Von Balkonpflanzen bis zum „community gardening“ Ob in Berlin, Paris oder New York – Urban Gardening“ ist „in“. Gegärtnert wird auf Brachflächen, Balkons, Dächern oder Schrebergärten. Und auch in Wien…

Von Balkonpflanzen bis zum „community gardening“

Ob in Berlin, Paris oder New York – Urban Gardening“ ist „in“. Gegärtnert wird auf Brachflächen, Balkons, Dächern oder Schrebergärten. Und auch in Wien hat der Trend Einzug gehalten. Die vielen Möglichkeiten der „Stadtbegrünung“ reichen von Topfpflanzen am Balkon bis zu neu entstandenen Gemeinschaftsgärten zwischen Wohnhäusern. Bei diesen haben sich Menschen zusammengetan, um auf Brachflächen ihre „grünen“ Visionen umzusetzen – Stadtgestaltung von unten sozusagen. Parkplätze oder andere asphaltierte Flächen werden damit zu Stadtgärten. Dabei stehen auch soziale und pädagogische Aspekte im Vordergrund: Das produktive Grün zwischen den Häusern schafft einen Ort neuen urbanen Lebens, in dem Freunde, Nachbarn und Interessierte gemeinsam arbeiten, lernen und entspannen.
Die Flächen können je nach Bedürfnis gestaltet werden: entweder als Grünflächen mit Zierpflanzen zur Erholung der Sinne oder auch als Nutzgärten mit dem Ziel der Selbstversorgung in der Stadt.
Und bereits die kleinste Gartenfläche steigert nachweislich das Wohlbefinden. Die Betätigung an der frischen Luft sowie die Freude am Anbau, Wachsen, Blühen und Ernten von  Blumen, Kräutern und Co. wirken sich positiv auf die Gesundheit aus.
Somit entstehen inmitten einer Großstadt kleine, grüne Wohlfühl-Oasen.

Vertical Gardening
Was tun, wenn keine horizontale Flächen vorhanden sind, die man begrünen könnte?  Die Antwort ist simpel: Auch vertikale Flächen wie Mauern und Häuserwände lassen sich einfach bepflanzen – „Vertical Gardening“ nennen die Großstadtgärtner diesen Einfall. Die luftfilternde Wirkung der vertikalen Beete gleicht einer vitalen Isolationsschicht, ein guter Nebeneffekt ist der Wärme- und Schallschutz. Und wem es im Außen nicht reicht, dem steht auch vollkommen frei, seinen Innenraum zu begrünen. Extralicht aber nicht vergessen!

Wer den inneren Drang verspürt, Teil dieser Bewegung zu werden und die städtische Umgebung zu begrünen, findet hier nützliche Tipps.

Von der Guerilla-Gardening-Community bis zum Community Garten hat Wien hier schon einiges zu bieten:

2 Kommentare

  1. Wow – ich glaub, ich muss mit offeneren Augen durch meinen Bezirk (Ottakring) gehen – da tut sich ja einiges! Und eine Stadt kann nie grün genug sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*