzige österreichische Atomkraftwerk steht, das nie in Betrieb genommen wurde. Auf dem hochkarätigen Event wurden die Gewinner der Awards geehrt – Unternehmen, Einzelpersonen und Celebrities – die sich beispielhaft für Nachhaltigkeit, Menschlichkeit, Friede und eine bessere Zukunft einsetzen.

Das Atomkraftwerk Zwentendorf
1978 stimmte die österreichische Bevölkerung gegen die Aktivierung des Atomkraftwerks Zwentendorf – ein eindeutiges Statement für eine bessere Zukunft ohne Atomkraft. Nun dient es der Gewinnung nachhaltiger Energien, denn es wird in Zukunft zum Solarkraftwerk umgemodelt. Die Save the World Awards, dieses Jahr in Erinnerung an Michael Jackson gewidmet, fanden in dieser Location einen würdigen Veranstaltungsort für die Ehrungen.

Die Awards
Der Gründer und Veranstalter Georg Kindel hiess zahlreiche prominente Gäste am 24.Juli, trotz heftigen Regens, willkommen. Moderiert wurde der Event von der Hollywood-Schönheit Andy McDowell. In den Kategorien Klima, Wasser, Umweltverschmutzung, Artenvielfalt, Energie, Toleranz, Friede & Sicherheit, Würde, Hunger & Armut, Gesundheit, Bildung sowie Demokratie & bürgerliche Gesellschaft wurden die Awards verliehen. Begleitet wurde die Verleihung von einer spektakulären Licht- und Akrobatikshow, die sich unter anderem auch in vertikalen Ebenen – nämlich die Wände des Kraftwerks abwärts – bewegte.

Die Gewinner
Verliehen wurden die Awards an Karl-Heinz Böhm für sein Projekt people to people, an Thomas Henningsen von Greenpeace, an Michael Jackson – seinen Preis nahm sein Bruder Jermaine Jackson entgegen –, an Alexander Likhotal vom internationalen grünen Kreuz, Helmut Kutin vom SOS-Kinderdorf, Vandana Shiva für ihre außerodentlichen Bemühungen in humanitären, Belangen und für eine nachhaltige und friedliche Gesellschaft. Weiters an Freda Meissner-Blau, eine Pionierin für Umwelt und gegen nukleare Energie, Carl Lewis, Sportler des Jahrhunderts, und Renée Ernst für die „end povery“ Initiative.

Ein so grosser Event – kann der noch grün sein?
Er kann. Die Save the World Awards setzen auf lokale Energiequellen, organisches und regionales Catering, nachhaltige sanitäre Lösungen, Recycling, Kompost, organische Deko wie echte Pflanzen u.a. Gleichzeitig bieten die Awards vielen NGOs die Möglichkeit, auf dieser weltweiten Plattform für Spenden zu werben.

Mehr zu den Save the World Awards finden Sie unter http://www.savetheworldawards.org/main.asp.

Quellen
http://www.savetheworldawards.org/
Bild: World Awards Media